RPG-Maker Quartier

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BeitragVerfasst: Di Mär 30, 2004 14:34 
Silent Hill 3


Release: Bereits erhältlich
Genre: 3rd Person Horror
Entwickler: Konami
Publisher: Konami

Mindestanforderungen:
Pentium 3 1,0 Ghz
256 MB Ram
Geforce3TI / Raedon 8500
4,7 GB Festplattenspeicher
DVD Rom

-=~Der Test der Pc Version ~=-

____________________________________________________________________

Features:

* Erlebe eine neue Dimension des Horrors wo nichts so ist, wie man
sich eigentlich vorstellt
* Schöne Grafik dank dynamischer Schatten und hochauflösenden
Texturen auf den Figuren
* Eigens komponierter (kranker) Soundtrack
* Grauenhafte Feinde von absoluter Qualität
* Parallelen zu Silent Hill I in Verbindung mit guter Story
* 3 verschiedene Enden freispielbar
* Viele (neue) Waffen helfen Heather bei der Bewältigung ihrer Aufgabe..
* "Fun" Waffen wie Laser-Schwert freischaltbar...

____________________________________________________________________

Pro und Contra:

+ Gute und spannende Hintergrundstory
+ Hervoragender Sound und Musik
+ Stellenweise doch recht gute Grafik
+ Packende Atmosphäre und Szenarien
+ Wirklich "monströse" Monster
+ Multiple Enden + Bonuswaffen

- Spiellänge trotz Multipler Enden zu kurz
- Schwache Rätselkost
- Steurung manchmal konfus (bei Actionszenen)

____________________________________________________________________

Gameplay:

Die Silent Hill Serie ist wirklich kein unbeschriebenes Blatt. Seid Resident Evil
und Alone in the Dark gab es keine Horrorserie, die so düster und so
dicht ist wie die Silent Hill Serie, die mehr auf "abstrakte" Kreaturen und
psyhischen Horror (+ Okultistische Dinge) setzt, als auf viel Splatter und
sonstige Gewaltdarstellungen). Da die Story von Silent Hill 1 + 2 den Rahmen
dieses Reviews sprengen würden, beschränke ich mich auf einige Vordergrund
informationen über das Gameplay von Silent Hill 3 und andere wichtige
Aspekte ohne viel zu spoilern, denn das Spiel ist wahrlich ein Fest für
Horrorfreunde.

Du bist Heather, ein recht junger Teenager
ohne wirklich viel Verstand und von enormer Sensibilität. Doch etwas stimmt
mir dir nicht, du merkst es schon in den jungen Jahren...du bist so anders und
dein Vater verschweigt es. Als Heather dann im Einkaufszentrum in einer
anderen Stadt nach einem schrecklichen Traum aufwacht trifft sie einen
seltsamen Detektiv, der anscheinend (anfangs) nur wirres Zeug redet.
Du flüchtest...doch was du später siehst ist mit nichts mehr vergleichbar.
Grauenhafte Wesen, ein verändertes Einkaufszentrum in der SH Welt und
sonstige Erlebnisse von absoluter Düsternis kreuzen deinen Weg.
Von hier an heißt es kämpfen und einfache Rätsel lösen, die ständig
unter dem Aspekt des "Holens / Kombinierens / Eintippen" verlaufen.
(Was nicht wirklich schlimm ist)
Insgesamt erwarten dich eine Menge Locactions neben der berüchtigten
Stadt. Die Story dabei wird immer nach und nach überschaubar und wird
in Zwischensequenzen weitergesponnen (Ingame Grafik) und sorgen für
Atmosphäre, die in diesem Spiel sehr dicht ist. Was zu bemängeln wäre
ist hier jedoch die kurze Spieldauer von etwa max. 8 Stunden. Dafür
kann man jedoch nach mehrmaligen Durchspielen unter bestimmten
Aspekten neue Sachen freischalten, was den Wiederspielbarkeits
wert doch steigert, wenn man Fan dieses Spieles ist. :-) Ich jedenfalls
habe es 3 mal getan. ^^

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Grafik/Musik:

Silent Hill 3 spielt grafisch in den oberen Ligen. Die dynamischen Schatten
die durch die Taschenlampe erzeugt werden sehen richtig fein aus, die Monster
schön gliebrig ekelhaft und die Gesichter oder generell die Charactere umwerfend
dank schöner hochauflösender Texturen. Die Hardware Anforderungen hierfür
sind auch nur moderat. Musiktechnisch gibt es viele Klänge zu bestaunen.
Gruselige Themes oder einfache Gitarenklänge runden das Angebot ab und
stärken die Atmosphäre dieses enormen Schockers. Insgesamt weiß die
Technik also durchaus zu gefallen.

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Links:


http://www.konami-europe.com/silenthill3/ Silent Hill 3 Seite (Hier gibts viele Infos und Bilder)
http://www.konami-europe.com/ Konamie Europe Seite
http://www.silenthillheaven.com/ SilentHill Heaven (Fansite)

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Eigene Meinung / Wertung :

Mir hat das grauenhafte Abenteuer rund um Heather sehr viel Spass gemacht. Die
Kreaturen sind wirklich schrecklich, die Atmosphäre verdammt dicht und grafisch
sowie musiktechnisch macht das Spiel schon was her. Selbst die Anfangs konfuse
Story wird langsam immer besser und fesselt den Spiel doch für die leider max. 8
Stunden an den Monitor. Meines Erachtens kann man das Spiel auch mit Tastatur
auf dem Pc spielen (ich hab kein Gamepad und habe es sehr gut mit der Tastatur
3x durchgezokkt) , daher kann man den Kauf ruhig empfehlen, wenn man auf gute
Horrorspiele steht. Die Silent Hill Serie zählt zudem ja zu den Besten im Genre.
Na also...


Wertung: (Spielspass gesamt) -=~85% ~=-
(Sehr gut)



(c) 2004 by MaDMaX

_________________
Erschaffer von Dreamless::

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Release: TBA


Fortschritt: IIIIIIIIII (80% fertig)


Zuletzt geändert von MaDMaX am So Aug 15, 2004 9:45, insgesamt 2-mal geändert.

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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mär 31, 2004 10:53 
Runaway - a Road Adventure
Daten
Entwickler: Pendulo Studios
Publisher: Digital Taiment Pool / Shoe Box
Genre: Click & Point Adventure
Release: 2002
System: PC
Systemvorraussetzungen:
    Windows 95/98/2000/XP
    CPU 333 MHZ
    32 MB Ram
    Dirext X 8.0 komaptible Sound- und Grafikkarte,
    400 MB freier Festplattenspeicher
    8fach CD-ROM Laufwerk

USK: 12
CDs: 3
Preis: unter 30 Euro


Intro
Sie haben den Dreh raus...? ...dann begeliten Sie doch Brian Basco, der hat gerade ein größeres Problem und könnte fachkudnige Hilfe gebrauchen! Was würden sie tun, wenn Ihr Leben von einer mysteriösen aber bildhübschen fremden auf den Kopf gestellt wird? Wenn von heute auf morgen die Unterwelt einen hohen Preis auf ihren Kopf aussetzt und Sie sich auf der Flucht befinden? Und was wäre, wenn dies nur Ihr kleinstes Problem wäre? Nur Sie können Brian helfen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden: Begleiten sie ihn - auf ein Road-Adventure der Extraklasse!

Story
Gina Timmins, die Tochter eines "Lokal"besitzers, singt wie jeden Abend freizügig Lieder. Nach ihren Auftritt ruft ihr Vater sie zu sich. Er erzählt ihr, das die Mafia hinter ihm her ist und ihn töten will. Sie müsse umbedingt dieses Kruzifix bewahren, es dürfte unter keinen Umständen in die Finger der Mafiosi kommen! Dann will Gina nach Hause gehen, und muss dabei an einem Kellerzimmer vorbei. Da endeckt sie ihren Vater, wie er gefesselt auf einem Stuhl sitzt, und zwei Mafiosi auf ihn einprügeln. Doch nicht nur diese beiden Mafiosi sind da - auf zwei Stühlen endeckt Gina die berüchtigten Brüder Sandretti, die den beiden Prüglern Befehle erteilen. "Wo ist das Kruzifix?" fragt der eine Sandretti. Doch Gina's Vater will es nicht sagen. "Na dann müssen wir wohl ein bisschen nachhelfen". Gustav, einer der beiden Prügler, haut zu fest. Das Genick bricht und Gina's Vater ist tot. Gina muss schreien, sie kann es nicht unterdrücken. Die Mafiosi entdecken Gina, rennen hinterher. Doch Gina kann flüchten. In ihrere Aufregung rennt sie vor ein Auto und wird ohnmächtig. Brian Basco, der gerade auf den Weg zu einer Uni war, hat ein schlechtes Gewissen, denkt, das er sie umgefahren hat, und nimmt sie mit. Er fährt sie zum Krankenhaus. Die Mafiosi beobachten alles.

Gameplay
In guter LucasArts Manier muss nun in einer perfekten Story, die sich immer weiter ausdehnt, geflohen werden. Die fast perfekt inzinierten Orte geben Anhaltspunkte auf das Verbleiben der Verfolger, auf das Kruzifix, welches Gina retten soll, und über die Hopi-Indianer. In sechs "Leveln" wird Brian gespielt, der auf über 20 NPCs trifft, mit denen im Multiple Choice Verfahren geredet werden kann. Mit Witz und Spannung bewegt Runaway den Spieler. Die Rätsel sind alle durchdacht und wirken logisch. Sie sind weder zu schwer noch zu leicht.

Technick
Die Grafik ist in einem Comiclook gehalten, der aber alles andere als kindlich wirkt. Der Soundtrack ist super gewählt, die Sprachausgabe hat keine grammatischen Fehler und die Sprecher sprechen ihre Texte genial. Intelligent gewählt sind die Kapitelinstallationen; das Spiel verbraucht nie mehr als 400MB auf der Festplatte, da immer 2 Kapitel auf einer der 3 CDs sind. Wenn 2 Kapitel durchgespielt sind, werden diese sofort wieder deinstalliert. Die nächsten beiden installiert. Das ist wirklich löblich. Gespeichert werden kann natürlich überall.

the good & the bad
the good
    Hardwareanforderungen niedrig
    tolle Story
    sehr schön inzinierte Atmosphäre
the bad
    Ein schwerwiegender Bug (siehe weiter unten)
    Man kann nicht genugkriegen
    teils unübersichtliches Inventar

Screenshots
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Ein Screen aus dem Intro, Brian trägt Gina zum Auto. Quelle: armchairempire
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In der Wüste, ein Haus eines "Forschers", Quelle: armchairempire
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Brian Basco im Klo des Krankenhauses, Quelle: armchairempire
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Die verletzte Gina und Brian bei einer Voodoo Pristerin, Quelle: armchairempire


Fazit
Runaway bietet alles, was ein Adventure braucht. Wer es sich nicht kauft, ist selber schuld. Neben Monkey Island wohl eines der besten Adventure Spiele überhaupt.

Links

Die offizielle Webseite
Die erste Fanseite
Die offizielle Webseite des Fanporjekts "Runaway 1.5"


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BeitragVerfasst: Fr Apr 16, 2004 13:47 
Divine Divinity -ein Review

Technisches/Daten:
Plattform PC: Microsoft Windows 98 / 2000/ ME/ XP
CPU: Pentium II 450 MHz oder besser, 128 MB Ram
Grafikkarte: DirectX 8.0- kompatibel, 8 MB Min. , 800 x 600 Minimum-Auflösung
Soundkarte: 100% DirectSound kompatibel
CD Rom- Laufwerk: Geschwindigkeit 4-fach oder höher
Festplatte: 2,5 GB freier Speicherplatz

Entwickler: Larian studios
Publisher: cdv
CDs:3
USK:ab 12 Jahren

Worum geht's?

Krieger, Magier oder Überlebenskünstler? Für welches Schicksal entscheiden Sie sich? Von ihrer Wahl hängt ab, in welche Richtung sich Divine Divinity entwickelt: zum Action-Rollenspiel oder zum klassischen Rollenspiel! In jedem Fall sind Sie laut Prophezeiung der/die Auserwählte. Als solcher können nur Sie das sagenumwobene Land Rivellon vor der Unterwerfung durch die Macht des Lord des Chaos retten. Doch bevor Sie den Kampf gegen das Böse aufnehmen, müssen Sie gefunden und als göttlicher Retter gesegnet werden. Und denken Sie auf all Ihren Wegen immer an eins: Vorsicht ist oberstes Gebot! Denn die abtrünnigen Magier dürfen Sie nicht in die Finger bekommen.
Welches Schicksal nehmen Sie zuallererst in Angriff? Krieger, Magier oder doch Überlebenskünstler?

Features:

-Weit verzweigtes Rollenspiel
-Dicht bevölkerte, vielseitige und abwechslungsreiche Fantasy-Welt
-Fast hundert erlernbare Fähigkeiten durch neuartiges Charakter-Entwicklungssystem
-480 Fähigkeitsstufen durch 96 Fähigkeiten mit je 5 Stufen
-Spannende Hintergrundgeschichte mit vielen Handlungssträngen und Sub-Quests
-Über 100 Monster und Kreaturen mit ausgereifter KI
-Mehr als 150 NPC`s mit unterschiedlichen und intelligenten Verhaltensmustern
-Über 20.000 Bildschirme große Welt
-Große Anzahl an Fähigkeiten, Zaubersprüchen, Waffen und Ausrüstung
-Umfangreiche Interaktion mit Charakteren und Gegenständen
-Einfache, intuitive Steuerung auch komplexer Aktionen
-Automatische Übersichtskarte und Tagebuch
-Tag- und Nachtzyklen sowie Wetterwechsel
-Zusätzliche Grafikfeatures bei 3D-Beschleunigerkarten
-NPC`s und Monster können sich gruppieren und beschützen
-Gruppen-KI: Kampftaktik wie Hinterhalt, Verstecken, Locken, usw.
-Reaktive KI: Spielfiguren reagieren auf Spielcharaktere je nach deren Verhalten
-Dynamische Dialoge, der Situation und dem Spielerverhalten angepasst
-Aussehen und Animation ändern sich mit neuer Kleidung
-Party von Spielern und NPC`s möglich
-Zahlreiche Power-ups zur kurzzeitigen Stärkung

Screenshots:
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Bewertungen
CBS: "Divine Divinity verwöhnt das Auge!"
4Players: "Divine Divinity ist längst kein Geheimtipp mehr!"

Eigene Einschätzung
Divine Divinity spielt sich einfach genial. Die Steuerung ist nicht komplieziert und im Handumdrehen gelernt. Durch Shortcuts wie die F-Tasten für Tränke machten es die Programmierer wirklich schön zu spielen. Die Grafik ist in einem schönen Stil gehalten, übersichtlich, und dennoch schön anzusehen mit all den netten Effekten. was aber meiner Meinung nach wirklich brilliant ist, sind die Sounds und Musiken. die Musiken verschaffen immer eine gelungene Atmosphäre, und wird duchr Choräle, etc. perfekt in Szene gesetzt. Selbiges gilt auch für die Sounds, die vom Tappen der Füße über die Trommeln von Orktrommlern bis hin zu einfachen Geräuschen der Natur, wie Froschquaken, etc. reichen. einziger Knackpunkt:
Man muss sehr oft die gleichen wege entlanglaufen (wobei man auch einfach immer über den Rasen laufen kann, teleportiert wird, o.ä.), da die Welt für sich ziemlich groß ist. Unzählige Quests und Entscheidungen lassen dem Spieler eine schier unglaubliche Handlunsfreiheit -der Spielercharakter entwickelt sich je nach den Entscheidungen es Spielers!
Als störend ist noch zu erwähnen, dass bereits am Anfang der Geschichte schon starke Schwerter, u.ä. herumliegen, die der Spieler aber noch nicht benutzen kann, da er schlichtweg zu schwach ist.

Trotz allem ist Divine Divinity ein großartiges Spiel, großartig sind zwar auch die Speicherstände, die jedem seine GB wegfressen, aber wessen PC die Leistung erbringt, Divine Divinity flüssig abzuspielen, der ist mit diesem Spiel bestens beraten.

DarkPlasman-Rating: Sehr gut, mit nur minimalen Mängeln -1,2!

Offizielle Homepage
http://www.divine-divinity.com

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HooliganKrawallPyroHansaGraffittiKIZNazisaufsmaul.jpg


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Kleiner Prinz
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BeitragVerfasst: Sa Apr 17, 2004 0:46 
Medal of Honor Allied Assault -Deluxe Edition-
Entwickler: 2015
Plattform: PC
USK: 18
Inhalt:
Handbuch, 4 CDs (Hauptspiel mit 2 CDs, 1 CD: Add-On, 1 CD: Bonus-CD)
Genre: WW2-Shooter
Preis: 17,00 €
(http://www.playdeluxe.net/afterbuy/shop ... hopid=4199)

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Allgemein:
Ich war von MOHAA angenehm überrascht. Da ich mir jeden WW2-shooter zulege, darf MOHAA nicht fehlen.
Trotz Quake 3-Engine ist MOHAA grafisch heute noch, sagen wir mal... in Ordnung.
Atmosphärisch natürlich kein Vergleich zu Call of Duty, jedoch ist man gerade beim D-Day bei Omaha Beach wirklich live dabei. Überall Schüsse, Explosionen und Leichen. Der Soundtrack ist ebenfalls sehr gut ausgefallen, ähnelt ebenfalls dem von Call of Duty. Sehr actionreiche aber auch die traurige Titeltheme begleiten den Spieler bis zum Ende. Die Sounds sind auch sehr realistisch, wie z. B. das Nachladen eines normalen Gewehrs. (Die Munition fliegt immer heraus, geiler Sound XD)
Der Multiplayer ist IMO nur für Clanwars oder so gedacht, denn wer zu zweit im LAN spielen will, hat Pech, der Multiplayer bietet keine Bots und nur schlecht beschriebene Maps, dafür aber jede Menge gute Models.
Viele Waffen aus dem 2. Weltkrieg wie z. B. die K98, die M1 Garand, der Panzerschreck oder eine Stg 44 sind enthalten. In einem Abschnitt muss auch mit dem Königstiger gefahren werden, dort kann jede Menge eingeäschert werden.
Insgesamt könnte man MOHAA als Vorgänger von Call of Duty ansehen, da MOHAA atmosphärisch auch gut gelungen ist, sowie viele zahlreiche Szenen aus dem 2. Weltkrieg enthält.

Bewertung:
Grafik - 2
Sound - 1
Multiplayer - 3
Steuerung - 1
Preis/Leistung: 3 (leider recht kurz)

Pro/Kontra:
+ viele nette Waffen
+ realistische Kriegsatmosphäre (Omaha Beach vor allem)
+ guter Soundtrack
+ viele Models im Multiplayer
- Singleplayer kurz (ca. 10 Std.)
- keine Bots im Multiplayer

Insgesamtbewertung: 84%

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Kleiner Prinz
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BeitragVerfasst: Sa Apr 17, 2004 1:31 
Warcraft 3 + The Frozen Throne
Genre: Echtzeit-Strategie mit RPG-Elementen (auch RPSG genannt)
USK: 12
Plattoform: PC CD-ROM
Inhalt: Handbuch, 1 CD-ROM, CD-Key
Entwickler: Blizzard
Preis: 9,99 ?
http://www7.thatsashop.de/shop2/02.asp? ... 78&skid=:-)

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Story:
"Warcraft 3" hat vier spannende Kampagnen mit vier unterschiedlichen Völkern zu bieten. Weil die vier Abschnitte aber anhand einer durchgehenden Story vorrangetrieben werden, hat man als Spieler keine freie Auswahl, sondern man muss die Kampagnen in der vorgegebenen Reihenfolge durchspielen. Dafür wird man mit einer sehr spannenden Geschichte entschädigt, die anhand von hervorragenden und häufig auftretenden Zwischensequenzen weiter erzählt wird. Nachdem man in den zwei Missionen des Tutorials die Abreise der Orks nach Kalimdor spielerisch erlebt, beginnt die eigentliche Geschichte auf der Seite der Menschen. Ein Prophet warnt die Menschen vor einem großen Unheil, das sich in Lordaeron ausbreiten wird und fordert sie auf, wie die Orks nach Kalimdor aus zu wandern. Im Gegensatz zu den Orks vertrauen die Menschen dem Propheten nicht. Als Spieler bekämpft man in der Rolle des Königssohns und Paladin Arthas dann eine schreckliche Seuche, allerdings ohne eine Chance auf ein Happy End.

von yahoo

Allgemein:
Das momentan wohl beste Strategiespiel.
Optisch ist WC3 vielleicht nichts mehr im Gegensatz zu neueren Strategiespielen wie Spellforce, jedoch ein Augenschmaus, insbesondere braucht WC3 nur 400 MHz, und dafür ist die Grafik jedoch sehr gut. Sie besitzt leichte Comic-Elemente, aber diese werden durch die Kämpfe schnell vergessen.
Es gibt 4 Rassen: Die Menschen, die Orks, die Untoten und die Nachtelfen.
Alle Rassen haben 3 ( im Add-on 4) verschiedene Helden, die trainiert werden können, indem sie Monster auf der Karte töten. Viele Monster und Gegner hinterlassen wertvolle Items, die ihren Helden verstärken.
Der Soundtrack ist wohl einer der besten, die ich gehört habe. Musikalisch wirklich top, die Sounds sind auch sehr passend eingebaut und verpassen eine sehr gute Atmosphäre. Storymäßig ist die Kampagne wirklich top, sowie lang. Die Kampagne bietet durschnittlich 8-10 Szenarios von jeder Rasse.
Der Multiplayer im Battle.net ist wirklich unschlagbar. Eine kurze Anmeldung genügt und schon kann man sich mit Freunden treffen und Krieg führen was das Zeug hält. Im Add-On kann man Clans direkt im Game erstellen.
Warcraft 3: Reign of Chaos besitzt 56 Maps für den Multiplayer, das Add-on ca. genau so viel.

Pro-Kontra:
+ perfekter Soundtrack
+ gute RPG-Elemente
+ genialer Multiplayer
+ comichafte, aber sehr gute Optik
+ lange Spielzeit (Singleplayer, sowie Multiplayer)
+ niedriger Preis
+ durschlagende videosequenzen
- Einheitenlimit recht niedrig
- rushen verdirbt den spaß imo

Bewertung :
Grafik: 1
Sound: 1
Steuerung: 1
Multiplayer: 1
Preis/Leistung: 1

Insgesamtbewertung: 93%

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Zuletzt geändert von Shadow am Mi Mai 26, 2004 17:55, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di Apr 20, 2004 17:40 
[align=center]Neverwinter Nights
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Grene: Rollenspiel
USK: 12
Plattform: PC
Entwickler: Atari, Bioware Corp. & Wizards of the Coast

Story:
In der Stadt Niewinter breitet sich eine tödliche Seuche aus, gegen die es kein Gegenmittel gibt. Fürstin Aribeth ruft alle, die helfen wolln in eine Akademie. Es strömen hunderte von Möchtegern-Helden herbei, die denken, dass sie nur einige Monster schlachtn müssen, um von der Fürstin anschliessend reich belohnt zu werden. Aber nur die wenigsten bestehen die Prüfungen. Nach der Ausbildung wird der Held in feierlich in sein Amt eingeweiht. Jedoch wird die Zeremonie durch einen Angriff durch Goblins und Zauberern gestört. Diese erscheinen urplötzlich im aum und wollen Aribeth töten. Der Angriff war anscheinend kein Zufall, da die für die Herstellung des Gegenmittels für die Seuche erforderlichen Bestien aus Tiefwasser verschwunden sind. Der Auftrag des ersten Kapitels ist es, die entflohenen Bestien wiederzufinden, zu Töten, und die Körperteile von ihnen, die für das Gegenmittel gebraucht werden urück zu Aribeth zu bringen. Im Ganzen game bekommt man Hilfe von einigen Söldnern, die einen das Ganze Game lang begleiten. Den Rest der Story muss man schon heraus finden... =)

Screenshots:

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Pro-Kontra:
+ Gute 3D-Grafik
+ Intresannte Story
+ Guter Sound
+ Leicht verständlicher Map-Editor
- Schwierigkeitsgrad manchmal etwas zu hoch
- Manchmal etwas zu lange Dialoge

Meine eigene Meinung:
Ich empfehle dieses Game jedem, der sich für RPGs intressiert, und grössere Schlachten mag. =) ich liebe dieses Game.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2004 23:19 
Starcraft
Genre: Echtzeit-Strategie
Entwickler: Blizzard Entertainment
USK: früher 12, jetzt 16
Plattform: PC
Inhalt: Handbuch, 1 CD
Preis: 5 Euro (bekommt man schon in jeden Geschäft mit der "Pyramide")

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Story:
Wir befinden uns in ferner Zukunft. Die Menschen haben sich auf verschiedenen Planeten im Weltraum niedergelassen und leben in Frieden. Doch eines Tages werden die Außenposten von einer fremden Rasse ausgelöscht. Die sogenannten Zerg sind dabei, einen langen Krieg anzufangen und überrollen dabei alles, was ihnen in den Weg kommt. Du spielst einen Kommandanten in der Kolonie von Mar Sara, welche auch bald den Zerg in die Hände fallen wird.

Bald stellt sich heraus, dass die Zerg von den Wissenschaftlern der Konföderation gezüchtet worden sind, um als Waffe zu dienen. Nun treten auch die Protoss auf die Bildfläche, welche wiederum dabei sind, die Zerg auszulöschen und du gerätst zwischen die Fronten. Einerseits sollst du in Zusammenarbeit mit den „Sons Of Korhal“, eine Rebellengruppe, die Konföderation mit ihrer eigenen Waffe zerstören. Mit Hilfe von Psi-Emittern werden die Zerg auf die Konföderierten gelockt, um diese zu zerstören. Andererseits musst du die Protoss daran hindern die Zerg auszulöschen. Und zum Schluss sollst du dir wiederum die Zerg vom Hals halten, da sie keinen Unterschied zwischen Konföderierten und Rebellen machen.

Soviel zur Story der ersten Episode von Starcraft. Es gibt insgesamt 3 Episoden a 12 Level, wobei man in jeder Episode eine andere Rasse spielen darf. Newbies in diesem Genre werden sich die Zähne ausbeißen, aber sie werden es schaffen.
by games4mac

Allgemein:

Mein persönliches Top-Strategiespiel. Das Game hat mich das 1. mal, als ich es hatte (2000 glaube ich) bis jetzt nie wieder los gelassen.
Fangen wir an bei der Optik. Wie die Screens wohl beweisen, ist Starcraft nicht das neueste Game, doch trotz der veralteten Optik überzeugt SC durch schöne 2D-animationen. Der Knüller meiner Meinung nach ist bei SC der Soundtrack, jede Rasse hat 3 Tracks, die wirklich genial passen, vom draufgängerischen der Terraner (Menschen) bis zu ruhigen Stücken bei den Protoss.
Außer den beiden Rassen gibt es noch die Zerg, blutrünstige, schleimige Monster, die auch starke Einheiten besitzen. Es gibt von jeder Rasse ein Kapitel für die Kampagne, die man frei nach der Reihe auswählen kann. Von der Steuerung entspricht es der wie in fast jedem Strategiespiel, also keine große Schwierigkeit.
Im Internet und im LAN bietet auch SC viel Gemetzel, vor allem wenn man sich riesige Schlachten leistet, ist das ein Mordsspaß.

Pro-Kontra:
+ sehr niedriger Preis
+ gutes Einheitenlimit
+ humorige Sprüche und Videosequenzen
+ Top-Soundtrack
+ sehr guer Multiplayer
- veraltete Optik, aber das zählt bei mir jedenfalls kaum

Bewertung
Grafik: 2 (für damals)
Sound: 1
Steuerung: 1
Multiplayer: 1
Preis/Leistung: 1

Insgesamtbewerung: 95

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mai 05, 2004 17:12 
Perfect Dark
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Genre: Ego-Shooter
Altersfreigabe: Ab 18
Plattform: N64
Entwickler: Rareware
Inhalt: Handbuch, Spielkasette
Preis:ca. 65€
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Screens:
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Die Dragon im sogenannten "Farbmodus". Prima zum painten.
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Das Sniper-Gewehr in Aktion.
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Joanna lädt gerade einen Virus auf das Taxi.

STORY:
Eine Alienrasse, genannt Skedar, suchen eine spezielle Waffe die auf der Erde verborgen sein soll. Um diese zu orten haben sie Kontakt mit dem Unternehmen DataDyne aufgenommen und ihnen unermeßlichen Ruhm und viel Geld versprochen. Nun versuchen sie zusammen den Ort zu finden, wo die Waffe liegen soll. Was DataDyne nicht weiß: die Skedar planen die Waffe,wenn sie gefunden ist, an der Erde auszuprobieren. Doch Cassandra de Vries, die Vorsitzende von DataDyne, ist geblendet von Ruhm und Macht.Und erkennt die potenzielle Gefahr nicht.
Das Carrington Institut erhält einen Hilferuf von Dr.Caroll. Er möchte aus den Händen von DataDyne befreit werden. Kaum ist er befreit , erzählt er von dieser Verschwörung. Joanna muss nun ,Stück für Stück, den Plan der Skedars und von DataDyne vereiteln.

Eigene Meinung:
Das Spiel ist das beste N64 Spiel ,dass ich je gespielt habe. Aber da es ab 18 ist werden es wohl nicht viele haben.Meiner Meinung nach ist dieses Spiel ein Muss für jeden N64 Zocker. Die Steuerung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber sonst...Einfach nur gut :) .

Links:
Die beste Perfect Dark Seite, aber leider auf Englisch
Auch eine gute PD Seite, diesmal auf Deutsch

Features:
Die meisten Features sind erst mit dem "Expansion Pack" nutzbar, daher einige Minuspunkte.
-Multiplayer-Modus bietet die Möglichkeit einen Charakter zu erstellen und mit ihm Levels zu erreichen
-Jede der 3 Schwierigkeitsstufen ändert eine Mission
-Ausführliches Training mit allen Geräten und Waffen
-Noch vieles mehr

Bewertung:
Grafik: 1 (für damalige Verhältnisse)
Spielspass:1-
Multiplayer:2+
Steuerung:2-
Preis/Leistung: 3 (ziemlich teuer, aber es lohnt sich auf jeden Fall)

Pros/Contras:
+ Über 40 Waffen
+ Viele Missionen
+ Tausende von Einstellungsmöglichkeiten, so dass man kein Spiel zweimal spielen braucht
+ Tagelangen Spielspaß
+ Extramissionen
+ Neben den Missionen, gibt es Herausforderungen
+ 4 Leute können gleichzeitig spielen (4 Controller vorrausgesetzt)
__________________________
-Expansion Pack benötigt, ansonsten kann man nur rund 30% des Games spielen
-Anfangs sehr schwer
-sehr teuer
-Teilweise dumme Gegner

Fazit:
Das Game ist und bleibt mein Liebling.Ich kann es nur empfehlen.
Ein Muss für jeden Ego-Shooter Liebhaber.

WERTUNG: 94%

_________________
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mai 26, 2004 16:24 
Castlevania - Symphony Of The Night
(Jap. Originaltitel: Akumajo Dracula X: Gekka no Yasoukyoku
übersetzt: Dracula X: Nocturne in the Moonlight)

Genre: Jump'n'Run-RPG

System: Playstation

Umsetzungen: Sega Saturn (jap only)

Erscheinungsdatum
Playstation:
Europa: ??.??.97 (Ende 97) Cover: http://www.goryosaeba.de/media/Castleva ... -front.jpg
Japan: 20.03.97 Cover: http://www.goryosaeba.de/media/Castleva ... -front.jpg
2003 wiederveröffentlicht als Teil der "PS One Books" Kollektion,
1998 wiederveröffentlicht als Teil der "Playstation The Best" Serie
NordAmerika: 02.10.97 Cover: http://www.goryosaeba.de/media/Castleva ... -front.jpg
1998 wiederveröffentlicht als Teil der "Greatest Hits" Serie
Sega Saturn:
Japan: ??.??.98 Cover: http://www.goryosaeba.de/media/draculax_front.jpg

Preis: ca.20-50€ Playstation Pal (http://www.ebay.de)
ca.60-80€ Sega Saturn Import (http://www.play-asia.com/)

Screens:
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Charaktere:
(aus PAL-Anleitung, leider schwarz-weiß)
http://www.goryosaeba.de/media/Charaktere~1.jpg
http://www.goryosaeba.de/media/Charaktere~2.jpg

Story: (leicht verändert aus der Anleitung übernommen)
Es war Richter Belmont, der legendäre Vampirjäger, dem es gelang, die Herrschaft des Grafen Dracula,
welcher vom Dunklen Priester Shaft wiedererweckt wurde, endlich zu beenden.
(nachzuspielen in Dracula X: Rondo of Blood)
Vier Jahre später, in einer dunklen Nacht verschwand Richter auf geheimnisvolle Weise.
Obwohl sie nicht wusste, wo sie ihre Suche beginnen sollte, begab sich Maria Renard auf den Weg, um
Richter zu finden. Doch sie hatte Glück, vielleicht war es auch Schicksal. Castlevania, das Schloss
Draculas, welches sich nur einmal alle 100 Jahre materialisiert, erschien direkt aus dichtem Nebel heraus,
vor ihr, als ob es ihr den Weg weisen wollte. Währenddessen stritten mächtige Kräfte um die Seele eines
Mannes namens Alucard, jener Vampir der sich einst mit Trevor Belmont zusammentat um Alucards unsterblichen
Vater Graf Vlad Tepes Dracula zu bekämpfen.
(nachzuspielen in Castlevania III - Dracula's Curse)
Alucard, der vorhatte die Welt von seiner eigenen verfluchten Blutlinie zu säubern, unterdrückte seine
vampirischen Kräfte und wollte sich in einen nie endenden Zustand des Schlafes versetzen. Doch dieser Schlaf
hat nun ein Ende, da er spürt, dass das Böse in Form seines Vaters, wieder auferstanden ist und droht sein
Heimatland zu zerstören. Wieder ist die Zeit reif. Die Kräfte des Guten und die des Bösen werden ihren alten
Kampf wieder aufnehmen.
Dracula's Schloss ruft nach dir...
Und niemand, außer vielleicht der leuchtende Mond, der allgegenwärtige Beobachter des Geschehens, vermag zu
sagen welche Seite diesmal den Sieg davontragen wird.

Spielablauf: Hier haben wir wieder eines dieser Games welches zwei Genres gekonnt verbindet. Waren die früheren
Castlevania Games eher Action Jump'n'Runs, so fällt einem bei SotN sofort der ausgeprägte Rollenspiel-
aspekt auf. Man besitzt ein komplettes Inventory, kann verschiedene Rüstungsteile und Waffen tragen und
zig Items finden. So gut wie jeder der über hundert Gegner hinterlässt mit etwas Glück einen Gegenstand.
Ebenso erhält man natürlich Erfahrungspunkte bzw. Gold. Dieses lässt sich dann beim Bibliothekar des
Schlosses (einer der wenigen freundlich gesinnten NPC's) gegen neue Items oder Zaubersprüche eintauschen.
Das bekannte Extrawaffensystem aus früheren Castlevania Games ist natürlich auch noch vorhanden. ZB: gibt
es da das Weihwasser, oder die Uhr, die manche Gegner kurzzeitig lähmt...
Man erforscht dabei eine riesige zusammenhängende Spielwelt in Form des Schlosses Castlevania, so wie man
es vielleicht von (Super)Metroid her kennt. Langweilig wird dies zum Glück nicht, da man sich trotz der
Beschränkung auf das Schloss, durch enorm abwechslungsreiche Abschnitte, wie zB: den Vorhof, den Glocken-
turm, die unterirdischen Höhlen oder pompöse Marmorhallen schlagen muss.Überall gibt es Geheimräume und
Stellen, die man erst im späteren Spielverlauf erreichen kann, wenn man die entsprechenden Fähigkeiten
erlernt hat. Im weiteren Spielverlauf lernt Alucard sich in einen Wolf, eine Fledermaus und in Nebel zu
verwandeln. Der Einsatz dieser Fähigkeiten kostet natürlich Zauberenergie, eröffnet einem aber neue
Bereiche des Schlosses und sorgt für Abwechslung. Man erhält auch noch andere Fähigkeiten, zB: den
Doppelsprung oder die Fähigkeit Unterwasser zu atmen.
Zwischendurch trifft man immer mal wieder einen fetten Obermotz, oder Maria Renard, die sich ebenfalls
durch's Schloss schlägt. Die Story wird auch ab und an vorangetrieben, man erfährt unter anderem, warum
Dracula die Menschen hasst und wer Alucards Mutter war. Später erhält man auch noch weitere Unterstützung
in Form von "Familiars", kleine Monster, die Alucard im Kampf zur Seite stehen und ab und an mal einen
"Spruch ablassen". Diese Helfer kriegen auch Level und werden dadurch stärker.
Wenn man das Game einmal durchgespielt hat, ist jedoch noch nicht Schluss, man wird in ein zweites
Schloss katapultiert (leider nur das erste Schloss, welches auf dem Kopf steht) und trifft auf neue
Gegner/ Bosse...

Spielbarkeit: Alucard lässt sich äußerst genau und intuitiv steuern. Die Spielbarkeit ist ein weiterer Höhepunkt des
Games. Für Abwechslung ist durch die Verwandlungsmöglichkeiten und zusätzlichen Fähigkeiten auch
gesorgt. SotN spielt sich imo traumhaft, man hat immer das Gefühl die volle Kontrolle über Alucard zu
haben.

Grafik: Das Spiel besitzt so gut wie keine 3D-Effekte (ein 3D-Effekt ist zum Beispiel Alucards Sarg in dem
gespeichert wird), dafür jedoch 2D Grafik, dass einem teilweise das Wasser im Munde zusammenläuft.
Die Hintergründe und das Schloss an sich sind detailverliebt und stimmungsvoll gezeichnet. Alucard ist
wunderschön animiert, sein flatternder Umhang ist einfach eine Augenweide. Die Gegner können da leider
nicht immer mithalten, aber einige Bosse sehen einfach super aus, und sind so riesig, dass sie mehrere
Bildschirme hoch sind. Leider kam dieses 2D-Perle zu einer Zeit auf den Markt als viele dem "3D-Wahn"
verfallen waren, sicher einer der Gründe warum Castlevania, als es erschien, von Vielen unterbewertet wurde.
Ich halte Castlevania grafisch gesehen für eines der schönsten und stimmungsvollsten 2D-Spiele.

Sound: Die Soundeffekte sind in Ordnung, die englischen Sprecher nicht schlecht (sollen im jap. Original besser sein? kA).
Richtig begeistert hat mich jedoch die Hintergrundmusik. Für jeden Bereich des Schlosses gibt es eine passende
Musikuntermahlung, wobei das Spektrum von orchestralen Klängen bis hin zu rockigeren Tunes reicht.
Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch der Ending Song "I am the Wind" der von einer richtigen Sängerin
vorgetragen wird (Cynthia Harell).
Überhaupt ist das Produktionsniveau des Soundtracks enorm hoch.

Langzeitspielspaß/
eigene Meinung:
Als geübter Spieler kann man Castlevania - SotN innerhalb von ein paar Tagen durchhaben, aber dann
hat man nur die Hälfte des Spiels gesehen. Es gibt drei verschiedene Endings, je nachdem wie man
im Spiel vorgeht. Außerdem vergehen Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis man jeden Raum des
Schlosses erforscht hat.
Schließlich kann man sich noch auf die Suche nach wertvollen Gegenständen machen, die die Gegner hinterlassen, oder seine
Familiars aufstufen oder sich selbst auf Lvl 99 bringen...
Nach dem ersten Durchspielen, kann man das Game auch noch mit Richter Belmont durchzocken (ist aber schwieriger da man nun
kein Inventory mehr hat, keine Levels kriegt). Es dauert allein schon zig Stunden eh man genug Kohle zusammenhat
um sich das geilste Item im Game leisten zu können: den Duplicator für 5000000 Gold.
Die Möglichkeiten sind so vilefältig, dass einem kaum langweilig wird, ich hab das Game über ein
Jahr lang gespielt (dreimal durchgezockt) und immer wieder neue Dinge entdeckt.

Pro & Contra:

Pro:
-perfekte Spielbarkeit
-genialer/ abwechslungsreicher Soundtrack von Rika Muranaka
(Bonuslied, wenn ihr die CD in eurem CD-Player abspielt)
-ebenso schönes Design/Artwork von Ayami Kojima
-riesiges zusammenhängendes Schloss (nonlinear)
-gelungene Mischung aus RPG und Action Jump'n'Run
-Umfang, Langzeitspielspaß (hunderte Items, 5 Familiars, 3 Endings)
-tolle Atmo (Cutscenes, Sprachausgabe, stimmungsvolle Präsentation)
-teilweise riesige Bosse
Contra:
-im heutigen 3D Zeitalter grafisch nur für 2D Liebhaber eindrucksvoll
->keine "besonderen" grafischen Spielereien (wenig 3D-Effekte)
-zweite Schloss bloß eine umgedrehte Version des ersteren (aber neue Gegner...)
-manche Gegneranimationen könnten besser sein


Hier noch ein paar Links, für alle die noch ein paar Infos zum Game suchen:

http://www.vgmuseum.com/mrp/ (Castlevania Fansite mit vielen Infos zu allen Games der Serie)
http://www.gamerankings.com/itemranking ... teid=42093 (Fansite mit Tips&Tricks)
http://www.gamespot.com/gamespot/featur ... s/p-3.html (Review - die besten Spiele aller Zeiten)
http://www.rpgamer.com/games/castlevani ... tnart.html (ein paar Beispiele des Artworks von Ayami Koyima)


Abschließend bleibt zu sagen, ich halte dieses Game für das beste PS Spiel, ja vielleicht für das beste 2D Spiel
überhaupt und wage zu bezweifeln, dass irgendeine Softwareschmiede je wieder ein so genial durchgestyltes und
in fast allen Bereichen an Perfektion grenzendes Spiel entwickeln wird.
Castlevania - Symphony of the Night ist imo ein zeitloser Klassiker, der bis jetzt in vielen Bereichen unerreicht
ist. Jeder der auf 2D Games steht, sollte nicht den Höhepunkt der Castlevania Serie verpassen, denn ein so geniales
Game kommt in dieser Form vielleicht nie wieder.


Unterschiede Saturn/Playstation Version:
Die Saturn Version besitzt ein paar Extras (zwei neue Bereiche des Schlosses, 16 neue Gegner,
neue Waffen, die Möglichkeit am Anfang zwischen Alucard, Richter und Maria zu wählen, wobei
nur Alucard RPG-mäßig Level bekommt). Allerdings sind die Ladezeiten länger, und die Grafik
leidet unter Slowdowns und die Farben sehen etwas ausgewaschen aus. Dennoch ist die Saturn
Version, für den Hardcore Castlevania Fan eine Investition wert, allerdings sollte man japanisch
können, oder vorher eine verständliche Playstation Version gepielt haben.Für Einsteiger ist
natürlich die Playstation PAL-Version oder US-Version zu empfehlen...

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BeitragVerfasst: Mi Jun 09, 2004 14:18 
Thief - Dark Projekt II - The Metal Age

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Release: Bereits erhältlich
Genre: Ego-"Sneaker"
Entwickler: Looking Glass Studios
Publisher: Eidos
Erschienen: 2000

Mindestanforderungen:
Pentium II 233 Mhz
48 MB RAM
3D-Grafikbeschleuniger mit mind 4MB RAM
250MB Festplattenplatz
Win 95/98
4x - CD ROM-Laufwerk


-=~Der Test der Pc Version ~=-

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Features:

* Einzigartige Schleich-Atmosphäre und Gameplay - Schleichen statt Töten
* Vielfältige Lösungswege - Belausche deine Gegner , suche dir deine Wege zum
Ziel
* Verbesserte Dark-Engine mit neuen "Partikal - und Wassereffekten
* Komplexe Geschichte , mit Mythen und geheimnissvollen Characteren
* Neue Gegner, mehr Sprachausgabe und verbesserter EAX Sound
* Neues Spielzeug für Garett , "Auge","Efeupfeil" etc.
* Verbesserte Gegner K.I (Wachen machen Fackeln an etc.)

____________________________________________________________________

Pro und Contra:

+ Geniale Sound und Musikpräsentation
+ Düstere und tolle Atmosphäre
+ Authentische Faktoren (Gespräche von Personen)
+ Spannende Hintergrundstory
+ Das etwas "andere" Spielprinzip
+ Viele Lösungswege zum Ziel
+ Große Spielzeit von etwa 20 Stunden


- Zu wenig Neurungen gegen dem Vorgänger
- Schwache Grafikpräsentation (Dark Engine)
- Manchmal sehr komplexe "Level" (Orientierung)
- Gegen Ende schwächelt die Story (Langeweile)
- Kaum Monster mehr... (Subjektiv ^^)
- Kein Multiplayer Modus

____________________________________________________________________

Gameplay:

-~ Das Metale Zeitalter ist angebrochen ~-

(Ich versuche kaum was über die Story zu sagen um nicht zu spoilern)

Mysterien, Geschicklichkeit, Dunkelheit und Stille sind die
Werkzeuge eines Diebes.

Ich bin Garett, Scharalatt, Mitglieder der Hüter und bekannt als
Meisterdieb....Willkommen in der wohl düstersten Fantasy Welt
die es jemals gegeben hat.

Nachdem der Meisterdieb Garett die Welt im ersten Teil dieses Meilensteins
gerettet hat - was zudem aber einen Preis gekostet hat , ein Auge von Ihm -
führt er sein weiteres Leben nach den Prinzipen des Diebes. Nach einigen
geglückten Diebstahls / Einbruchsversuchen, kommt der Held, ein
Mitglieder der geheimnisvollen "Hüter" Gemeinde einem Abkommen
unter den Mechanisten , die die Welt "Mechansieren" wollen nach und
entdeckt nach und nach, die finsteren Pläne dieser Sekte, in den
wohl spannenden 15 Missionen dieses Schleichspieles.

Der zweite Teil dieses mit lob-überschüttenden Spieles hat mehr
Sci-Fi. Anteile als der erste Teil und kommt mit wenigen Neurungen
daher. Schließlich wollte man das alte Spielkonzept (das übrigens
einfach genial ist) nicht umkrempeln. Wozu denn auch?

Schleichen, Klauen , Töten und dabei dem Gespräch einiger
Wachen lauschen ist schon was besonderes. Die Atmosphäre
ist enorm dicht, die Welt sehr "realistisch" und packend, die
Story komplex und anfangs schwer überschaubar, anfangs
einfach fragmentarisch. So erhöht sich die Langzeitmotivation,
einfach alles zu erspielen.

Zusätzlich ist Garett nun mit neuen mehr oder weniger
nützlichen Utensillen ausgestattet. So kann er z.B erstmals
Efeupfeile auf "Steindecken" schießen und darauf
emporklettern um sich evt. von seinen Häschern zu verstecken und
dies ist ein enorm wichtiger Bestand des Spieles. Verstecken und
verdecktes operieren im Dunkeln. Das Licht ist schließlich
der Feind eines Meisterdiebs...


____________________________________________________________________

____________________________________________________________________

Grafik/Musik:

Die Musikuntermalung des Nachfolgers ist schlichtweg genial. Das "Summen"
im Hintergrund ist toll, die Atmosphäre einfach genial und nur schwer in Worte
zufassen. Die Sprachausgabe gelungen, man merkt, dass man hier viel
Wert darauf gelegt hat, ein möglichst hohen "Realismusgrad" zu schaffen.
Ein immenser Pluspunkt.

Grafisch kommt das Spiel mit der verbesserten Dark-Engine , die einige
Partikaleffekte mehr beheerscht. Zudem sieht das Wasser besser aus...
trotzdem: Grafisch war das Spiel auch damals nicht schön anzusehen.
Die Figuren waren zu eckig, Mimik war nicht vorhanden und die
Umgebung wirkte z.T trist, aber soviel hat es einfach nicht
ausgemacht.

____________________________________________________________________

Links:


http://www.eidosinteractive.com/gss/legacy/thief_metalage/index.html (Offiziele Seite rund um Thief II)
http://www.eidosinteractive.com/gss/legacy/thiefportal/index.html Thief Portal (Alles um die Thief Triologie)
http://www.eidos.de Website des Publishers (Das Entwicklungstudio gibt es nicht mehr)

____________________________________________________________________

Eigene Meinung / Wertung :

Das zweite Teil steht dem ersten Teil eigentlich in nichts nach. Zwar gibt es wenig
sinnvolle Neurungen, denoch wurde das alte Spielprinzip hervoragend erhalten
und auch verbessert. Die Story ist schön komplex und zudem auch spannend, die
Missionen einfallsreich und die Musikuntermalung genial. Abgesehen von
der Grafik, bietet dieses Spiel einfach ein "Rund-um-Sorglos" Paket, wofür
ich sogar selbst, zum Dieb werden. *klau*

Einen besseren Sneaker neben Teil I und III werdet ihr sicherlich nicht
finden. Thief ist einfach eine Legende.


Wertung: (Spielspass gesamt) -=~88% ~=-
(Sehr gut)


(c) 2004 by MaDMaX[/img]

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Erschaffer von Dreamless::

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Release: TBA


Fortschritt: IIIIIIIIII (80% fertig)


Zuletzt geändert von MaDMaX am So Aug 15, 2004 10:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Rotfüchschen
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 Betreff des Beitrags: Ninja Gaiden
BeitragVerfasst: Mi Jun 30, 2004 21:32 
Ninja Gaiden

Platform: Xbox (exklusiv)
Hersteller: Team Ninja
Erhältlich ab: Out now

-----------------------------------------------------------------------------------------------
::: Story :::
Hat ein Hack 'n Slay-Adventure eine Story nötig? Naja, schon ein kleines bissle, und das kleine bissle Story besitzt Ninja Gaiden. Man schlüpft in die Rolle von Ryu Hayabusa, Anführer des Hayabusa-Ninja Clans. Als das Dorf des Clans Hayabusa eines Tages von den Kriegern des Count Doku (ja ich habe die englische Version gespielt...weiss nicht mal ob es eine Deutsche gibt) angegriffen wird, probiert Ryu noch zu retten, was es zu retten gibt. Doch die Handlanger Doku's haben schon alle Einwohner niedergemetzelt, inklusive einer guten Freundin von Ryu. Als Doku dann auch noch das "Dark Dragon Sword" stiehlt, womit er die Weltherrschaft an sich reissen könnte, sieht Ryu keinen anderen Ausweg: bewaffnet mit dem genauen Gegenteil des Dark Dragon Sword, dem "Dragon Sword", zieht er aus, um Doku zu finden und seinen Clan zu rächen. Hmmm...rieche ich hier O8/15?

::: Gameplay :::
Was NG nicht in der Story hat, rettet es im Gameplay. Im ersten Level, der als eine Art Tutorial dient, lernt man mit seinen Ninja-Moves um zu gehen. Und die sind wahrhaft meisterlich! Vorallem in den vielen Kämpfen entfaltet sich Ryu's Potenzial. Combo nach Combo kann man auf seine Feinde losschicken, wobei es egal ist, ob man seinen Gegner nun simpel niederhackt, oder stilvoll seine Angriffe blockt und sofort mit einem Countermove angreift. Ausserdem kann man seine Angriffe durch das absorbieren von "Orbs" (darüber gleich mehr) kurzzeitig verstärken.
Wem blosses prügeln nicht genug ist, kann im Verlauf des Spiels auf immer mehr "Ninpo"-Technicken zurückgreifen. Ob nun Feuerball oder Blitzhagel, mit Ninpo kann man seinen Gegnern richtig einheizen.
Verstorbende Gegner lassen verschieden gefärbte Kugeln liegen, die Orbs. Man kann Orbs aufsammeln, oder absorbieren und einen seiner Angriffe kurzzeitig verstärken. Es gibt drei Farben: Rot, Gelb und Blau. Rote Orbs füllen deine Ninpo-Energie auf, Blaue deine Lebensanzeige und Gelbe Orbs kann man in Geschäften und an Händlerstatuen gegen neue Waffen, Gegenstände oder Upgrades eintauschen. Achja, wenn wir schon bei den Waffen und Upgrades sind: im Spiel gibt es genug davon. Man beginnt das Spiel mit dem Dragon Sword, kann dies aber später upgraden, oder andere Waffen gebrauchen (und unterschätzt nicht das Wooden Sword!^^). Man unterscheidet zwischen Nahkampf und Fernkampfwaffen, wobei man von jeder eine equippen kann (also z.B das Dragon Sword als Nahkampfwaffen, und die Shuriken für den Fernkampf).
Der Replay-Faktor ist relativ gross. Man würd wohl kaum beim ersten Mal alle Scarabs finden, wodurch man nicht alle Items erhalten kann. Ausserdem erhält man ein paar nette Extras nach mehrfachem Spielen (neue Kostüme und selbst ein Plasma Sword, was mich sehr an Star Wars errinerte).

::: Graphics und Sound :::
Die Franzosen würden " Trés bon" sagen, die Engländer "Perfect", die Holländer "Verukkelijk!". Ich sage: WOW! Die Grafik von NG ist wahrlich schön. Die Bewegungen van Ryu laufen schön flüssig, und die gut animierten Gegner sind manchmal zu Schade um zu töten. Die vielen Endbosses wurden sehr schön in Szene gesetzt, wobei mir der Boss von Chapter 5 sehr gut gefiel! Die animierten Zwischensequenzen, aber auch die Ingame-Sequenzen sind sehr schön gemacht, wobei die Lippenbewegungen manchmal ein bissle schlecht rüberkommen.
Die Musik ist eher Nebensache, persönlich habe ich kaum auf die Musik geachtet. Hab ich aber mal drauf geachtet, gefiel mir was ich hörte, war aber nichts besonderes. Die Soundeffekte sind auch schön, aber auch nicht neu oder besser als in anderen Spielen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------
::: Das Urteil :::
Wer eine Xbox hat, sollte sich NG sicher zulegen. Wer dann auch noch schnelle Action, geniale Waffen und fiese Monster mag, würd schon kaum mehr den Controller weglegen. NG ist sicherlich kein Spiel für Anfänger, denn der Schwierigkeitsgrad liegt relativ hoch, auch wenn man auf der Stufe "Normal" spielt. Erfahrene Xbox-Player oder harte Ninja-Freaks werden aber schon mal ihren schwarzen Latexanzug aus dem Schrank fischen und ihr Katana polieren, denn sie werden NG lieben!

URTEIL: SEHR GUT!
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::: Screenshots :::
Kampf in der Kanalisation
Headshot!
Szene aus der Zwischensequenz vor Chapter 3

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BeitragVerfasst: Di Jul 06, 2004 16:22 
F.E.A.R

Release: Frühjahr 2005
Genre: Ego-Shooter
Entwickler: Monolith
Publisher: Vivendi Universal


Mindestanforderungen: (Spekulationen)

Pentium 1,4 GHZ (oder vergleichbares)
256 MB Ram
DirectX 8.0 fähige Grafikkarte
Win 98 / 2000 / XP

-=~Sneak Preview ~=-

____________________________________________________________________

Features: (vieles davon eher Spekulativ)

* Extrem düstere Atmosphäre mit einer Priese Horror
* Viel Action, viel Blut ( FSK 18 / Für Deutschland zensierte Version warscheinlich)
* EAX Sound Erlebnisse lassen die Ohren pulsieren
* DirectX 9.0 Grafikengine mit diversen optischen Highlights
--> "Granatenexplosionwelle sichtbar bei Buletttime"
--> Diverse Echtzeit Berechnete Lichteffekte und mehr..
--> Bump Mapping (Normal Mapping) auf den Characteren
--> Großartige Partikaleffekte
* Havoc Physik Engine 2.0
* Bullet Time wie in Max Payne (Tritte etc. jederzeit möglich)
* Spannende Horrorstory mit schwer vorhersagendem Ende


____________________________________________________________________

Gameplay:

*Ratter* *Ratter* *Ratter* ! In der Ferne erblickt man während einer doch sehr
schönen aber schwülen Nacht einen Einsatzhelikopter der berüchtigten
Spezialeinheit "First Encounter Assault und Recon" (kurz: F.E.A.R) , der kurz
darauf auf einem Dach - eines von Terroristen besetzten Wolkenkratzers - landet.

Wenn F.E.A.R anrückt, muss es schon was ernsteres sein und so steigt
der Protagonist (Sie) aus dem Helikopter und findet sich sofort in einem
großartig inszenierten Kugelhagel nieder. Die Terroristen haben sie
bereits entdeckt..

Na wenn das mal gut geht!?!

Wie sich F.E.A.R spielen wird, lässt sich nur erahnen. Was man auf dem
Movie sieht, gleicht jedoch einem Action Film anstatt eines ermüdeten
Dramas. Blaue Bohnen fliegen mal da , mal da... Gegner fallen realistisch
zu Boden, in den Wänden findet man sofort Einschlusslöcher und auch
sonst ist die Atmosphäre genial, so als ob man echt in einem brutalen
Einsatz wäre, der jederzeit dein letzter sein könnte.

Mit dem von Max Payne II umgesetzten Bullet Time Effekt lassen
sich zudem schwierige Situationen gegen mehrere Gegner
leichter lösen. U.a ist es in diesem "Modus" auch möglich , Gegner
im Nahkampf durch gezielte Sprung-Angriffs-Tritte etc. anzugreifen
und umzuhauen.

F.E.A.R ist allerdings weit aus mehr, denn man findet extreme
Horrorparte darin. Sehr viel Blut , sehr viele Schockmomente können
wie in Doom III (zumindest ähnlich) schon im 360 MB großen
Movie ( Quicktime von Gamespot.com)
überzeugen. Die Atmosphäre ist sehr düster, gruselig und
gleicht einem Alptraum, während man anfangs durch Horden
von Terroristen kämpft und dabei auf die schöne Grafik samt
prallem Sound blickt / hört.

Nach gut 10 Minuten war das Movie zu Ende. Der Eindruck genial.
F.E.A.R entpuppte sich als echter Knüller auf der E3 04. Doch
davon nicht genug....

(Kleines Sneak Preview)


____________________________________________________________________

____________________________________________________________________

Grafik/Musik:

Grafisch ist Monolith's Überraschungsknüller durchwegs auf einem guten Pfad.
Die Texturen sehen scharf aus, die Partikaleffekte und Einschusslöcher auf den
Wänden ebenfalls sehr sehr ansehnlich und überraschend realistisch.
Vorallendingen dieser Bullet Time - Granaten Explosionseffekt (Druckwelle)
hat es mir angetan. Sieht sehr schön ansehnlich aus ; erinnert schon fast
an den Strider Schuss aus Half Life II.

Einzig allein die Texturen"farbe" wirkt sehr steril. Es mag zwar sein, dass die
Wände in Hochhäusern eher gräulich gehalten sind, aber trotzdem. Ein wenig
wirkt dies auf den Spieler doch be"ängstigend". Hoffe, die anderen
Landschaften werden farbenfroher.

Davor überzeugen u.a auch die Charactere, die genialen Soundeffekte und
die erstklassige und zurückhaltende Musik. Fantastische Stimmung, kann
man dazu sagen.

____________________________________________________________________

Screenshots:

http://image.com.com/gamespot/images/20 ... een005.jpg (Das Team)
http://image.com.com/gamespot/images/20 ... een002.jpg (Spritziges Partikalunwetter)
http://image.com.com/gamespot/images/20 ... een003.jpg (Vorstoss)


____________________________________________________________________

Links:


http://www.fearhq.com ( Eine sehr nette F.E.A.R Fansite)
http://www.lith.com/home.aspl (Monolith Seite)
http://www.vivendiuniversal.com/vu/en/home/index.cfm?f=true (Vivendi Universal Seite)

____________________________________________________________________

Eigene Meinung / Wertung :

F.E.A.R ist in meinen Augen ein potenzieller Kracher. Ein Ego Shooter mit sehr viel
Action, schöner Grafik , genialer Musik/Sounduntermalung und einer Prise Horror
ist einfach was schönes und lässt mich zusammenzucken, wenn ich daran denke.
Menschen mit Ängsten (vor Blut etc.) sollten das Spiel allerdings meiden, da auch
hier nicht gerade mit dem roten Lebenssaft gegeizt wird.

Trotzdem, nach dem Movie war ich "Baff". Dieses Spiel wirkt auf den ersten
Blick genial (Level I). Ich hoffe noch, dass Monolith es schafft, diese
Eindrücke konsequent weiterumzusetzen und im ganzen Spiel zu
reproduzieren. Ich bin aber zuversichtlich..


Erster Eindruck: -= ~ Genial ~ =-


(c) 2004 by MaDMaX

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BeitragVerfasst: Di Jul 06, 2004 16:56 
Need for Speed Underground
Plattform: PS2 (DVD)
Multiplayer: 1-2 (Split-Screen), 2-6 (Multiplayer)
Entwickler: EA Games
USK: o. A.
Preis: EUR 48.99 / CHF 89.00

Screenshots:
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Allgemein
Sie starten Ihre Karriere als Rennfahrer in 6 verschiedenen Modi und in vielen verschidenen Strecken. Die Modi wären u. a. Drift, in dem man rasante Umdrehungen schaffen muss, wo Geschwindigkeit, sowie das driften zählt. Bei Drag müsst ihr auf einer meist geraden Strecke alleine geschickt schalten und Nitro (Lachgas) einsetzen. Dann wäre da noch Sprint (1 Runde, an das Ziel gelangen), sowie die alten Modi wie Runden-K.O. und Rundenkurs. Im Underground Modus spielt Ihr durch Rennen Geld frei, womit Ihr euer Auto tunen könnt und Teile wie z. B. Neonröhren, Spolier oder neue Motorhauben installieren könnt. Im Quickrace könnt ihr in freien Rennen euer Können gegen andere Spieler beweisen. Die KI passt sich immer eurem eigenen Speed und Handling an, sodass es immer eine Herausforderung gibt. Die Musik ist auch sehr passend, gemixt aus Metal, Rock und HipHop. Tracks von Static-X, Mystical und the Eastside Boys sind zu erwarten. Die Steuerung auf der PS2 ist sehr einsteigerfreundlich.
Vom Schwierigkeitsgrad kann man im Underground Modus sowie im Quickrace wählen, dass es nicht zu schwierig wird. Mit den sog. "Style-Punkten", die Sie nach Rennen erhalten, können Sie neue Vinyls ("Aufkleber" für das Auto) freischalten.
Durch gewonnene Rennen kann man auch auf die Titelblätter von Magazinen kommen, was auch sehr hübsch aussieht. (s. o. bei den Screens)
Die Fahrphysik ist realistisch, von der Geschwindigkeit optisch ein wenig übertrieben, aber bei Unfällen (gerade bei Drag) und bei Sprüngen ziemlich glaubwürdig.
Durch die Geschwindigkeit ist das Spiel Adrenalin pur.


Fazit
Grafik: 1
Musik: 1
Steuerung: 1
Multiplayer: 2
Atmosphäre: 1

Spielspaß: 30 - 40 Std.

Bewertung: 87%

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Jul 07, 2004 11:44 
Empire Earth
Plattform: PC (1 CD-Rom)
Multiplayer: bis zu 12 Spieler (LAN + Internet)
Entwickler: Sierra
USK: 12
Preis: 10-15 EUR
Genre: Echtzeitstrategie

Screens

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Allgemein
Optisch ist zwar EE etwas älter, jedoch sind die Zeitalter von der Steinzeit bis zur Zukunft einfach atemberaubend. Überall werden Truppen gebaut und Gebäude errichtet. In Empire Earth kann man die Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zur Zukunft spielen, die in der Kampagne in 4 Zivilisationen aufgeteilt sind: Die Griechen, die Engländer, die Deutschen, sowie die Russen. Von der Schlacht von Waterloo bis zu Operation Seelöwe. Sie übernehmen die Rolle von 2 verschiedenen Helden in jedem Zeitalter und können Belagerungseinheiten, Infantrie oder z. B. Panzer bauen. In jedem Zeitalter können die Helden, sowie Einheiten aufgewertet werden, damit sie sich dem Zeitalter anpassen. KI-technisch sind die Gegner keinesfalls dumm, sie greifen immer wieder in Wellen an und verteidigen ihre Basis bis zum bitteren Tod. Es gibt viele Ressourcen, wie Gold, Stein, Holz, Nahrung und Eisen. Von Schneemaps bis zu Wüstenmaps ist auch alles dabei. Auf Inseln, im Hochland oder auf Ebenen kämpfen Ihre Truppen um Leben und Tod. Musikalisch ist Empire Earth gut anzuhören, eher entspannende Musik, obwohl die deutschen Synchronisationen etwas nerven.
Die Steuerung ist einfach zu bedienen, wie in fast jeden Strategiespielen eigentlich. Man kann bei mehreren Einheiten die rechte Maustaste gedrückt halten und in eine Richtung ziehen, dann stehen die Einheiten genau in dieser Richtung, imo gutes Feature um die Truppen diszipliniert hinzustellen. Was doch schade ist, dass es in den Zufallskampagnen weniger Gebäude als in der Kampagne gibt, dort gibt es Panzersperren, orthodoxe Kirchen und Stacheldrahtzaun. In Zufallskampagnen bleiben es jedoch Mauern und Wachtürme, die eher in das Mittelalter anstatt vom 2. Weltkrieg (beispielsweise) passen.
Alles in einem: ein gutes Game.

Allgemeines Fazit
Grafik: 3
Musik: 2
Steuerung: 1
Multiplayer: 2
Spielspaß: 2

Insgesamtbewertung: 83%

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BeitragVerfasst: Di Jul 20, 2004 20:12 
Final Fantasy VIII

Hersteller: Squaresoft
Genre: Rollenspiel
Plattform: PlayStation(getestet) und PC
Format: 4 CDs
Spieler: 1 Spieler
Release: 1999
USK: 12 Jahre

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Features
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-Party bestehend aus 3 Mitgliedern, die auf dem Feld hinter dem Anführer hinterherlaufen
-Kampfsystem mit Kopplung der Charaktere an GF
-SEED-Tests erhöhen den Sold
-zwei Handlungsstränge durch parallele Träume
-Waffenaufbesserungssystem
-ATB-System (Active Time Battle)
-über 10 Hautcharaktere
-Spezial Techniken bei angeschlagenem Charakter
-viele Geheimnisse
-Spiel im Spiel: Triple Triad (Kartenspiel)
-Chocobo-Wälder
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Story
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Man spielt den jungen Kadetten Squall Leonhart, 17 Jahre, der gerade kurz davor ist, seine SEED-Prüfung im Balamb Garden abzulegen. SEED ist die Söldnereinheit der Gardens. Seine Lehrerin, Quistis Trepe, begleitet ihn auf seinem Weg, genau so wie der hitzköpfige Xell Dincht und Cifer Almasy, der brutale Arrogante. Nach der Prüfung erhält Squall seinen ersten Auftrag: er soll der Widerstandsgruppe Waldeule helfen, deren Heimatstadt Timber von der Besatzung zu befreien. Von dieser Mission aus wickelt sich der Faden der Story ab. Zuerst muss der Staat Galbadia, der auch der Besatzer von Timber ist, von der kriegstreibenden Hexe Edea befreit werden, welche der erste Hauptgegner ist. Wie hat sie sich an die Macht über Galbadia gebracht? Wer ist sie eigentlich? Mit Hilfe der liebreizenden Rinoa, der Anführerin der Waldeulen, versucht Squall dem auf die Schliche zu kommen, wobei der verschlossene Einzelgänger sich natürlich unweigerlich in die schöne Rinoa verliebt und nicht anders kann, als mit ihr zusammen zu sein und ihrem liebreizenden Charme ausgesetzt zu sein. Ein Kampf zwischen dem Staat Galbadia und den SEEDs aus dem Balamb Garden beginnt, bei dem sich Squall ehemaliger Kampfgefährte Cifer auf die andere Seite stellt und ersterer im Endeffekt natürlich die Welt vor der bösen Hexe retten muss...
Wird der verschlossene Einzelgänger sein Herz für Rinoa öffnen, oder wird er eiskalt weiter nach der Devise: "Wenn du keine Freunde hast, kannst du auch nicht von ihnen verletzt werden." leben? Wird er die Bedrohung durch die Hexe abwenden können? Findet es heraus....
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Grafik
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Die Polygonmodelle der spielbaren Charaktere laufen in einer vorgerendertern 2D-Landschaft herum, die durch Perspektive optisch 3D wirkt. Die Hintergründe sind malerisch und perfekt, jeder einzelne Raum besticht durch haufenweise Details und Farbreichtum. Die Szenerien sind abwechslungsreich (Wald, Gebäude, Schneelandschaft, Wüste, Ruinen, Festungen...) und schön anzusehen.
In der Ingame-Grafik sind die Charaktere für PSOne-Verhältnisse sehr gut dargestellt, wenn auch leichte Treppcheneffekte auftreten. Das Spiel besticht durch tolle Kamera-Einstellungen und coole Inszenierung.
Sehr oft sind Zwischensequenzen im FMV-Format zu sehen, also die allseits beliebten Rendersequenzen! Für diese ist die komplette FF-Serie berühmt. Sie bestechen durch atemberaubende Schönheit und Perfektheit. Wem da nicht die Spucke wegbleibt... (alles natürlich in PSOne-Maßstäben gesehen).
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Musik+Sound
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Die Musik wurde wie fast immer von Nobuo Uematsu komponiert und ist bei Kennern allseits vergöttert. Die Themes sind eingägig und unterstreichen wunderbar das Spiel und die jeweilige Situation. Von ruhigem Hintergrund-Geplänkel über idyllische Weltkarten-Musik bis hin zu rockiger Verfolgungs-Musik und Kampf-Thema natürlich ist alles dabei. Der Titel-Love-Song mit Stimme, gesungen von Faye Wong, übertrifft alles!
Die Soundeffekte hingegen fand ich nur mittelmäßig. Im Vergleich zum Nachfolger FF9, wo jeder Schritt, jede Maschine, jedes Geräusch wie echt klingt, klingen die Geräuschee hier bei FF8 arg unecht. Naja, nicht sooooo schlimm..!

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Gameplay
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Das Gameplay fand ihc hervorragend! Allein schon die Spieldauer von mindestens 50 Stunden ist nicht ohne, man vergleiche andere Spiele, die für das gleiche Geld 40 Stunden weniger was zu bieten haben!
Mit dem Controller gehen einem eigentlich alle Steuerungen leicht von der Hand. Und wenn man erstmal in der Tastenbelegung Menü/Abbrechen/Besätigen drin ist (was von FF7-FF9 immer anders war), geschieht alles wie von selbst. Man verbringt viel Zeit im Menü, wo man des öfteren ist, um die Guardian Force (GF) an seine Charaktere zu koppeln. Nur so gelangen unsere SEEDs nämlich zu einigermaßen annehmbarer Kampfkraft. Die GF verleihen einem Abilities wie Zauber, Item, GF-Aufruf selbst und andere Spezialabilities wie Heilen oder Rauben. Negativ ist hierbei zu bewerten, dass man sich immer nur 3 davon aussuchen kann! Nur der Angriff-Befehl ist ständig zu haben. Hier kann man also vor die Qual der Wahl gestellt werden...
Des weiteren kann man durch die GF seine Statuswerte wie Abwehr, Angriff (beides physisch sowie magisch), Reflex, Treffer und so weiter steigern, indem man Zauber an diese Werte koppelt. FF8 ist zudem der einzige Teil, wo man zum Zaubern keine MP (Magiepunkte) verbraucht, sondern die Zauber selbst wie Schriftrollen. Hat man also 100xFeuer an Stärke gekoppelt, bringt das mehr als 50xEis oder so. Die Zauber kann man übrigens von jedem Monstern ziehen, "Draw" genannt (heißt ja ziehen)! Es gibt auch Draw-Punkte, die aber nur einmal und dann erst nach längerer Zeit wieder was hergeben.
Des weiteren kann man die GF natürlich weiter entwickeln durch Erfahrungspunkte und AP (Ability Points), genau so wie die Charaktere.

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Sonstiges
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In Final Fantasy VIII ist ein Spiel im Spiel enthalten, und zwar das Kartenspiel Triple Triad! In diesem Spiel treibt einen der Drang nach Besitz von seltenen Karten voran, welche man finden oder in Spielen gewinnen kann. Generell basiert es auf einem Karten schlagen andere KArten durch höhere Zahlenwerte-System, was aber auch die spezielle Regeln ganz schön daneben gehen kann...!
Final Fantasy bietet neben einer ernsten Story auch noch des öfteren ganz guten Humor, sodass man auch mal was zu Lachen hat. Das Flair von Final Fantasy besticht durch Steam Punk pur, d.h Mischung aus mitteralterlichem Stil und zukünftigem Hi-Tech. Man kann Autos mieten und muss sogar Benzin dafür dabeihaben. Es gilt, Bussysteme zu durchblicken, um sogleich auch an den richtigen Stadtabschnitt zu kommen und sonstige lustige Aufgaben zu bewältigen.

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Pro und Contra
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Pro:
-geile Story
-atemberaubende Grafik
-tolle Musik
-ausgewogenes Kampfsystem
-gute In-Game-Spiele
-tolles Flair und Atmosphäre
-tiefgründige Charaktere
-ur-langer Spielspaß (mind. 50 Stunden)
-geilstes Intro wo gibt (meiner Meinung nach)

Contra:
-ödes, mausgraues Menü
-Kampfsystem eingeschränkt durch nur 3 wählbare Abilities
-manchmal arge Treppcheneffekte
-Soundeffekte nicht wirklich plastisch echt
- SONST NICHTS

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Meine Wertung
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Grafik: 92%
Sound: 89%
Spielspaß: 94%
Story: 100%
Kampfsystem: 84%
Preis/Leistung: 100%

Gesamt: 96%

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Links
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The Square Saga

Offizielle Square-Seite

Final Fantasy Shrine


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