RPG-Maker Quartier

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 Betreff des Beitrags: Ein wahres Meisterwerk
BeitragVerfasst: Fr Aug 05, 2005 13:54 
Nun, dieser Thread soll sich mit Mangas/Animes beschäftigen, die ihr für wahre Meisterwerke haltet. Dabei sollen sowohl die Zeichnungen (vorrangig), aber auch der Hintergrund, also Story und evtl. die Nachricht, die zu vermitteln versucht wird, behandelt werden.

Blade of the Immortal halte ich z.B. für ein absolutes Meisterwerk. Der Zeichenstil ist von dem, was ich bisher gesehen habe, eigentlich einzigartig. Manchmal fast skizzenhaft und doch erkennt man viele kleine Details. Außerdem ziemlich realistisch, zumindest im Vergleich mit anderen Mangas. Dieser Zeichenstil hat einfach etwas, wodurch er sich für mich von den meisten Mangas klar abhebt. Außerdem sind die Striche der Zeichnungen dünner (was das Ganze imo meistens angenehmer macht).
Die Story (ein junges Mädchen, begleitet vom unsterblichen 100-Männer-Mörder Manji, versucht den Mord an ihren Eltern zu rächen) halte ich persönlich für gelungen und gut umgesetzt. MMn sogar richtig spannend, was bei vielen Mangas nicht der Fall ist und immer für eine Überraschung gut.
Eine direkte Message, die der Manga vermitteln will, wäre imo die Darstellung der Zustände zur Zeit als die Schwertkämpfer anfangen mussten, sich gegen Schusswaffen und herumstreifende Ronin zu behauptetn.

Blame ist wohl auch erschreckend gut. Ich habe die Reihe noch nicht ganz gelesen, deswegen will ich auch gar nicht über eine zu vermittelnde Nachricht mutmaßen.
Mag die Story für den Leser auch zuanfangs unverständlich sein, so dürfte jener Manga dennoch die meisten Leser vom ersten Band an begeistern. Obwohl ich mir noch nicht wirklich im klaren über die Handlung bin (da ich as said auch noch nicht alle Bände gelesen habe), würde ich sie doch als gelungen bezeichnen.
Über die Zeichnungen muss ich wohl nichts mehr sagen, denn wer diesen Manga gelesen hat, müsste eigentlich wissen, dass diese Zeichnungen wohl verdammt viel Zeit in Anspruch genommen haben dürften. Allerdings gefällt mir die Art, wie der Mangaka Personen zeichnet nicht soooo~.

Hey, ich habe in meinem Argumentationsaufbau einen Chiasmus verwendet xD

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Zuletzt geändert von Mi am Fr Aug 05, 2005 14:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 05, 2005 14:30 
Blame hat nicht wirklich richtige Handlung, was sogar einige Fans zugeben. Ändert an den Zeichnungen nichts, spricht mich aber dennoch absolut nicht an. Ich will schon Story haben.

Was mich wundert: Warum müssen Meisterwerke "Messages" haben? o.O; Zum Beispiel deine "Message" bei Blade of the Immortal - das ist keine Message/Nachricht die vermittelt wird, das ist das Setting des Mangas, nicht mehr. So die Lekture des Mangas zeigt ja nicht grad, dass es primär darum geht, die Zeit zu vermitteln - diese wird einfach als Setting für die Geschichte verwendet. Es wird vielleicht etwas näher darauf eingegangen, das war es aber auch. Kenshin ist da nicht anders.


Meisterwerke bei MANGAS? Also explizit nicht Anime? Kay.
Nnun, da wären vor allem Houshin Engi und Berserk. Houshin Engi vor allem wegen der Story und doch durchaus guten, wenn auch sehr...bizarren Zeichnungen, Berserk ebenfalls aus ziemlich ähnlichen Gründen.

Bei Berserk fällt vor allem der Detailreichtum an so ziemlich ALLEM auf. Der Stil ist realistischer als viele Mangas, was aber keineswegs schädlich ist. Die Handlung krankt zwar etwas unter den ganzen Kämpfen, aber im Endeffekt ist sie gut genug, das zu überstehen. Der Hintergrund ist auch sehr detailliert und spannend, es gibt da jede Menge Fragen zu klären derzeit.
Message: Rüstungen haben schöne Muster.


Houshin Engi geht das nicht anders. Dort ist vor allem interessant, wie untypisch Kämpfe verlaufen, öfters werden da auch gängige Klischees leicht veralbert. Die Story ist ebenfalls durchaus gut, gerade was eine gewisse Schurkin angeht. Deren Intelligenz o.o Die ist einfach toll.
Message: Clowntypen müssen nicht schwach sein.

Ja. Großartige Messages, nicht? =P Es sind eben einfach Geschichten die erzählt werden, ohne da groß auf eine Moral hinaus zu kommen. Das macht sie vielleicht auch so gut.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 05, 2005 14:44 
War ja klar. Hier wird es zunehmend schwerer, einen Post ohne Kritik zu verfassen, aber hier mag sie anscheinend durchaus berechtigt sein. Message war das falsche Wort, aber lassen wir den Teil eben einfach weg.

Wenn du allerdings sagst, dass Kenshin nicht anders, in Hinsicht auf die Darstellung der zeitlichen Epoche, als Blade of the Immortal ist, dann frage ich mich, wo dein durchaus bemerkbare Manga/Anime-Kompetenz geblieben ist. Wer nicht merkt, dass bei Blade of the Immortal und Kenshin die Zeit völlig verschieden dargestellt wird, muss blind sein, oder zumindest nicht lesen können.
In BotI ist es viel unverfälschter, grausamer und diskriminierender. Hast du in Kenshin gesehen, dass Frauen als Huren bezeichnet wurden, oder Menschen nach allen Regeln der Kunst aufgeschlitzt wurden? Verwendet der Herr Battosai vielleicht Wörter, wie Nutte, Penner, Drecksstück, Mistschlampe, o.ä.? Ich würde sagen, nein. Man kann es imo in keinster Weise vergleichen. Kenshin hat nicht dasselbe Nivea(u) wie BotI und zeigt mMn nicht annähernd so gut wie BotI, wie es wohl oftmals in Edo zuging.

Mit Berserk hast du allerdings recht, auch wenn ich nur die ersten Bände gelesen habe.

Btw du darfst natürlich auch Anime posten, die deiner Meinung nach ein Meisterwerk darstellen. Habe es abgeändert.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 05, 2005 14:56 
Huch, na, dann zweifel ich mal an deiner Lesekompetenz.
Was schrieb ich denn, schauen wir uns das mal genauer an.
Genau, das es bei Kenshin nicht anders war.
Was denn nun?

Na, dass eine Zeitperiode als Setting verwendet wird und es nicht darum geht, die Zeit akkurat zu zeigen. Das steht einen Satz vorher. Seltsam. Warum wohl? :P

Niveau oder nicht, extremere Gewaltdarstellung oder verharmloste Kämpfe, all dies ändert an der Grundtatsache nichts, dass die Zeit das Setting ist(bzw genauer gesagt dazu gehört), und nicht die Intention vorherrscht, diese Zeit aktiv akkurat zu beschreiben. Das schaffen beide Serien nämlich nicht, Blut hin oder her.
Weshalb dein kleiner Angriff da doch etwas seltsam rüberkommt.

Und zu dem kleinen Ausfall gegen die böööse Kritik.... ;)

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BeitragVerfasst: Fr Aug 05, 2005 15:20 
Zitat:
Eine direkte Message, die der Manga vermitteln will, wäre imo die Darstellung der Zustände zur Zeit als die Schwertkämpfer anfangen mussten, sich gegen Schusswaffen und herumstreifende Ronin zu behauptetn.

ne  art message gibt´s schon, aber die is eine völlig andere
es geht eher um die sinnlosigkeit des tötens und der des weg des schwertes
zudem wird extrem auf die möglichkeit der rechtfertigung von rins rache geschaut

ich hab bisher nur bis band 6 gelesen und bis dahin hat der manga sehrwohl handlung, besionders ab band 4, nur danach, das steht in den sternen für meine wenigkeit
die zeichnungen faszinieren mich ebenfalls
da wären da auch die kunstvoll gehaltenen tötungsmomente, die im stile altertümlicher, traditioneller darstellungsweise zu sehen sind, jedoch mit den regulären charakterzeichnungen , also ist vorheriges auf den hintergrund bezogen


naja, ich persönlich halte den manga zu FLCL für ein meisterwerk, aufgrunde des einzigartigen, genialen zeichenstils und der absolut obskuren, surrealen und verwirrenden handlung
humor kommt auch nicht zu kurz
thema und message, naja, hab´s nur einmal bisher gelesen und hab nicht wirklich durchgeblickt in band 2

allem in allem ist der manga aber absolute geschmackssache

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BeitragVerfasst: Fr Aug 05, 2005 22:11 
Fennel hat geschrieben:
So die Lekture des Mangas zeigt ja nicht grad, dass es primär darum geht, die Zeit zu vermitteln - diese wird einfach als Setting für die Geschichte verwendet. Es wird vielleicht etwas näher darauf eingegangen, das war es aber auch. Kenshin ist da nicht anders.


Hm, kA, aber ich bin eher auf den fett geschriebenen Teil eingegangen, als auf die Zeit als Setting. Kenshin geht imo bei weitem nicht so auf die Zeit ein oder stellt diese so rücksichtslos dar wie BotI.
Das war auch schon alles und nun fin, ich habe nämlich keine Lust, dass sich die ersten zwei Seiten wieder wegen sowas füllen.

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BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2005 10:23 
Elfenlied hat vielleicht nicht den obergeilen Zeichenstil, doch die Story bewegt mMn wirklich. Bisher die einzige Anime, welche mich dazu gebracht hat, sie ein zweites mal zu schauen.
Die Botschaft? Vielleicht wie hart es sein kann ausgeschloßen zu werden und wie grausam/unmenschlich(!) Menschen sein können. Ich kenne leider nur den Anime, der 5 Stunden lang Unterhaltung bietet. Würde gerne mal den Manga lesen, da ja die Geschichte dort etwas anderes sein soll :o

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BeitragVerfasst: Mi Aug 10, 2005 12:33 
*hust* Neon Genesis Evangelion *hust*

Viele mögen anderer Meinung sein, aber für mich ist das immer noch einer der
größten Animes, die es gibt. Einige kommen jetzt an mit "Jaah, alt und schön und
Nostalgie, aber Mecha bleibt Mecha...", den muss ich treten und danach aufhängen.
Für eine Serie, die innerhalb von einem halben (!!) Jahr gemacht wurde, ist sie
wirklich interessant. Zwar fängt sie nicht so berauschend an, aber ich habe selten
einen tiefgründigeren Anime als NGE gesehen. Ausserdem bewegt er sehr.
*zielscheibe raushol*

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Was mach ich hier überhaupt


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BeitragVerfasst: So Aug 14, 2005 1:00 
NGE = sehr fragwürdiger Anime, imo.
Bei Szenen, in denen Shinji herumonaniert (vor der bewusstlosen Asuka) wird mir eher schlecht. Reiner Fanservice.

Hatte auch mal ne Seite gehabt, die stur behauptete, dass NGE schlichtweg mies sei und sogar richtig gute Argumente brachte. Fennel dürfte den Link noch haben.

Zu Meisterwerken zähle ich definitiv Kannazuki no Miko und Scrapped Princess. Beide haben eine sehr ansprechende Story, wirklich sehr gute Animations- und Audioqualität (vor allem in Scrapped steckt jede Menge Budget drin.) und vor allem hab ich bei den Endings geheult. Und naja, in Animes werde ich eigentlich sogar sehr selten traurig oder emotional...blah. Jedenfalls lohnen sich Scrapped Princess und Kannazuki no Miko wirklich (es sei denn man verabscheut ein die Shoujo-Ai-Anteile in Kannazuki...aber die sind wirklich extrem harmlos, verglichen mit dem Manga.)

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Der Don
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BeitragVerfasst: So Aug 14, 2005 1:53 
NGE würd ich auch nicht als Meisterwerk sehn.
Gegen Ende als man mit standbildern und psycho-monologen zugedröhnt wurde hatte ich förmlich das Gefühl genötigt zu werden mir in das wirre Gelaber irgendwelche Tiefgründigkeit hineinzudenken, hat aber nicht geklappt, ich fands nur blöd und es belegt damit in der Liste der dümmsten Endings Platz 2 nach .hack/SIGN.

Kannaduki no Miko war nett, abern Meisterwerk, nö, so doll fand ichs nun auch nicht.
Lag woll dran dass ich Chikane absolut nicht leiden kann, sie war mir von Anfang an unsympthisch und bleibts auch die gesamte Serie über.
Hatte mich sogar gefreut dass sie zu den Feinden wechselte und gehofft dass sie abkratzt x_X

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Alex
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BeitragVerfasst: Mo Aug 15, 2005 3:38 
Mhh, Meisterwerke.. da fallen mir spontan zwei Dinge ein..

Zum einen: Kamikaze, von Satoshi Shiki.. ( Manga, bestehend aus sieben Bänden )
Eine imho schöne Story, zwar ein bisschen altbacken - aber was soll man machen, im Grunde basiert doch sowieso alles auf 08/15-Elementen. Jedenfalls eine schön in Atmosphäre gesetzte Geschichte, nett wiedergegeben .. überraschende Wendungen mag es zwar keine haben, allerdings sind manche Dinge anfangs noch relativ undurchsichtig oder auch unvorhersehbar. Der Kampf von 'gut' und 'böse' läuft an der Stelle wohl eher auf 'gut' gegen 'böse' und 'böse' gegen 'böse' und 'böse' gegen 'gut' und 'gut' und 'böse' zusammen gegen 'böse' .. wobei in dem einen Fall gut vom Erde- und Wasserclan repräsentiert werden, 'böse' hingegen aus dem Luft, Wind und Feuerclan besteht und 'böse' (Nr. 2) aus den 88 Dämonen.. nah, ein Einblick in die Story war eigentlich nicht mein ursprüngliches Ziel.. whatever.
Zur Story kommen dann die imho gut angepassten und ausgearbeiteten Charaktere und deren Entwicklung.. ( wobei man meistens nicht von großen Entwicklungen sprechen kann ) .. hmhm. Die Kämpfe werden ab und zu von Gerede abgewechselt.. der ganze Verlauf ist vielleicht ein wenig.. monoton, aber immernoch interessant. Das ganze wird dann von einem imho äußerst schönen Zeichenstil abgerundet .. joa.

Zum anderen: Angel Sanctuary, von Kaori Yuki ( wobei hier wirklich nur der Manga, vergleichsweise ist das OVA ... Schrott, imho )
Yeay... kennen vielleicht einige. Story ist äußerst interessant imo, mhh, vielleicht sogar ein *bisschen* verwobener als Kamikaze, wobei man die beiden Manga schlecht miteinander vergleichen kann. Naja, alles um die praven Englein im Himmel wird hier so ziemlich .. auf den Kopf gestellt? Wie gesagt, äußerst interessant wie das ganze von statten geht. Charaktere sind auch nett.. Handlung fasst das ganze schwungvoll zusammen ( Handlung besteht ja quasi nichts weiter aus Story + Charakteren.. und wie beides harmoniert ), jedenfalls stimmt die Harmonik hier meiner Meinung nach. Ebenfalls schön passend ist dann der Zeichnstil, der mir persönlich äußerst gut gefällt.

Wobei man "Meisterwerke" ja auch verschieden definieren kann..
Man könne auch sagen, dass alles, was den Autor/Mangaka/whatever selbst zufrieen stellt, was es bis zur Fertigstellung geschafft hat oder worüber zumindest ziemlich lange nachgedacht wurde, ein Meisterwerk ist ..
Aber für die einfache Definition des Wortes sind wohl die beiden da oben benannten Manga meine Wahl..

Vielleicht ist ein 'kleines' Meisterwerk noch ein weiterer Manga:
HunterXHunter, von Yoshihiro Togashi ..
Äußerst humorvoll.. ja, wirklich sehr amüsant an vielen Stellen. Die Story fängt anfangs vielleicht ein wenig flau an, wird aber in den späteren Kapiteln sehr interessant, meiner Meinung nach. Charaktere wirken anfangs vielleicht unausgearbeitet, bald stellt sich aber das Gegenteil heraus. Handlung ist gut in Szene gesetzt, das ganze wird durch den "einfachen" / schlichten Zeichenstil abgerundet. Alles in allem kann ich sagen, dass der Manga meiner Meinung nach von nach zu nach "besser" wird oder zumindest wirkt..

Wie auch immer - genug für gestern..

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私は壊れる.. 心壊し.. 灰になる ...
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Alex
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BeitragVerfasst: Mo Aug 15, 2005 9:40 
"Shirahime Syo", wo CLAMP in ihren früheren Jahren mit einem interessanten Zeichenstil einige stille Geschichten zu papier brachten, die stets ergreifend sind.

"Stigma", von Kazuya Minekura, wo in einer farblosen Welt von Gleichgültigkeit zwei Menschen auf der suche nach dem blauen Himmel sind. Ein Werk, über das man zweimal nachdenken sollte.

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BeitragVerfasst: Mi Aug 17, 2005 3:42 
Samurai Champloo - Fand ich zeichentechnisch sehr anspruchsvoll und ansprechend, die Story schien mir dann aber doch nicht die Offenbarung (obwohl sie ganz nett war).

Oruchuban Ebichu - War für mich vom unanspruchsvollen Humor her ein Meisterwerk XD. (Lachen ohne darüber nachdenken zu müssen > all). Dazu noch der knuffige Hamster - perfekt.

Und mir scheint ich sollte NGE wirklich mal weitergucken, da es doch sehr oft angesprochen und disktuiert wird XD

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The Overdogged Organ


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Gnu-Hirte
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BeitragVerfasst: Mi Aug 17, 2005 9:00 
Air (TV)

Dieser Anime ist erst kürzlich in Japan gelaufen, dennoch anhand Berichten, Storynachlesungen im I-Net und der Bilder kann man nur sagen, ein wirklich gelungenes Meisterwerk. Vor allem die Zeichnungen und Colorierung. So etwas hab ich bis jetzt noch nicht gesehen gehapt. Die Story wirkt anfangs ziemlich simple, weitet sich aber "dramatisch" aus. Dadurch, dass es mehrere Sprünge zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt, wird sie auch dem entsprechend anspruchsvoll. Lediglich das schlecht ausgehende Ende ist etwas enttäuschend gewesen.

Mfg Auron XXL

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BeitragVerfasst: Mi Aug 17, 2005 17:10 
Ganz eindeutig Berserk, und für mich eigentlich nichts anderes.
Die Serie ist nicht nur extrem detailreich, sie erzählt auch eine wirklich märchenhafte und gleichzeitig grausam-verstörende Geschichte. Allein der Abschnitt rund um Griffith, seinen Traum, und letztendlich der Opfergabe - mit der jeder Falke gerechnet hatte, wenn auch die Art und Weise in deren Vorstellung eine gänzlich andere war (wie fies das klingt ^^'). Auch die Entwicklung der Charaktere ist einmalig, das Verhältnis zwischen Gutts und dem Totenkopfritter, die Entwicklung von Farnese von einer entscheidenden Rolle innerhalb der Inquisition zu einer Hexenschülerin (!) und nichts zuletzt die gesamte Art von Gutts. Auch beachtlich sind die vielen Anspielungen auf den verlauf der geschichte die teilweise schon in Band 11 gemacht werden und die bis Band 28 immernoch nicht eingetreten sind. All diese Verwurzelungen halten die Spannung eigentlich ständig aufrecht, es gibt ständig Storytwists mit denen man als Leser niemals gerechnet hätte (bsp. das Wiederaufleben der etwas anderen Falken), es gibt stets auch eine Gefühlskomponente (sei es der Hass auf Griffith oder die Zuneigung zu Kjaskar), und das ganze Mysterium rund um die God Hand und den Beheliten, sowohl um Zodd und den Totenkopfritter welches man langsam Stück für Stück aufgedeckt bekommt fesselt einfach. Ist infach so, es gibt nie einen Leerlauf, jede Location ist irgendwie in den Storyfortschritt eingebunden. Berserk > all. Amen.


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