RPG-Maker Quartier

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Yoji
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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 0:07 
Hallo Feinde!

Ich möchte den guten, alten Comics wieder auf die Beine helfen, dass was du und ich damals gelesen oder als "animated Series" (nicht ANIME!) geschaut haben, bevor Dragonball Z über unser Land herfiel und Pokemon in die Kinderzimmer einzog. Jeglicher Austausch über DIESES Medium ging hier verloren, als traurige Gewissheit haben wir einen Talk über dem ein großes "Anime/Manga" böse leuchtet, Threads wie "Laut euch der beste MANGA" beherrschen das Revier. Es muss etwas getan werden.

Versteht mich nicht falsch, ich bin ebenso angetan von Animes und Mangas (einigen zumindest) auch wenn mich die schiere Menge inzwischen schon längst überrollt hat und ich nur noch ausgewählte Sachen verfolgen kann. Trotz der Meisterwerke die auch in diesem Bereich entstanden sind, muss ich dagegen steuern, etwas tun, mit meiner letzten Kraft.

Mehrere meiner Versuche gegen die Masse von großäugigen Figuren anzuschwimmen sind gescheitert, erst zuletzt mein "Marvel Civil War" Thread, so als würde sich die ganze Welt nicht mehr für die westliche Kunst interessieren. Hat euch die Spiderman Verfilmung nicht gefalllen, hat euch nicht spätestens Heath Ledger als Joker wieder dazu gebracht, sich mehr mit dem dunklen Ritter zu befassen? Irgendjemand muss sich doch für die wunderbare Comicvorlage des miserablen "League of Extraordinary Gentlemen" Film interssiert haben? Hat den keiner Watchmen gelesen, WATCHMEN, der doch gerade jetzt verfilmt wird, von unserem geliebten 300 Regisseur?
Auch Werke wie Persepolis sollten hier ein mögliches Zuhause finden!

Was ich von euch verlange? Nun, mir ist klar, dass wir es nicht schaffen werden, einen eigenen anständigen Talk und Empfehlungsthread aufzubauen, daher schlage ich vor ALLES hierherein zu packen, um der großen Zersplitterung zu entgehen. Seien es ausführliche Vorstellungen über Comics, ein einfacher Meinungsaustausch oder eine kleine Kritik ala"habe ich neu gekauft und für gut berunden", immer her mit, sodass wir Superman, Garfield und Co endlich wieder Leben einhauchen.

Somit rufe ich: Comic-Fans dieses Forums, vereinigt euch!

Und wer weiss, vielleicht wird es eines Tages einen eigenen "Marvel" und einen eigenen "Dc" Thread geben, die Beide vor Leben nur so strotzten!

Und sollte ich auch diesmal wieder scheitern, im letzten Gefecht, so möge ich mit wehenden Fahnen untergehen.

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Ich grüße meinen persönlichen, heimlichen Beobachter, Korrekturleser und Spitzel.


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Der Don
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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 12:36 
Gefällt mir der Thread. Hab' sowas auch irgendwie vermisst. xD

Also in Sachen Comics muss ich leider noch viel nachholen. Klar, Garfield oder Disneys LTBs (von denen ich btw. ausnahmslos alle besitze =3) hab ich haufenweise gelesen, aber die Comiclandschaft à la Alan Moore, Frank Miller & Co. ist für mich noch relativ neues Terrain, das es zu erforschen gilt.

Was ich allerdings auf jeden Fall schonmal empfehlen kann, ist der Comic zu Metal Gear Solid von Kris Oprisko u. Ashley Wood. Das Ding erzählt inhaltlich den Plot vom ersten Spiel über vier Bände. Der Zeichenstil ist MGS-typisch und passt hervorragend, auch wenn er an ein paar Stellen etwas weniger grob hätte sein können, aber macht nix.

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Mein nächstes Ziel wird wohl Die hermetische Garage von Moebius sein. Bericht folgt. xD


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Yoji
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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 16:24 
Wie schön, eine Antwort! ^^

Zitat:
Also in Sachen Comics muss ich leider noch viel nachholen. Klar, Garfield oder Disneys LTBs (von denen ich btw. ausnahmslos alle besitze =3) hab ich haufenweise gelesen, aber die Comiclandschaft à la Alan Moore, Frank Miller & Co. ist für mich noch relativ neues Terrain, das es zu erforschen gilt.


Da geht es dir ähnlich wie mir, Boggy, aber am Besten wirfste auch nochmal einen Blick auf deine alten Helden. Meinen letzten Comic hatte ich vor vielleicht sechs Jahren gelesen und inzwischen hat sich entweder sehr viel getan oder ich habe die wirklich interessanten Dinger nie gesehen.
Gerade die kreative Freiheit, die "neuerdings" (keine Ahnung seit wann genau) den Zeichnern/Autoren überlassen wird, sorgt für einige tolle Geschichten, so z.B. die 52 von DC (die großen Superhelden ala Wonderwoman, Batman, Superman und Co verlassen für ein Jahr die Erde, das Event setzt nach ihrer Rückkehr ein und zeigt die Veränderungen) oder die schon genannte Civil War Reihe von Marvel (Nach einem Unfall, ausgelöst von ungestümen Superhelden, soll die gesamte Riege unter Kontrolle gestellt werden, Iron-Man, der Befürworter dieses Vorschlags, bildet eine Allianz von ihm folgsamen Helden, Captain America stellt sich als Verfechter der Freiheit mit einer Untergrundgruppe dagegen.)

Zu lustigen Taschenbüchern kann ich nur sagen, dass ich die Dinger eigentlich nur aufem Klo lese, meine Schwester lässt sie oft dort liegen. Gerade die Geschichten um Donald/Dagobert herum können mich dabei mehr als gut unterhalten, die Beiden sind das Beste Comedy-Duo. Tick, Trick und Track dagegen können einen schnell nerven, sie sind zu vorbildhaft. Eine Geschichte lang wäre das in Ordnung, aber für eine Moralbelehrung in jedem zweiten Panel bin ich (leider) etwas zu alt. ^^
Und Mickey ist sowieso ein arroganter Besserwisser, die Detektivgeschichten um ihn überspringe ich meist einfach.

Ich bin auch erst seit kurzem auf den Comic-Trip, angefangen hat es wohl mit 300 (den ich noch nicht gelesen habe) der mich nach etwas mehr als Spiderman und Co stöbern ließ. Seit ich dabei auf die Liga der außergewöhnlichen Gentleman gestoßen bin (einer meiner absoluten Favouriten, lasst euch nicht vom Film abschrecken!) und eben Dark Knight im Kino kam, gibt es bei mir kein halten mehr.

In meinem Regal stehen soweit Sandman und Watchmen, dabei habe ich ersteren noch nicht gelesen. Sonst noch ein paar diverse Batman-Comics, Spiderman - Das Regime (mehr dazu weiter unten) und 4-5 Bände der "Marvel Civil War" Reihe.

Der Metal Gear Solid Comic sieht auch nicht verkehrt aus, gerade weil ich mich eh weiter mit der Geschichte auseinandersetzen wollte (da ich die Spiele nie gespielt habe) und den Stil in den Zwischensequenzen die ich kenne, ziemlich toll finde.


Hier noch ne kleine Review zu Das Regime, der letzte Spiderman-Comic, welcher mir zwischen die Finger geraten ist.
Ich halte ihn für einen idealen Einstieg, da jeder schonmal irgendwas von Spiderman gesehen oder gehört hat und dementsprechend mit Figuren/Gegnern vertraut ist. Auf der anderen Seite nutzt er eben kreative Freiheiten, die Spiderman in einem ganz anderen Licht zeigen und gerade Neu- und Wiedereinsteigern einen Ausblick darauf geben, was inzwischen aus unseren Kindheitshelden geworden ist. Sie sind wie wir gewachsen und müssen sich nicht mehr im Regal für Kinder verstecken.

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Spiderman ist an die 80 Jahre alt und hat sein Heldenkostüm längst an den Nagel gehängt, dass neue New York wird von einem gigantischen Sicherheitsaparat beschützt und Superhleden sind unerwünscht bzw. verboten. Peter Parker hat inzwischen auch längst andere Probleme, doch dazu möchte ich nichts weiteres verraten.
Früh bemerkt Peter Parker jedoch, dass er wohl noch einmal zu dem Kostüm greifen muss, dass Spiderman noch einmal für eine Nacht durch die Häuserschluchten schwingen muss...

Insgesamt gefällt mir das Ganze verdammt gut, auch wenn es leider nur an der Oberfläche der Thematik kratzt. Gerade das Thema Superheldenverbot haben andere Reihen wesentlich gründlicher behandelt, siehe Watchmen oder Marvel Civil War, über mehrere Bände hinweg, wäre da wohl mehr für den gealteten Helden drin gewesen.
Dennoch, das Ding macht Spaß und das ist das Wichtigste. Es hatte nette Anspielungen, die jeder Spiderman versteht und die Geschichte kann gut unterhalten, sodass man das Teil wohl in einem Rutsch durchliest. Der Zeichenstil gefällt mir persönlich auch ziemlich gut, die Panels sind ziemlcih leer gehalten, es gibt kaum Details und es stehen immer nur einzelne Figuren im Mittelpunkt. Früher hätte dies den Leser wohl noch zur Langeweile verdammt, in diesem Fall ist es ein klares Atmossphäreplus, den nur durch diese Ödnis kommt erst wirklich ein beklemmendes Gefühl auf.
Kaufen!

Und weil ihr so brav gelesen habt, schenke ich euch noch einen Garfield-Cartoon zum Abschied

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Ich sag ja, mit allem hier rein, der Talk/Schwärm/Vorstellungs/Whatever Thread! ^^

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Yoji
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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 19:50 
Superhelden, Superhelden ... Gibt es eigentlich irgendetwas aus dem Westen, was es mit der Themenvielfalt der japanischen Comics aufnehmen kann? Also kein Superheldenzeug oder sowas.
Aber was positives: ja, westliche Comics haben durchaus was. Asterix ist immer wieder nett zum Lesen, Carl Barks, Don Rosa und William van Horn sind durchaus talentierte Zeichner, die sich auch herausheben können/konnten von dem sonstigen Einheitsbrei der Disneycomics. Die alten LTBs sind auch noch gut, aber mit der Zeit nimmt das Niveau immer mehr ab, finde ich.
Den irgendwo erwähnten 300-Comic kann ich btw auch empfehlen. Hat mir gefallen.
Aber solange ich bei den Autoren in unserem Kulturkreis nichts vergleichbar Gutes mit den Werken von Noboyuki Fukumoto, Osamu Tezuka oder Naoki Urasawa finde, bleibe ich bei meiner Meinung: Mangas sind den westlichen Comics durchaus überlegen, ja.

Boggy hat geschrieben:
Mein nächstes Ziel wird wohl Die hermetische Garage von Moebius sein. Bericht folgt. xD

Die Plotbeschreibung klingt tatsächlich interessant, ein kurzes Statement wäre nicht unerwünscht meinerseits =)

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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 22:26 
Zitat:
Aber solange ich bei den Autoren in unserem Kulturkreis nichts vergleichbar Gutes mit den Werken von Noboyuki Fukumoto, Osamu Tezuka oder Naoki Urasawa finde, bleibe ich bei meiner Meinung: Mangas sind den westlichen Comics durchaus überlegen, ja.


Eben nicht, außer du hast ein anderes Verständnis von Themenvielfalt. Ich persönlich bin z.B. kein Mensch der Manga liest, die nur von dem alltäglichen Leben eines Schulmädchen erzählen. Für mich bedeutet Themenvielfalt auch, wenn, vielleicht schon bekannte oder ausgereizte Themen, noch einmal erweitert oder neu aufgegriffen werden, wodurch doch wieder etwas neues, vielfältiges entsteht.
Ich denke du hast auch das Problem, dass du vieles (wie es jeder machen würde) jetzt rein nach dem Titel beurteilst, was gerade bei Watchmen und Sandman hinderlich werden könnte. Watchmen solltest du dir auf jeden Fall mal zu Gemüte führen, wird wohl langsam zur Pflichtlektüre und auch der genauere Blick auf den so unscheinbar klingenden Titel "Sandman" weiss zu überraschen. Und ein Tipp: Nein, er hat keine Sandkräfte ;)

Wenn du das Thema Superhelden für dich inzwischen abgehackt hast, dann ist natürlich die Reihe "52" oder "Civil War" nichts mehr für dich, weil es eben diese in den Mittelpunkt rückt. Aber es blieben dir immer noch Möglichkeiten wie "League of Extraordinary Gentleman" (Die sind nämlich von Superhelden sowas von weit entfernt) oder auch Baltimore, oder, der standhafte Zinnsoldat und der Vampir (---> http://www.amazon.de/Baltimore-oder-sta ... 80&sr=1-11)
Auch andere Bereiche, ernstere Themen sind durch Werke wie "Persepolis" oder "Maus" abgedeckt, um jetzt mal die bekannteren Verteter zu nennen.
Das ist mir besonders auf der Buchmesse aufgefallen, was sich dort inzwischen für ein Markt entwickelt hat, Superhelden sind nicht alles im Westen, man muss nur wissen, wo bzw. was man suchen muss.

So würde ich die Themenvielfalt schon als ausgeglichen betrachten. Ein neutraler Beobachter würde in der Anime/Manga Welt wohl auch nur zu dem Urteil kommen, dass jedes zweite Werk sich mit kämpfenden Jugendlichen beschäftigt, die es nach ganz oben schaffen wollen, die bekanntesten Vertreter hauen ja nun einmal genau in diese Kerbe. Das ist in Comics nicht anders.

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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 22:52 
Taran hat geschrieben:
Superhelden, Superhelden ... Gibt es eigentlich irgendetwas aus dem Westen, was es mit der Themenvielfalt der japanischen Comics aufnehmen kann? Also kein Superheldenzeug oder sowas.

Man sollte halt seinen Blick nicht nur auf Marvel und DC konzentrieren.
Guck lieber z.B. mal nach Frankreich. So Menschen wie Enki Bilal oder Jean Giraud (aka Moebius) machen völlig andere Dinge als Superheldencomics.
Oder Alejandro Jodorowsky... wenn seine Comics so sind wie seine Filme, dann ist das ziemlich metaphysisches abgefahrenes Zeug.
Oder Alan Moores "From Hell", viktorianisches London, keine Superhelden.

Also ich denke, es gibt genug Comics weltweit für jeden Geschmack. Die Vielfalt ist unglaublich groß, man muss sich eben nur umsehen.


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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 23:00 
Die Prequel-Saga von Richard Kellys Southland Tales ist ausnahmslos geil. Der Zeichenstil ist ohne Zweifel sehr eigen, aber dennoch faszinierend und die Geschichte verdammt interessant. Wenn man den Film kennt, wird einem vieles bekannt vorkommen, aber wenn man es gelesen hat, kommt einem der Film immer klarer vor, da ja der Comic die Vorgeschichte ist.
Bisher nur auf Englisch zu haben in 3 Einzelbänden oder als komplettes Sammelsurium mit ein paar Extras im Buchladen auf Bestellung oder im Internet. Ich hab 22 Euro bezahlt. Wirklich sehr zu empfehlen.
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Ansonsten für jeden Fan des Duck'schen Universums: Dagobert Duck - Sein Leben, seine Milliarden von Don Rosa. Bedarf eigentlich nicht vieler Worte. Genial. :)

Und Asterix mochte ich immer sehr. Aber nicht als Realmovie, sondern die guten alten Comics. :D

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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 23:10 
Bei Asterix konnte ich mich mit den Comics nie anfreunden, während ich die Filme (außer die mit Gerard Deperdieu, nein Danke) noch heute zum Brüllen finde. In meinen Augen haben die Comics nicht annährend das Tempo und den Witz der Filme, purer Wortwitz kann gegen die Slapstick- und Gesangseinlagen der Filme irgendwie nichts ausrichten. Man denke alleine an "Den Löwen der Cleopatra" oder das Pudding mit Arsen-Lied ^^

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BeitragVerfasst: So Dez 14, 2008 15:34 
Clever&Smart hab ich nie gelesen, weiss aber um was es geht (und hab die Zeichentrickserie gesehen!), aber ich denke, dass ist so ähnlich wie "Die Sturmtruppen". Kennt man das hier? Meistens kurze Comicstrips von 4 Panels, in denen der absurde Alltag von Wehrmachtssoldaten erzählt wird. Von dem Spion, der sich als U-Boot tarnt, bis hin zu den beiden unfähigsten Panzerjägern des Heers ist alles dabei. Der Humor ist dabei überraschend schwarz und derb zum Beispiel werden Därme von den Sanitätern einfach mal Würstchen verwechselt, dabei bleibt der Zeichenstil aber immer ziemlich sanft und passt daher ziemlich gut in den Comic.

Jeder der eine ideale Klolektüre sucht, wird in diesen Dingern fündig. Obwohl Hägar in der Hinsicht wohl noch einmal eine Stufe besser ist.

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BeitragVerfasst: So Dez 21, 2008 12:41 
Comics an sich sind irgendwie ne recht coole Sache, aber ich mag die teilweise recht eigenwilligen Zeichenstile oft überhaupt nicht und es geht mir zu oft einfach um Superhelden und solchen Kram. Klar gibt es auch andere Comics wie 300, Sin City, oder andere, die ich aufgrund zu geringfügiger Begeisterung für das Thema nicht kenne, aber alles in allem beschränkt sich mein Bild von Comics womöglich auf ein Klischee und zwar das von äußerst langweiligen Superhelden-Stories. Ich bin mir sicher, dass sich da mittlerweile viel getan hat und es ganz andere Genres gibt, aber da fehlt mir einfach die Lust, mich einzuarbeiten. Außerdem sind Manga meist billiger.

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BeitragVerfasst: Di Jan 06, 2009 15:11 
Da hier wohl viele der Meinung zu sein scheinen, dass sie bei dem Genre der Comics immer noch NUR ödes Heldengedümpel erwartet, werde ich hier jetzt mal ein paar Gegenbeispiele vortragen. Nicht um euch mit rausgestreckter Zunge zu ärgern, sondern um euch für eben den ein oder anderen Comic zu begeistern, welcher außerhalb des bekannten Superheldenmileu spielt.

Ich sage euch von vorneherein, dass ich kaum was davon bisher selbst gelesen habe. Erstens habe ich momentan kaum die Zeit dafür (Graphic Novels können ebenfalls anständige Ausmaße erreichen) und zweitens können die Teile, wie Mi ja schon erwähnt hat, ziemlich teuer werden. Da oftmals das Ganze auch noch per Import her muss kommt ein gutes Stück Versand oben drauf und Voila, en Arsch voll Geld für ein paar Seiten buntes Papier ausgegeben.
Da ich grad ziemlich pleite bin, kann ich es mir also schlichtweg nicht leisten, die Dinger alle zu bestellen. Aber sie werden in meinem Regal landen. Schritt für Schritt, Heft für Heft.

Nun, fang ich mal an:

Persepolis
Ist ja gerade durch die Verfilmung etwas mehr ins Auge der Öffentlichkeit gerückt. Vielleicht gibt es dennoch Leute, die das Ganze nicht kennen.

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Zitat:
Persepolis ist ein französischer Comic von Marjane Satrapi, einer 1969 im Iran geborenen, heute in Paris lebenden Autorin und Zeichnerin von Comicromanen und Kinderbüchern. In dem vierteiligen Werk, das in Deutschland in zwei Bänden herausgegeben wurde, beschreibt sie ihre Kindheit im Iran, ihre spätere Zeit im Ausland und die Rückkehr in ihr Heimatland. 2004 wurde es auf der Frankfurter Buchmesse als Comic des Jahres und auf dem Comic-Salon Erlangen in der Kategorie „Beste deutschsprachige Comic-Publikation Import“ mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.


The Dark Tower

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Die Buchreihe von Stephen King sollte jedem was sagen, der Graphic Novel erzählt die Vorgeschichte. Leser werden wissen, was sie bekommen, der Graphic Novel soll durchaus gelungen und nicht nur ein schlichter Abklatsch sein um die Fans der Buchreihe um ihren wohlverdienten Lohn zu bringen.

Maus
Auch sicher dem ein oder anderem bekannt.

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Zitat:
Spiegelman, ein unerschütterlicher Anhänger der U-Comics-Szene der sechziger und siebziger Jahre, befragte seinen Vater Vladek, einen Überlebenden des Holocaust, der in der Nähe von New York lebt, zu seinen Erlebnissen. Der Künstler setzte dann die Geschichte geschickt in einen Bildroman um. Indem er eine wahre Geschichte des Holocaust in Comicform präsentiert -- die Juden werden als Mäuse dargestellt, die Deutschen als Katzen, die Polen als Schweine, die Franzosen als Frösche und die Amerikaner als Hunde --, zwingt Spiegelman den Leser, sich die Vorgänge bildlich vorzustellen und die Lücken, vor denen man sich so oft scheut, auszufüllen.


Atlantis Rising
Von dem Ganzen ist aktuell auch eine Verfilmung im Gespräch und mit nem ordentlichen Budget und nem guten Regisseur könnte da, alleine von der Idee her, tolles Popcornkino drauß werden.

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Da ich gerade keine Kurzbeschreibung zur Hand habe, verfasse ich einfach selbst eine:
Die Streitkräfte des verloren geglaubten Ataltnis kehren an die Oberfläche zurück und erklären der Menschheit den Krieg. Punkt. Sehr kurz, ich weiss. Sicher nicht DER Vertrete für anspruchsvolle Graphic Novels, aber auf jeden Fall was anderes als das übliche Superheldengemurks.

Der Fotoraf

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Zitat:
Ende Juli 1986 begleitet Didier Lefèvre als Fotograf eine Equipe der Organisation Ärzte ohne Grenzen nach Afghanistan, mitten im Krieg zwischen der Sowjetunion und den Mudschaheddin. Diese Arbeit, die mittels Fotografien und Zeichnungen individuelle Schicksale und Weltpolitik miteinander verbindet, erzählt von den Bemühungen einer engagierten Gruppe Menschen, die wieder aufzubauen versuchen, was andere zerstört haben.


Dann noch etwas, dass besonders die Japanophilen unter euch interessieren könnte (werde ich mir selbst demnächst auch anschaffen, klingt sehr interessant)

Der Tengu

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Zitat:
Geister- und Gespenstergeschichten besitzen in Japan eine lange Tradition. Dem französischen Zeichner David B., prominentes Mitglied der französischen Comicgruppe L'Association, gelang mit "Der Tengu" eine eindrückliche Adaption verschiedener japanischer Gespenstermoritaten-Motive: der Fuchs und der Champignon versuchen die Modernisierung westlicher Prägung in Japan zu sabotieren, Monster und Geister kämpfen gegen die Armee oder prügeln sich untereinander, wobei sie sich die Fähigkeit zur Mutation zunutze machen.


Das Selbstexperiment

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Zitat:
AS SELBSTEXPERIMENT spielt in Zürich und handelt vom Schicksal des jungen Wissenschaftlers Frank Karrer, der auf der Suche nach einem Wirkstoff gegen Eifersucht unverhofft die Antwort auf die wissenschaftliche Grundfrage schlechthin findet: Wie funktioniert das menschliche Bewusstsein? In Zusammenarbeit mit dem Collegium Helveticum, mit Ausstellungen am Fumetto in Luzern und in der Semper Sternwarte in Zürich.



So. Das solls erstmal von mir gewesen sein, vielleicht ist ja was interessantes dabei. Und vielleicht interessiert euch keiner der hier vorgestellten Comics, aber ihr stolpert bei evtl. Recherchen über andere, interessante Exemplare. In beiden Fällen hätte ich meine Arbeit getan.

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Yoji
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BeitragVerfasst: Sa Jan 31, 2009 16:26 
Hier gibt's übrigens ein Arte Kultur Spezial von dem momentan laufenden Comicfestival in Frankreich.


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Gnu-Hirte
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BeitragVerfasst: Fr Mai 22, 2009 10:49 
Auf bitte nehme ich mir mal die Frechheit heraus, und versuche diesen, Thread wiederzuleben.

Also, ich möchte nun an diesem Punkt die Marvel Comic-reihe Civil War aufgreifen, und zwar an jenem Punkt als Speedball sein neues Kostüm bekommt
und Capitän America ich glaube Aufgibt oder sogar stirbt, ich weiß es leider nicht mehr
^ (nur lesen, wer den Comic bereits gelesen hat). Ich glaube es war der 6te oder 7te.

Leider hat unser Comic und Table-top-laden in dem ich mich oft aufgehalten habe, und auch dort gearbeitet habe, zugemacht.

Meine Frage an dieser Stelle. Gehts weiter an dieser stelle und wie? Oder hat vll jemand von euch Backgroundwissen, da ich wenige der Sidestorry-Comics gelesen habe (ich fand sie einfach hässlich gezeichnet)


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Yoji
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BeitragVerfasst: Sa Mai 23, 2009 16:56 
Ich glaube nicht, dass dir hier bei so spezifischen Fragen wirklich jemand weiter helfen kann, sind wohl nur wenig Comic-kundige hier unterwegs.

Ich selbst habe auch nur das Gröbste von Civil War gelesen, die meisten Side-storys fehlen mir auch, daher kann ich dir da nicht umbedingt weiterhelfen.

Wirklich schlauer machen werden dich wahrscheinlich die beiden Seiten, die Erste lässt dich gezielt nach Heften suchen anhand ihres Erscheinungsdatums und dem Event zu dem sie gehören, die zweite ist eine Seite mit einem Marvel-Wiki

http://www.comicvine.com/civil-war/39-40615/

http://marvel.wikia.com/wiki/Main_Page

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Gnu-Hirte
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Wohnort: Raccoon City
BeitragVerfasst: Fr Sep 04, 2009 22:27 
Comics sind nicht ganz so mein Fall. Eher Mangas, aber das heist jezt nicht das ich sie gar nicht Lese.
Meine ersten vor Mangas waren Mickey und co.
Mein Lieblings LTB habe ich so gar immer noch, auch wenn ich von ihnen Abgekommen bin.
Da für , Lese ich total Begeistert die Comics von denen hier einer schon vorgestelt wurde von Stephen King.
Neben Dark Tower, waren da noch ein paar andere:
the Stand
Thalisman und
Stephen Kings "N"
und Creepshow laut Bibliografie
Aber auch die Comics zu Akte X
und die Comics zu Resident Evil reihe
Die von Gamix , eher weniger die Feuer und Eis
Für Feuer und Eis ist es ratsam zu mindestens Band Gamix 8
Gelesen zu haben. Und zwar Story 1 die lezten werden die ersten sein.
Aber auch die bei Wildstorm erschienen Hefte, haben etwas auch wenn ich bis jezt nur einen Comic habe.

Nach Resident Evil war es auch nur ein kurzer Schritt zu the Walking Dead ,was meine kleine Sammlung nach und nach Bescheren wird.
Ja ich liebe fast alles mit Zombies.
Bild
Wie viele Stunden hat ein Tag, wenn man nicht die Hälfte davon vor dem Fernseher verbringt?

Wie lange ist es her, dass wir uns wirklich anstrengen mussten, um etwas zu bekommen, das wir wollten?

Wie lange ist es her, dass wir etwas wollten, das wir wirklich brauchten?

Die Welt, die wir kannten, ist Vergangenheit.

Die Welt des Kommerzes und der Dekadenz ist einer Welt der Verantwortung und des Überlebens gewichen.

Eine Epidemie apokalyptischen Ausmaßes lässt rund um den Globus die Toten auferstehen, um sich an den Lebenden schadlos zu halten.

Nach ein paar Wochen ist die Gesellschaft am Ende.

Es gibt keine Regierung mehr. Keinen Supermarkt. Kein Internet. Kein Kabelfernsehen.

In einer Welt, die von den Toten regiert wird, sind wir gezwungen, endlich unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Quelle: http://www.splashcomics.de/php/specials/468

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Mark Twain
Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.

Resident Evil Tony -Fortschrit 1%-


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