RPG-Maker Quartier

Hier dreht sich alles um die RPG-Maker-Reihe von ASCII/Enterbrain. Der RPG-Maker ist ein Tool, mit dem du dir dein eigenes kleines Rollenspiel erstellen kannst. Du findest hier alles, was du dazu brauchst. Aber natürlich umfasst die Community noch mehr!
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BeitragVerfasst: Mo Jul 26, 2004 3:13 
Tales of Eternia (aka Tales of Destiny 2 in den Staaten)
WARNUNG: Dieses Spiel ist nie in Europa erschienen. Demzufolge ist der Test eigentlich nur für Importkunden gedacht. (Welche mit amerikanischen NTSC/UC-PSX/PS2-Konsolen oder mit einer PAL-PSX/PS2 mit Modchip) Wenn ihr aber unbedingt wollt, könnt ihrs euch auch so kaufen, kein Problem. xD

Entwickler: Namco
Hersteller: Namco
Plattform: PlayStation
Format: 3 CDs
Spieler: 1-2 Spieler (Mit Multitap sogar bis zu 4 Spieler.)
Release: 2000 (NICHT IN EUROPA!)
Altersfreigabe (ESRB): TEEN (also 12 Jahre und höher)


..::::Features::::..
- Einzigartiges Echtzeit-Kampfsystem (Linear Motion Battle System), das sehr viele
Möglichkeiten bietet, Kombos oder teils Bildschirmfüllende Specialmoves/Zauber auszulösen.
- Viele tiefgründige Charaktere, mit denen sich der Spieler identifizieren kann.
- Kochsystem - Man kann Zutaten zu Gerichten kombinieren und diese einsetzen,
was viele verschiedene Effekte hervorruft.
- Fantastische Animesequenzen.
- Zum Teil synchronisierte Dialoge mit guten Sprechen, zum Teil auch hervorragende. (Meredy!)
- Wundervoller Soundtrack vom Industrial-Fan Motoi Sakuraba.
- Drei Schwierigkeitsgrade - Normal, hard und Hardcore. (Letzteres muss freigespielt werden!)
- 10 verschiedene Summons (Craymels), die sich kombinieren lassen, um neue Zauber, sog. Craymel-Artes zu erlenen.
- 6 steuerbare Charaktere mit einem großen Arsenal an Equipment und Techniken.
- Tolle Story um zwei Welten und ein mysteriöses Mädchen.
- Wunderschöne 2D-Grafik mit schönen Lichteffekten und malerischen, handgezeichneten Hintergründen.
- Zwei erkundbare Planeten, die viele Geheimnisse in sich tragen...


..::::Intro::::..
Es war ein ganz ruhiger Tag - Reid, Held des Spieles, trifft während der Jagd eine Kindheitsfreundin - Farah, mal wieder. Farah und Reid unterhalten sich, wobei erstere bemerkt hat, dass der Planet über ihnen, Celestia, an dem Tag eine seltsame Farbe hat...ein böses Omen?
Reid denkt sich nichts dabei - bis sie ein Licht sehen, das auf ihren Beobachtungsturm zurast. Reid und Farah wollen so schnell wie möglich dorthin, wo das Licht "bruchgelandet" ist.
Farah rennt voraus, Reid hinterher - nicht ahnend, was sie erwarten wird.
Unterwegs begegnet Reid einem seltsamen, fluffigem, blauem Etwas - welches ihn promt weiterführt - zu der Stelle, wo das Licht eingeschlagen ist. Reid und Farah sehen ein Mädchen bei den Trümmern des "Raumschiffes" und holen sie sofort weg von dort - kurz darauf geht es in Flammen auf und explodiert.
Dieses seltsame Mädchen spricht eine völlig unverständliche Sprache - doch sie will Reid und Farah etwas Wichtiges mitteilen...jedoch geht das aufgrund der Sprachbarriere nicht...


..::::Grafik::::..
Tales of Eternia besticht durch liebevoll gezeichnete Figuren und atemberaubend schöne Hintergründe und feine Lichtspielereien. Die Animationen sind allesamt perfekt gelungen und dynamisch, was dem Spielfluss zu Gute kommt. Nicht zu vergessen sind die exzellenten Animesequenzen, die zwar SEHR selten, dafür jedoch umso mehr eine Belohnung sind. Die Weltkarte ist für PSX-Verhältnisse okay, aber nicht atemberaubend.

..::::Gameplay::::..
Das Gameplay ist zweifelsohne fantastisch umgesetzt. Keele und Meredy, die einzigen Craymel-Mages der Gruppe, haben jeweils einen "Craymel Cage", in den man die Summons, als Craymels, einfügt. Sobald diese Craymels in den beiden Cages jeweils eine bestimmte Konstellation haben, kann man einen neuen Zauber lernen, wenn man sie mit "Fringe" kombiniert. Vorausgesetzt ist, dass die betroffenen Craymels einen bestimmten Mindestlevel haben müssen.

Nun zum ungewöhnlichen Kampfsystem - man steuert die Helden aus der Seitenperspektive. Das ganze erinnert etwas an ein Beat'em'Up, hat aber nicht gerade viel damit am Hut. Mit der Kreistaste plus bestimmte Richtungstasten löst man die Moves schnell und unkompliziert aus - dafür werden jedoch TP abgezogen. Zauber können auch auf Tasten zugewiesen werden, sofern man einen Craymel Mage steuert. Das Kampfsystem lässt sich in drei Modi spielen : AUTO, was man aber nicht mehr Spielen nennen kann, SEMI-AUTO, wo Gegner automatisch anvisiert werden und MANUAL, wo man alles selber machen muss/kann (auch zum Gegner hinrennen und wieder weglaufen). Man kann zu 100% flüchten, nur nicht aus Bossbattles - zum Flüchten muss man jedoch gegen die Bildschirmbegrenzung laufen - wird man dabei getroffen, wird der Fluchtbalken etwas zurückgestoßen.
Mehr kann man nicht darüber erzählen, auch wenn es viele Tricks in diesem Kampfmodus gibt.


..::::Screenshots::::..
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Offenbar ein sehr früher Screenshot das Kampfsystems. Hier eine Victory-Szene.
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Reid setzt Lightning Blade ein.
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Noch ein KS-Screen. Ras, der Mann mit dem blauen Federhut, setzt gerade Neosonic Swarm ein. Eine Technik, bei der der Feind von vielen Stichattacken durchbohrt wird und eine Schallwelle abbekommt.
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Reid ist von Schülern des Regulus Dojo umzingelt...
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...und hier vermöbelt er sie. xD
Bild
Ein Bild aus der Startsequenz.
Bild
Hier ist ein Bild aus einem Wald, der nicht unabsichtlich labyrinthartig aufgebaut ist...
Bild
Reid und Farah diskutieren darüber, dass Meredy so "anders" ist.

..::::Sonstiges::::..
Celsius-Wallpaper. (Ice Craymel)
Efreet und Undine-Wallpaper. (Efreet=Fire-Craymel, Undine=Water-Craymel
Sylph & Efreet-Wallpaper. (Sylph=Wind Craymel)

..::::Für und Wider::::..
Für:
- Schöne Grafik.
- Toller Soundtrack.
- Innovatives Craymel-System.
- Flüssig ablaufendes, einzigartiges und spaßiges Kampfsystem.
- Gelungene Story-Präsentation.
- Lange Spielzeit.

Wider:
- Teilweise schwere Kämpfe.
- Einige Rätsel sucken. (Z.B. das vor Volt. Es gibt aber kaum Rätsel, von daher kann da wenig sucken. ^^)
- Etwas hektisch für Leute, die sowas noch nie gespielt haben.


..::::Fazit::::..
Alle, die genug von langweilig werdenden ATB-KSsen haben und/oder Final Fantasy zum Abgewöhnen finden bzw. ihnen zu eintönig ist, sollten sich auf jeden Fall das mal anschauen. Alle anderen: Ebenfalls. Tales of Eternia ist definitiv ein Topspiel - zu schade, dass es nicht nach Europa kam. Aber alle NTSC-Jünger sollten die Chance nutzen und sich ein Exemplar beschaffen. Wer Tales of Eternia nichts, aber auch wirklich GAR nichts abgewinnen kann, dem ist nicht mehr zu helfen. ^_^ Soviel dazu.


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BeitragVerfasst: Mo Aug 02, 2004 12:03 
Sing Star

Hersteller: Sony (London Studio)
Genre: Party-Sing-Spiel
Plattform: PlayStation 2
Format: 1 DVD
Spieler: so viele, wie wollen und ins Mikro singen können
Release: schon erhältlich
USK: ohne Altersbeschränkung
Lieferung: 1 DVD, 2 Mikrofone, Adapter für die Mikros zum USB-Port

_________________
Ablauf
_________________

Nachdem man in einem Gewaltakt mit Händen, Füßen und einer Schere die Plastik-verschweißten Mikros und das Spiel von einander getrennt hat, kann man auch gleich loslegen und die Mikros in den Adapter stöpseln, diesen in die PS2, und mit der Spiel-DVD startet das Spiel auch sofort. Auch im Intro wird super gezeigt, wie man die Mikros anstöpselt (naja, so schwer ist es ja eigentlich auch nicht)! Es kann zwischen drei Schwierigkeitsstufen gewählt werden: Einfach, Mittel und Schwierig. Dann kann man auch schon aus den unterschiedlichen Spiel-Modi auswählen:
_________________
Spiel-Modi
_________________

Singen:
- Ein Spieler
- Zwei Spieler
- Duett
- Duell
Party-Modus: (maximale Teammitgliederanzahl: 4)
- Bester von 3
- Einer gegen einen (nacheinander)
- Duell (gleichzeitig)
- Gib das Mikro weiter
- Einer gegen Einen (ein Solo)
- Duett
- Duell
- Bleib dran (je besser man singt, desto länger darf man singen)
- Risiko (Herausforderung, eine bestimmte Punktzahl im Lied zu erreichen)
- Gib das Mikro weiter (jeder Teamspieler singt eine Zeile)
Werde ein Star:
Der so genannte "Story-Mode". Man fängt an, bei einer Open-Mic-Nacht zu singen, wird entdeckt, und so geht es immer weiter.. man muss sich in Clubs profilieren, erhält lustige SMS von den Clubbesitzern und Freunden, aber eigentlich ist es genau das gleiche wie im normalen Modus...
Freestyle:
Der Name sagt alles... einfach nur drauf los singen!
_________________
Optionen und Zusätzliches
_________________

Zu jedem Lied kann man die berühmt berüchtigte EyeToy Kamera anschließen! Man sieht sich dann selbst auf dem Bildschirm und coole Effekte werden eingebaut, die sich aber auch schnell wiederholen... Bei den "goldenen Tönen" (besonders hohe oder lange Töne) nimmt die Kamera deine Darbietung extra auf und du kannst sie dir alle hinterher noch mal anhören (urks...)!
Nach jedem Lied kann man es sich natürlich noch einmal anhören und nach Belieben auch Effekte hinzuschalten.
-Kindersprache (fiepsig hohe Stimme)
-Deep Daddy (tiefe Soul-Stimme)
-Hall
-Gesamtlautstärke
-Originalstimmen ganz wegschalten

_________________
Playlist
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Die Fantastischen Vier: Sie ist weg
Falco: Rock me Amadeus
Jamiroquai: Deeper Underground
Patrick Nuo: Five Days
Peter Schilling: Major Tom
Baddiel, Skinner & The Lightening Seeds: Three Lions'98
Bro'Sis: Do You
No Angels: SOmeday
Die Toten Hosen: Steh auf, wenn du am Boden bist
Laith Al-Deen: Bilder von dir
A-Ha: Take on me
Pink: Get this party started
Jamelia: Superstar
Motörhead: Ace of Spades
George Michael: Careless Whisper
Avril Lavigne: Complicated
Petula Clark: Downtown
Sophie Ellis Bextor: Murder on the dancefloor
Carl Douglas: Kung Fu Fighting
Rick Astley: Never gonna give you up
Rickky Matin: Livin' la vida loca
Madonna: Like a virgin
Roy Orbson: Pretty woman
S Club 7: Don't stop movin'
Sugababes: Round Round
Elvis: Suspicious Minds
Village People: YMCA
Dido: Thank you
Atomic Kitten: Eternal Flame
Blue: One Love

_________________
Stimmerkennung
_________________

Während eines Lieds sieht man im Hintergrund entweder das Musikvideo oder mit EyeToy sich selbst, davor sind Balken, die die Tonhöhe des Gesangs angeben. Wenn man nun singt, erscheint in seiner Farbe (rot oder blau) die eigene Stimme auf entsprechender Höhe, entweder genau darauf oder total verkehrt. Darüber hinaus gibt es in jedem Lied "goldene Töne", die besonders lang oder hoch sind. Leider hatte ich das Gefühl, das gerade hier die Erkennung recht vage ist. Ich kann wirklich nicht singen, aber die goldenen Töne treff ich immer! Sowieso bekomme ich bei vielen Liedern sehr viele Punkte, weil ich die Töne anscheinend treffe, nur in der Wiederholung hört es sich einfach schrecklich an!!! Da kann ja irgendwas nicht stimmen...
Die Mikrofone an sich funktionieren aber sehr gut und sehen hübsch aus! Wahrscheinlich ist das Spiel im "Einfach-Modus" einfach nur sehr gnädig und akzeptiert auch solche Küblböcks...!
_________________
Grafik
_________________

Hmmm, welche Grafik?? Eigentlich gibt es hier keine Bewertung abzugeben, das während den Liedern die Musikvideos ablaufen oder man selbst zu sehen ist. Einizg über das Menü ist etwas zu sagen. Es ist hübsch neutral gehalten mit lustigen Symbolen. In dem Story-Mode sind jedoch auch mal Grafiken zu sehen, die einem sehr hippen Comic-Style gehalten sind, sehr trendy und fesch!

_________________
Pro und Contra
_________________

Pro:
-ultimatives Partyspiel
-teils gnädige Stimmerkennung
-3 Schwierigkeitsgrade
-trendy Zeichenstil
-mitgelieferte Mikros
-Untersützung der EyeToy Kamera

Contra:
-absolut festgelegter Musikstil
-trotz rund 30 Titeln wirds schnell langweilig
-alleine kaum spielbar
-nur für Pop-Hörer etwas
-wird es mal eine ErweiterungsCD geben mit neuen Titeln???
-man muss jedes Lied auswendig können, um mitzuhalten (wer kann schon die Melodie der Strophe von Major Tom oder Deeper Underground?)
_________________
Fazit
_________________

Tja, schwierig.... also ich rate auf jeden Fall, es sich wenn überhaupt nur mal auszuleihen! Kaufen sollte man es nicht unbedingt... es reicht aus massig, wenn man es sich mal für einen Partyabend ausleiht und dann nur YMCA gröhlt! Die Lieder sind vom Musikstil einfach viel zu genau festgelegt, die harten Rocker, Balladenfans oder Metaller werden hier garantiert NICHTS finden. Aber für Liebhaber des Pop-Business ist dieses Spiel für -wie gesagt- einen Partyabend echt ein Highlight und Partyknüller! Ausleihen genügt!
_________________
Meine Wertung
_________________

Grafik: eigentlich kaum zu bewerten, da selten Grafik
Sound: tja, kommt auf euch drauf an!
Spielspaß: kurzweilig: 90%
langweilig: 20%
Preis/Leistung: 40 %

Gesamt: 66%

_________________
Links
_________________

www.singstargame.com[/url]


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BeitragVerfasst: So Aug 15, 2004 0:39 
D O O M 3

Bild

Release: Bereits erhältlich
Genre: Ego-Horror-Shooter
Entwickler: ID
Publisher: Activison
Erschienen: August 2004

Mindestanforderungen:
Pentium 3 1,5 Ghz
374 MB Ram
64 MB 3D Grafikkarte , 100% DirectX 9.0b kompatibel
2,2 GB Festplattenspeicher (+ 400 Auslagerungsdatei)
Win 2000 / XP

-=~Der Test der Pc Version ~=-

____________________________________________________________________

Features:

* Beklemmende , sehr düstere Atmosphäre
* Grausame und detailreiche Sci-Fi Welt
* "Bahnbrechende" Grafik , realistische Physik, geniale Lichteffekte
* Fantastischer 5.1 Surround Sound
* Etwa 20 Stunden Einzelspieler Erlebnis
* Multiplayer Modus mit bis zu 4 Spielern

____________________________________________________________________

Pro und Contra:

+ Sehr schöne Grafik (Lichteffekte, Bump Maps, Schattenspiele)
+ Toller und starker Sound
+ Düstere Sci-Fi Atmosphäre mit Doom Flair
+ Geniales Leveldesign
+ Coole Monster/Dämonen und Waffen (Wiedererkennungsflair)
+ Simpel einfache Bedienung
+ "Höllen-Spielabschnitt" sehr eindrucksvoll
+ Rund 20 Stunden Spielspass

- Lineares Spieldesign
- Wenig Abwechslung (keine Fahrzeuge etc.)
- Sehr Hardware Hungrig
- Keine "richtigen" Außenlevel
- Horrorevents später vorhersehbar
- Multiplayer Modus so gut wie unbrauchbar
- Andere Kleinigkeiten...

____________________________________________________________________


Gameplay:

Die Union Aerospace Corporation ist die wichtigste Fraktion auf Welt ;
proklamiert sie doch das Abbild Wissenschaftliche,ökonomischer und
terraformische Erfolge.

Sie sind ein Marine, ein wichtiges "Instrument" auf der
Marsforschungsstation. Ihre Aufgabe : "Sicherheit"

Alles fängt damit an, dass unser namenloser Held mit
dem Transportschiff und weiterer wichtiger
Besatz die Anlage erreicht und die ewig
vorkommenden und matt beleuchtenden Korridore
besucht. Stets wird man an den Türen abgelehnt..
"Zutritt verboten" , heißt es wohl, als wir uns einem
Posten nähern.

Nach den ersten Minuten steht auch schon der
erste Auftrag fest, wir müssen einen Wissenschaftler
suchen, ein wirklich schwerer "Knochenjob" auf
dem doch sehr roten und staubigen Planten Mars.
Die "Einführungsphase" die der eines
"Half Life" ähnelt dient dazu, sich mit der doch sehr
simpelen Steurung vertraut zu machen: Man drückt
an Pads herum, hopst , sprint oder benutzt hin und
wieder seine Fäuste, bis auf seine erste Waffe,
eine doch sehr magere Pistole samt Munition
erhält.

"Amazing things will happing soon.."

Und so kommt es, wie es kommen mußte.
Kaum hat man den Wissenschaftler gefunden fängt
das Grauen an Gestalt anzunehmen. Man
beobachtet schreckliches Gemetzel, tote
Menschen die durch "Souls" zu grauenhaften
und agressiven Zombies werden und
andere seltsame Dinge. Schon tauchen die
ersten Monster auf, die Korridore werden dunkel,
die Welt auf einmal so groß und grausam real.

Sicherlich, die ersten Stunden mit Doom III
gehören zu den Besten. Die Atmosphäre in
der verstohlenen und stillen Raumstation
auf dem Mars ist bedrohlich finster und spiegelt
manchmal echte Angst wieder.

Ein Grund dafür die "wunderbare" Soundkulisse.
Nun kämpft man durch Horden von Dämonen die
im einzelen wirklich hervoragend aussehen und
zudem sehr schön animiert angreifen. Leider
erkennt man hier auch die ersten Mankos, die KI.
Die ist selten schön, zwar weichen viele der
Monster aus, allerdings passiert dies oft
selten und so trifft man oft auf stupides Kannonenfutter.

Ein weiteres Manko sind die Events. Oft tauchen die
Monster von Hinten auf oder wenn man den ein
oder anderen Gegenstand mitgehen lies. Dies wird
nach 2 Stunden aber schon sofort vorhersehbar
und langweilt jemanden, zumal es noch Frustmomente
wie "seltsame" Trefferzonen" bei Schüssen
der Schrotflinte gibt. So kann es schonmal vorkommen
dass ein "Imp" mit einem Schuss (aus nährerer
Distanz) umfällt, aber auch mal nach 4.
Ein Grund dafür ist noch das "Festhalten" von Gegnern
bei einem Treffer gegen den Protagonisten (Sie), wo viele
Waffen nach oben oder nach unten verzerren und somit
in dem Moment nicht kontern können. Mag zwar
realistisch sein, ich finde es jedoch störend.

Doch genug der Mankos, letzendlich ist das
Spiel im Weiterverlauf zwar linear, zeugt aber
von einem Top-Leveldesign wo ein "Verirren"
in den nahezu unzählbaren Gängen unmöglich ist.
Da hat ID große Arbeit geleistet, genauso wie bei
dem Höllenlevel der an die Fantasien eines
American McGee erinnert. Wirklich atemberaubend..
Da fällt nicht wirklich auf, dass das Spiel zu 90%
aus Action (Sprich: Alles umnieten) besteht und
sich dies auch über maximal 20 Stunden erstreckt.

Danach sieht man den "Abspann" flimern.
Du hast die Hölle überstanden...

____________________________________________________________________

____________________________________________________________________

Grafik/Musik:

Doom III ist grafisch ganz sicher eines der Top Spiele des Jahres 2004.
Der Grund ist denkbar einfach: Schöne Schattenspiele, tolle Lichteffekte
und geschmeidige Animationen sorgen für ein perfektes Flair. Dazu noch
einige schöne Bump Maps sowohl auf den Characteren, als auch auf
den Texturen. Allerdings sehen diese, nicht ganz so hochauflösend wie
bei dem Konkurenten "Farcry" aus. Macht aber nix...

Insgesamt kann das Spiel größtenteils bei den Innenlevels überzeugen,
die allesamt düster und schön (detailiert) gestaltet worden sind.
Allerdings gibt es hier noch ein allzugroßes Manko. Die Engine
"erlaubt" es wohl (momentan) nicht, größere Außenlandschaften
in sehr schöner Pracht wie z.B in Farcry darstellen zu lassen.

Trotzdem an der Stelle ein "Sehr gut".

Soundtechnisch bekommt man bei Doom 3 die volle Bandbreite
des "Machbaren". Der Sound klingt einwandfrei und ist zudem
ein wichtiges Atmosphärenplus in den düsteren Gängen der
Mars Stationen samt sämtlichen Forschungseinrichtungen.

Einzig die Musik ist meines Erachtens zu dezent im
Hintergrund und nicht so dynamisch wie bei dem
direkten Konkurenten aus Deutschland.

____________________________________________________________________

Links:


http://www.doom3.com (Die offiziele Seite rund um Doom 3 [ Achtung Flash ] )
http://www.doom3.del ( Ingame Network Fanseite um Doom 3)
http://www.doom3maps.de ( Sehr gute Fanseite rund um Doom 3)

____________________________________________________________________

Eigene Meinung / Wertung :

Der dritte Teil dieser Shooter Sage ist wahrhaftig nicht ohne
jegliches Manko aber trotzdem ein Feuerwerk von Action in
einer wirklich gelungenen Präsentation. Grafik und Sound ist
auch einem hohen Level und auch wenngleich das Spiel
linear und zudem langatmig wirken kann, das Leveldesign
macht es wett und sagen wir mal ehrlich...

Es ist doch irgendwie schwierig , Doom III wenigstens
anfangs zu wiederstehen oder?

____________________________________________________________________

Wertungskriterien:

Grafik: Sehr gut
Sound/Musik: Sehr gut
Gameplay: Befriedigend
Spieldesign / Atmosphäre: Sehr gut

____________________________________________________________________

Wertung: (Spielspass gesamt) -=~88% ~=-
(Sehr gut)


(c) 2004 by MaDMaX

_________________
Erschaffer von Dreamless::

Bild

Release: TBA


Fortschritt: IIIIIIIIII (80% fertig)


Zuletzt geändert von MaDMaX am Di Dez 07, 2004 11:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2004 13:55 
Wild ARMs

System: Playstation/2
Entwickler: Media Vision
Publisher: Sony
Veröffentlichung: 1996/1997
Format: 1 CD
Spieler: 1 Spieler

~Features~:
[Werbetext der Schachtel übersetzt]
•SUCHE UND FINDE die Kräfte der Golems, ELWs, ARMs, mystischen Waffen und mehr.
•BEGEGNE UND ÜBERLEBE Fallen wie Bodenstacheln, verschwindende Brücken und fallende Böden.
•ENTDECKE eine interaktive Welt durch Bombenzünden, Schalterbetätigen und Gegenständewerfen.
•3D KAMPF mit animierten polygon Monstern und Zaubern aus mehreren Ansichten.
•KREIERE mächtige Elementarmagie durch Experimentieren und Entdeckung.
•KONTROLLIERE den Kampf mit Auto-Kampf Befehlen und dem „New Force“-System.
•KALIBRIERE Konrollfunktionen, Kamerawinkel, Cursorpositionen und mehr. Sonderoptionen beeinhalten ein auf Icons basierendes Interface und ein Hilfemenü.

~STORY~:
„In der Welt von Filgaia treffen drei Menschen, welche nicht unterschiedlicher sein könnten, zusammen, um ihrem Schicksal entgegenzutreten.
...Rudy, ein sogenannter „Dream Chaser“ (Traumjäger), lebte ein glückliches, normales Leben in seiner Heimat „Surf“, doch eines Tages ging ein Kind aus dem Dorf in die verbotene Höhle, in welcher sich gefangene Monster befanden. So fand sich Rudy dazu berufen, das Kind zurück zu bringen, was ihm auch gelang, dabei jedoch ließ Rudy die Monster aus der Höhle frei und er wurde aus dem Dorf verbannt, woraufhin er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit begab und schon bald seinem Schicksal entgegentreten sollte...
...Jack ist ein mehr als glücklicher Schatzjäger, er denkt er hätte ein Schnäppchen mit der Information, dass hier eine alte Ruine sei, gemacht, als er jemanden dafür bezahlte – sein Wegbegleiter und Helfer, ein mausähnliches Wesen namens Hanpan, welches Sprechen, sowie Denken kann, hingegen klärt ihn auf, dass diese Ruine bekannt sei, und nichts besonderes jemals gefunden wurde. Dennoch versucht Jack sein Glück, und findet Anhaltspunkte auf einen riesigen Schatz – er findet ein Relikt der alten Rasse „Elw“, eine Hologrammnachricht, welche ihm weist, sich nach Adlehyde zu begeben, was ebenso ihn auf eine längere und größere Reise geleiten wird, als er sich je vorgestellt hat.
...Prinzessin Cecilia wird von Träumen geplagt, in welchen sie von einem Schatten gerufen wird, immer und immer wieder, doch nie werden ihre Fragen beantwortet. Erneut hatte sie diesen Traum, erneut, wie etliche Male, hört sie die Worte, doch dann wacht sie auf, und findet sich im Klassenraum der Curan Abbey (Abtei) wieder, wo sie darauf hingewiesen wird, dass sie heute nach Adlehyde - ihre Heimat - zurückkehren muss, schließlich ist es ihr 17. Geburtstag und somit ihr Absolvierungstag. Ebenso fängt sie Informationen über die geheime Bibliothek auf, welche sie prompt aufsucht, und endlich den Körper der Stimme aus ihren Träumen sieht, sie bekommt einige Antworten, so sei sie „Die Unschuldige“, die „Schamanenprinzessin“, und auserwählt Filgaia zu retten, was jedoch wiederum mehr Fragen aufwirft.
...Wie ihr aufgetragen, begibt sie sich nach Adlehyde, und gerät in einen Schwall von Archeologen, welcher ihr Interesse weckt. Cecilia bietet Professor Emma, die ihr von archeologischen Ausgrabungen in Lolithia’s Tomb („Lolithias Grab(-mal)“. Lolithia ist ein „Golem“.) berichtet, ihre Dienste für 500G an. Cecilia trifft nun auch auf Jack und Rudy, da sie ebenfalls Interesse an den Ausgrabungen zeigen, und so stürzen sie sich in ein langes Abenteuer, welches ihnen aufträgt, Filgaia mit der Macht, welche sie besitzen, zu retten.“
...Wild ARMs basiert auf einer sehr einfachen Geschichte, dem Konflikt zwischen Gut und Böse, den Auserwählten, welche die Welt retten müssen, und den Bösen, welche sie zu zerstören gedenken. Die Motivation der Bösen, den Quarter Knights, ist sehr erbärmlich, sie werden von dem Monster, welches sie erwecken, um ihre Ziele zu erreichen, übermannt, ausgenutzt und ersetzt, doch scheinbar macht dies ihnen nichts aus, sie akzeptieren dies, und obwohl sie zu Beginn gegen diesen Plan sind, führen sie ihn später vehement aus, obwohl sie nicht mehr kontrolliert werden. So sind diese Wesen eher Marionetten, als Charaktere. Hingegen handeln zumindest die Protagonisten überlegt und haben eine mehr oder wenige interessante, doch nicht komplexe Vergangenheit, aber handeln mit Verstand. Andere Charaktere, welche storyrelevant sind, besitzen einen Charakter, doch es gibt vielleicht an die acht storyrelevante Charaktere, was sehr wenig ist.
...Die Dialoge sind nicht herausragend, doch haben Sinn, teilweise wollen sie auch „lehren“, was manchmal eher misslungen klingt, oder an eine Zeichentrickserie für Kinder erinnert, in welcher alle Freunde sein sollen. Dennoch wird die Dramatik stellenweise gut präsentiert, da ebenso gelungene Dialoge existieren.
...Die restliche Präsentation der Story ist leider etwas schlecht, da man oftmals orientierungslos ist, und die Zusammenhänge manchmal nicht bestehen; so springt man teilweise kapitelartig von Szenario A zu B, ohne zu wissen warum.
...So ein Beispiel: Lange Zeit verfolgt man primär einen Feind, dann springt man zu dem nächsten, aber dies zeugt nur davon, dass diese Partei ziemlich erbärmlich ist, weil sie sich immer nur auf eine einzige Person fixieren um ihre Pläne auszuführen, was jeglicher Logik entbehrt.

~GRAPHICS~:
Die Grafiken ausserhalb des Kampfes sind einfache 2D-Grafiken, ähnlich wie die des SNES, doch detailgetreuer. Die Umgebungen wie Dungeons oder Städte an sich sind nicht sehr abwechslungsreich oder detailvoll, denn meistens sieht ein Dungeon aus wie der andere, bloß anders gefärbt, so gibt es Gewölbe, Höhlen, Schlösser oder futuristische Anlagen, wobei letztere und die Schlösser die einzigen Sets in verschiedenen Designs sind. Die Städte gleichen sich stark, denn meistens sind nur die Farbtöne etwas anders, oder gar einfach die Dächer umgefärbt. So wirken vielleicht die Grafiken an sich schön, doch wenn man konstant das Gleiche sieht, wird es auf die Dauer langweilig.
Genauso wenige Charaktere gibt es, NPCs sehen großteils gleich aus, so gibt es zu jeder Altersstufe und jedem Geschlecht jeweils zwei bis drei Personen. Die Kampfhintergründe sind teilweise ohne jegliche Ausstrahlung und wirken vorallem bei den Kämpfen in Dimensionsspalten oder ähnlichem sehr konfus oder hässlich. Die Charaktere und Monster wirken für damalige Verhältnisse meiner Meinung nach gut, auch wenn es stellenweise Texturfehler gibt, zudem kommt, dass die Animationen nicht gut sind. Zauber sehen beinahe alle gleich aus, auch wenn die Zauber sehr schöne Lichtwürfe geben, ist es öde, einen Zauber hundert mal in verschiedenen Farben zu sehen. Hier sind wir auch schon bei den Beschwörungen, welche nicht minder sterril oder hässlich wirken. Sie sind KEINESFALLS besonders oder hübsch, die Animationen sind steif, die Effekt sind schlecht – nunja, wenigstens nehmen sie keine Stunden in Anspruch.
...Das Design der Menüs hingegen ist frei wählbar, standardmäßig hat man schöne, angepasste Farben, das Kampfmenü ist schlicht, dafür aber übersehbar, die meisten Icons sind gut, sonstige Menüs, wie auch die Textbox sind einheitlich.
...Somit kann Wild ARMs graphisch kaum trumphen, für jeden, welcher sich auf diesen Faktor spezialisiert und festsetzt empfehle ich das Spiel nicht.
Achtung, Link kopieren, in die Addressleiste des Browsers einfügen und bestätigen!
http://www.rpgamer.com/games/wa/wa/grap ... en/wa1.jpg
Jack and Hanpan featuring ELW-Technology. (Quelle: http://www.rpgamer.com)
http://www.rpgamer.com/games/wa/wa/grap ... en/wa3.jpg
Jack infiltriert Rudy’s Heimat Surf. (Ja, sobald man zu Dritt reist, darf Rudy seltsamerweise wieder in das Dorf. – Quelle: http://www.rpgamer.com)
http://www.rpgamer.com/games/wa/wa/grap ... en/wa4.jpg
Curan Abbey mit schlechter Qualität. (Quelle: http://www.rpgamer.com)
http://www.rpgamer.com/games/wa/wa/grap ... en/wa7.jpg
4 EXP! Das ist verdammt viel! Scheint ein früher Shot zu sein. (Quelle: http://www.rpgamer.com)
http://www.rpgamer.com/games/wa/wa/grap ... en/wa6.jpg
Diablo. Einer der ersten Bossgegner. Wie sehen dann spätere Gegner aus!? Harmloser, ja. (Quelle: http://www.rpgamer.com)
Man möge mir die Qualität verzeihen, aber anständige Screenshots von einem alten PSX-Spiel findet man nicht leicht.

~Musik & Sound~:
Der Soundtrack von Akihiko Shimizu ist ein wunderschönes Werk. Die Melodien, welche zu vielen Teilen Westernatmosphäre ausstrahlen, doch auch die anderen vielen Themes sind meiner Meinung nach wunderschön und gelungen. Sie untermalen die etlichen Sequenzen sehr gut, was man schon in der Intro-Sequenz sieht, die Musik untermalt die Atmosphäre und Szenarie einfach phantastisch.
Die Musik stört niemals, die Töne halten sich immer in einem paßendem Maße, und werden nie zu aufdringlich eingesetzt. Zudem sieht man, dass viele Leute als Musikanten eingestellt worden, um die einzelnen Stücke zu spielen, von Perkussionsinstrumenten über Flöten zu Geigen oder Gitarren hat man für alles ein paar Spezialisten angestellt, so sieht man, dass die Musik mit sehr viel Aufwand und Detail komponiert wurde.
...Die Soundeffekte hingegen wirken enorm oft übertrieben, piepsend und aufdringlich, am liebsten würde man sie in diversen Szenen oder bei Attacken im Kampfsystem ausstellen, sie wirken teilweise ebenso wenig realistisch und passen selten wirklich gut zu dem Effekt oder dem Angriff, so ist auch das Geräusch, wenn man gegen eine Wand prallt, einen Hang herunter springt oder ein Fass anrempelt zu extrem, und bei Ersterem und Letzterem unrealistischerweise beinahe identisch.

~GAMEPLAY~:
Wild ARMs hat seinen eigenen Charme, das Spiel hat seine eigene Ausstrahlung, was wohl zum Teil auch am Gameplay liegt. Die ganze Steuerung ist schlicht, die Menüs bestehen nicht aus hundert weiteren Untermenüs, die Kampfsteuerung ist leicht überschaubar und ähnlich wie in z.B. Lufia. Das ganze Spiel läuft abgesehen von einigen Animationen flüssig, man kann sich gut bewegen und die Ausstrahlung macht das Spiel wesentlich angenehmer. Durch die schnelle, angenehme Art des Spieles wird man nie lange an einer Szene gehalten und hat schnell wieder die Möglichkeit ein Rätsel zur Abwechslung zu den Kämpfen zu lösen, was einen von der nicht überragenden Grafik oder Story wegsehen lässt.
...Frustrierend jedoch ist das häufige Herumirren ohne Anhaltspunkte, man weiss nicht wohin, man weiss nicht, wie man darauf kommen soll, gerade zu Ort XY zu gehen, so verzweifelt man recht schnell und könnte zu einem Walkthrough greifen wollen.
Doch Balancing ist in Wild ARMs das Letzte, was realistisch ist. Bossgegner pendeln mit der Schwierigkeit hin und her, so, dass der letzte Boss für mich kein Problem war, die davor jedoch schon – etwas. Man bekommt später viel zu einfach Level UPs und übermächtige Gegenstände, es gibt Goat Dolls (Ziegenpuppen), welche den Spieler beim Tode wiederbeleben, wodurch man ziemlich schwer besiegbar bist (Geld bekommt man schon relativ leicht, so kann man sich später eben 99 davon kaufen.).
So gibt es auch Monster, welche man mit einem Zauber, gegen den sie allergisch sind, niederstrecken kann und 8.000 Erfahrungspunkte geben, oder Endgegner, welche ewiglange dauern, und 6.000 Erfahrungspunkte und etwas mehr Goldstücke geben.
In einer Arena kann man sich im späteren Verlauf schnell einige „Lucky Cards“ aneignen, welche das Erhalten von Erfahrungspunkten in einem Kampf verdoppeln, Powergaming! Das Balancing ist einfach nicht gelungen, was das Spiel teilweise frustrierender gestaltet.
...Dagegen hat man im späteren Verlauf viel Bewegungsfreiheit und es gibt neben den einfachen Geheimnissen auch die eine oder andere Sidequest-Beschäftigung, was das Spiel erholsamer macht.
...Entgegen allem hat das Spiel leider nur 20 Stunden Spielzeit – sofern man weiss, wohin man sich begeben muss -, wenn man es ohne Geheimnisse oder Aufstufung spielt, was aber vor der 10-CD-Ära nicht unbedingt wenig war. Mit den Geheimnissen, welche man in dem Spiel finden kann, nimmt das Spiel sicher 30 Stunden in Anspruch.

~SONSTIGES~:
Wild ARMs hat wie erwähnt etliche Seitenbeschäftigungen, man kann sich länger mit dem Spiel aufhalten, und es gibt ab und zu sogar ein Minigame – leider kann man das Adlehyde-Festival nicht immer besuchen, um dort einige Minispiele zu absolvieren.
Die Ausstrahlung des Spiels ist meiner Meinung nach gut, die Grafik ist zumindest harmonisch und die Musik untermalt dies gut, durch das angenehme Gameplay bekommt das Spiel seine eigene Note, wie man es leider selten erlebt.
...Die Wiederspielbarkeit von Wild ARMs scheint mir doch eher gering zu sein, wenn man einmal alle Geheimnisse gefunden hat und bereits Level 60 war, aber wenn man das Spiel nur durchflogen hat, um das Ende zu sehen, dann schätze ich, werden sich einige Personen mit ihrem Ehrgeiz ans Herz fassen und die Welt von Filgaia richtig durchkämmen.

~FAZIT~:
Trotz vieler Kritikpunkte habe ich dem Spiel nicht abgesagt, nein, ich habe es sogar gemocht. Man hat einiges an Bewegungsfreiheit, man hat die eigene, schöne Ausstrahlung und Atmosphäre, einen tollen Soundtrack, und auch eine angenehme Umsetzung. Das Spiel ist für eine Abwechslung sicher gelungen, die Story ist zwar nicht mitreissend, oder komplex, zieht einen aber nicht sinnlos hinterher, wie es doch manchmal in anderen Spielen der Fall ist. Die Grafik ist eine Sache für sich, der Stil kann einem ebenso völlig absagen, die Chubby-Charaktere des Kampfes können auch zu dem Entschluss führen, das Spiel nicht mehr anzufassen, doch letztendlich war es für mich eine schöne Beschäftigung für 30 Stunden, und der Preis von ca. 15€ war dann für mich persönlich berechtigt.

~Links & Stuff~:

http://www.rpgamer.com - Screenshots, Reviews, Walkthrough, Artwork

http://www.us.playstation.com/games.aspx?id=SCUS-94608 - Sony-Wild ARMs-Site

Comment: Das Spiel ist 7+ Jahre alt, so findet man kaum noch viele Informationen darüber, was mir leid tut, Links über gute Wild ARMs Sites kann man mir gerne per PM schicken, damit ich sie hier hereineditieren kann.


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BeitragVerfasst: Do Okt 07, 2004 20:07 
Thief III - Deadly Shadows

Release: Bereits erhältlich
Genre: Ego-"Sneaker"
Entwickler: Ion Storm
Publisher: Eidos
Erschienen: Bereits erhältlich

Mindestanforderungen:
Pentium 3 1,5 Ghz
256 MB Ram
64 MB 3D Grafikkarte , 100% DirectX 9.0b kompatibel
~ 2,8 GB Festplattenspeicher
____________________________________________________________________

Features:

* Weiterentwickelte Unreal Engine mit DirectX 9 Features
* Havoc Physik Engine 2.0 für realistische Rag'Doll Physik verbessern das
Realitätsgefühl ungemein
* Neuartige KI , die sehen & hören kann und zudem Schatten des
Protagonisten erkennen kann sorgt für einen erhöhren Realismusfaktor
+ Gespräche unter den einzelen Gegner (Atmosphäre)
* Fiktive Geschichte um Garett und die doch "gruselige" / düstere "Thief" Welt
* Viele verschiedene Utensilien (Darunter auch viele neue) die Garett zur
Verfügung stehen
* Schattensystem (Versteckt euch im Schatten und seht die Wirkung im
"Schatten-Meter"
* Gruppen System - Verbünde dich mit den Hamariten, Heiden, Beiden oder Keinen
* 3rd Person Perspektive (Neu dazuschaltbar)
* 4 Schwierigkeitsgrade , sowohl für Neulinge als auch für Meisterdiebe
* Viele Secrets mit Bonusgoldstücken
* Rund 20 Stunden reine Spielzeit

____________________________________________________________________

Pro und Contra:

+ Ansehnliche Grafik mit schönen Licht/Schatteneffekten
+ Geniale Musik und Sounduntermalung
+ Düstere und beklemmende Atmosphäre
+ Fantastisch wirkende Welt, interessante Storyline
+ Abwechslungsreiche Kämpfe (Monster, Menschen etc.)
+ "Gruppen" / Gunst System
+ Begehbare Stadt mit Passanten, Geheimnissen etc.
+ Rund 20 Stunden Spielspass
+ Schnell - Zugreifbares Menü (verbesserte Steurung)


- Keine deutsche Synchro
- Hardware Hungrig
- Lange Ladezeiten
- Kein Multiplayer Modus
- Kleinere Grafikfehler...
- Eingewöhnungszeit ist relativ groß

____________________________________________________________________
____________________________________________________________________

Gameplay:

"The Dark Age is coming...." Die "Prophezeierin" der Hüter sagt eine schreckliche
aber ungewisse Zukunft voraus. Das Dunkle Zeitalter wird kommen und damit ein
neuer Feind, denn die Hüter nicht kennen. Alles liegt sehr im dunkeln und nun sind
die dran herauszufinden, was vor sich geht....

Lange mussten wir auf einen Nachfolger der berühmten (hier zur Lande)
Dark Projekt Reihe warten. Nun präsentiert das Ion Storm Team (Deus Ex 1 / 2)
den dritten Ableger des erfolgreichen und berühmten Ego-Sneakers, der
seiner Zeit ein neues Genre schuff und in Sachen Atmosphäre Referenz
war. Nur Grafisch musste der Titel damals schwächeln (Dark Engine) ...
nun ist es soweit und die Entwickler (mit u.a Entwicklern von
Looking Glass Studios - die Insolvenz beantragen mussten) holten
sich die Unreal Engine und bohrten diese mit diversen Effekten
auf.

Garett , der bekannteste Meisterdieb und Mitglied der geheimnissvollen
Hüter ist wieder zurück. Nachdem er die Mechanisten und ihren
bösen Anführer Karras vernichtet hatte, kommt nun eine neue
Welle von fanatischen Anhängern über diese Welt. Die
geheimnissvollen, naturfanatischen Heiden (gab es im 2ten
Teil kurz angerissen) machen sich breit und operieren im
Dunklen, unter der Erde in der Kanalisation.

Neue Features sind u.a eine große Stadt, in der man herumschlädern
kann und so manche Beute ziehen kann , genauso wie
Einkäufe erledigen darf, so fern Geld zur Verfügung steht, dass man durch
Raub / Diebstahl und durch Missionen erhält, die die Story weiterspinnen
die übrigens fantastisch düster ausgefallen ist und so manche Überaschung
bergt. Die Zwischensequenzen dabei sind im typischen Thief I / II
Stil und erzeugen eine unheimliche Atmosphäre, dabei können auch
Thief Einsteiger alles notwendige mit bekommen. Alte Hasen erfreuen
sich über zahlreiche Zusatzinfos in Gesprächen und Büchern.

Auch sonst hat sich vieles getan, so kann man um die Gunst
der 2 Gruppierungen (Hammeriten) und (Heiden) "kämpfen" indem
man kleinere Aufträge für sie erfüllt, wie "Rostkäfer" mit gesegneten
Breitkopfpfeilen ausschalten oder bei den Heiden, Monumente mit
"Elementarpfeilen" beschiessen. Neu im Sortiment sind übrigens die
Kletterhandschuhe sowie der 3rd Person View wie in Splinter Cell.

____________________________________________________________________

Grafik/Musik:

Grafisch macht Thief III einen sehr guten Eindruck. Die Schatten - und Lichteffekte
sind wirklich grandios und tragen ihr übriges zur Atmosphäre bei. Die Spielermodels
wirken auch sehr belebt, grüßen sich gegenseitig und haben sonst viele
Gesten. Bei der Texturauflösung wurde allerdings ein wenig geschlampt, sodass
viele recht verwaschen aussehen, was nicht heißen soll, dass es sehr schlecht
aussieht. Im Gegenteil, in manchen Missionen (Versunkene Zitadelle) sieht es
einfach genial aus, allerdings ist Thief III sehr Hardware Hungrig und läuft
kaum mit mehr als 40 Fps ( XBox Frame Limiter (?) ) .

Soundtechnisch ist Thief 3 nahezu allen Spielen voraus. Die Musik ist
fantastisch düster, die Sounds wirken sehr gut und passen gut zur
jeweiligen Situation (hallen z.B) und verstärken die Atmosphäre
nur ungemein. Insgesamt kann sich hier Thief III den größten
Pluspunkt auf technischer Seite holen.

Leider gibt es keine deutsche Synchro und so muss man sich
mit übersetzten Untertiteln herumplagen, aber das macht nicht
wirklich viel aus (nicht so , wie ich damals beim Preview dachte), da
die englische Sprachausgabe recht gelungen ist.

____________________________________________________________________

Links:


http://www.thief3.com/ Thief Network
http://www.ionstorm.com Entwickler Ion Storm
http://www.eidos.de Eidos Publisher Seite

____________________________________________________________________

Eigene Meinung:

Ich muss sagen : Das Spiel ist wirklich genial. Jedenfalls ist es meine Meinung.
Optisch sehr schön, wenn auch mit Einbußen, Musikalisch/Soundtechnisch
ein Feuerwerk der Extraklasse und die Atmosphäre dieses Spieles verdammt
bahnbrechend. So ein "Sneaker" Spiel habe ich seid dem letzten Thief Spiel
nicht mehr gespielt und selbst Splinter Cell muss sich zumindest der düsteren
Welt in Thief III beugen. Dazu sind die Protagonisten zu interessant, die
Story zu "episch" und die Musik zu ohrenschmeichelt. Bis auf ein paar
Macken ein durchaus großes Meisterwerk.

Wertung: (Spielspass gesamt) -=~90% ~=-
(Genial)

(c) 2004 by MaDMaX

_________________
Erschaffer von Dreamless::

Bild

Release: TBA


Fortschritt: IIIIIIIIII (80% fertig)


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Gnu-Hirte
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BeitragVerfasst: Sa Nov 13, 2004 23:31 
|----------DISGAEA----------|
|_____
Hour of Darkness_____|


Release: Erschienen (1.7./04)
Genre: Taktik-Runden RPG
Studio: Nippon Ichi
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Sprachversion: englische Version

_______________
Features:
---------------------

  • "Eine Fülle von Figuren - zum Selbsterstellen und Auslösen.
  • Unzählige Levels, die mit dem Aufbau der eigenen Fähigkeiten und der des Feindes verfügbar werden.
  • Enorm langes und anhaltendes Spielvergnügen dank variabler Ausgangsmöglichkeiten und Szenarien – weit über 40 Stunden Gameplay.
  • Gut strukturiertes Spiel mit großem Humorfaktor
  • Anpassung der Armee mit über 150 Figurentypen und Monstern.
  • Dynamisches Kampfsystem, bei dem Figuren ausgewechselt werden können, um auch dem stärksten Gegner gerecht zu werden.
  • Über 100 irre Zaubersprüche und Spezial-Fähigkeiten."

_______________
Story:
---------------------

"Nach einem zweijährigen Schlaf erwacht der Spieler als Laharl, Kronprinz von Netherworld – ein Satansbraten und missratener Sohn. Beim Aufwachen erfährt er, dass sein Vater in der Zeit, die er in seligem Schlummer verbracht hat, verstorben ist und Netherworld einen neuen Herrscher braucht.
Laharl geht davon aus, dass er der Auserwählte ist. Mit der Unterstützung seiner nicht ganz so zuverlässigen Begleiterin Etna macht er sich daran, die Herrschaft über das Land zu übernehmen."

_______________
Grafik:
---------------------

Da es ein Rundenbasierendes Strategie-Rpg ist, müsste man sich schonmal einen Grundriss machen können. Im Kampf wird das Ganzen normal durch Polygone dargestellt, in einer 3d-Umgebung, die Kamera kann man allerdings nicht beliebig drehen, sondern nur im Vierteldreh. Zoomen kann man auf 2 Stufen (Nah, Fern).
In den Sequenzen bzw. "Gesprächen" werden die Charaktere allerdings - was ich auch schön finde - als Cell-Shadings angezeigt.
Die Umgebung ist nicht ALLZU detailliert, d.h. es sind natürlich teils schöne Gras-Landschaften, die in Teer oder braun übergehen, allerdings fliegen keine Schmetterlinge darum, man sieht auch keine kleinen Steinchen, oder sonstigen Schnickschnack. Dadrauf sollte man sich aber eh nicht konzentrieren! :P
Etwas besonderes: Bei (Spezial-)Attacken geht die Kamera richtig ab ^,^

_______________
Gameplay:
---------------------

Ich besitze das Spiel jetzt erst ca. seit einem Monat, bin auch noch nicht sonderlich weit (~Episode 5 / 13), aber kann trotzdem sagen, dass das Spiel sehr Interresse und Spass erweckt. Nach einem schönen Tutorial, das die Grundlagen erklärt, will man sofort loslegen und es folgt auch gleich das erste Level. Beeindruckend ist die Vielfalt, wie die Charaktere agieren können. So kann man, wie beispielsweise bei FF Tactics, nicht nur "Bewegen - Angreifen - nächster -> Bewegen - Heilen -> Ende", sondern Kombos planen und ausführen, Team-Attacken zu Zweit, Dritt oder Viert ausführen, oder -was auch sehr besonders ist- andere Charaktere aufnehmen, und werfen. Dient beispielsweise dazu, 10x so schnell auf dem Brett voran zu kommen, Monster wie Pinguine aber explodieren auch bei solchen Vorhaben. ^^
Was allerdings eher negativ ist, man betone das negativ; es könnte auch als positiv bezeichnet werden, ist: Das Spiel ist wirklich teilweise Knüppelhart. So Brauchte ich zB beim ersten größeren Boss ein paar Anläufe mehr, beim ersten Drachen hat es schon an die 20 Versuche gekostet. Aber es lohnt sich, da heißt es einfach: dranbleiben! Muss halt jeder für sich entscheiden ob er alles höchstens drei mal probiert und danach aufgibt oder es mag, immer wieder neu zu planen. =)

_______________
Sonstiges:
---------------------

Man könnte jetzt denken, das Spiel beinhaltet 14 Kampagnen, welche eben aus jeweils ein paar aufeinanderfolgenden Levels und Boss bestehen, die man kloppen muss. Aber nein! Wirklich schier riesig ist die sogenannte "Item World", in der man ein Item auswählt, durch ca 10 Maps "schlupfen" muss, d.h. man muss zu einem Ausgangspunkt kommen, der oft von einem Mob/Gegner besetzt oder umgeben ist, um zur Nächsten zu gelangen, um das Item dann am Ende "upzugraden", bedeutet, Waffen werden stärker, Items wirksamer usw.
Außerdem kann man sich selbst "Non-Story-Player" erstellen. Von Magiern bis Heilern ist alles dabei. Allerdings muss man hierzu Mana besitzen, welches man durch "Prüfungen" erhält: Man muss Fighten, aber nur ein Char, der dann Mana bekommt, darf teilnehmen.
Desweiteren gäbe es laut Anleitung noch sowas wie ein "Gericht". Man biete irgendwas an, und es wird angenommen oder abgelehnt. Was das ist kann ich euch leider nicht sagen, weil ich selbst noch nicht so weit bin. Es steht auch dazu nichts genaueres im Handbuch.
Ich denke, dies ist nicht nur eine Überraschung, die Disgaea zu bieten hat. ^^

_______________
Für & Wider:
---------------------

Für:

+Wirklich absolut vielfältig und KANN (sofern man nirgends hängt) gar nicht langweilig werden^^

+Die Spieldauer kann man mit FF 10 vergleichen, das heißt 50-60 Stunden sind das ABSOLUTE Minimum ^^

+Ernste Story, lustige Handlung: Trotz Englischer Sprachausgabe sind die Texte imo leicht zu verstehen, und es ist sehr viel Humor und Sarkasmus dabei

Wider:

-Keine Deutsche Sprachausgabe erhältlich. :/

-Teilweise echt hart! (Kann ich nur sagen, dranbleiben, es lohnt sich :o) )

[-Mehr fällt mir nicht mal ein ^^]

_______________
Screenies:
---------------------

Bild
Stillstand. Ein paar (gegnerische) Charas. der Linke steht über dem Ausgang. (Item World)

Bild
Eine Attacke von Laharl, dem Haupt-Char.

Bild
Eine der vielen Humorvollen Unterhaltungen ^^

Bild
Team-Attacke der beiden Hauptcharaktere Laharl und Eitna

Bild
Beim Charakter Erstellen *davon träumt, auch schon so viele zur Auswahl zu haben* ^^

_______________
Links:
---------------------

...gibt es leider nicht allzuviele. Als ich noch überlegte, mir das Game zuzulegen, war ich enttäuscht von der wenigen Quellen. Aber es sind ja meistens unbekannte Spiele die besten^^ (xD)

http://www.pcgamesportal.de/index.php?site=ps2&id=154 Ein Testbericht
http://www.tsunamibomb.com/ Die HP der Entwickler

..:::Fazit:::..

Die Game-Vielfalt ist riesig, die Grafik schön, die Länge super! Endlich ein Spiel das wirklich Spaß macht ^^
Nur wie gesagt, nicht die Gedult verlieren, wenn mal ein Level auch beim 10. Anlauf noch nicht klappt...
Der Preis Standart, die Leistung einfach goil - was will man mehr? ^-^
Holt es euch.... Die Hour of Darkness kommt !

by klap

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=) . (=


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Rotfüchschen
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BeitragVerfasst: So Dez 05, 2004 15:04 
Halo 2
Platform: Xbox (exklusiv)
Spieleranzahl: 1-2 Spieler Co-Op, 16-Spieler System Link und Xbox Live
Developer: Bungie
Publisher: Microsoft Games
Erschienen: November 2004
------------------------------------------------------------------------------------------------
::: Story :::
Halo2 hat, genau wie sein Vorgänger, einen netten "Campaign"-Mode. In diesem Mode können sich bis zu 2 Spieler durch eine Anreihung von diversen Missionen kämpfen. Die Story im Campaign-Mode hat dabei einen hohen Dejavú-Gehalt, aber auch ein paar Veränderungen.
Man fängt die Story mit der Verteidigung einer Space Station der Menschen an. Als Spartan-117, besser bekannt als Master Chief, kämpft man sich einen Weg durch Horden von "Covenant"-Mitgliedern, ein Bündniss diverser Alienrassen, die auch die Menschen in ihr Bündniss aufnehmen wollen, sei es mit oder ohne Gewalt.
Hat man einmal die Station gerettet, macht sich Master Chief auf den Weg zur Erde, um dort den Bodentruppen bei der Verteidigung unseres Heimatsplaneten zu helfen.
Nach dieser Verteidigung schlägt die Story vollkommen um, und man schlüpft in die Rolle eines Covenant Elites. Dieser Elite war verantwortlich für die Zerstörung des Halo-Rings aus Halo1, und sollte mit der Höchststrafe verurteilt werden: dem Zeichen des Verräters, und lebenslang im Gefängnis. Doch die Propheten des Covenants haben andere Pläne, und machen dem Verräter zum "Arbiter", einen Führer der Covenanttruppen. Die erste Mission als Arbiter ist ein Ausflug zu einer Basis, wo ein Verräter des Covenant und seine Truppen sich aufhalten. Man findet den Verräter, und eliminiert ihn. Trotzdem hat man das Gefühl, das auch die Hohen Propheten nicht ganz sauber ticken, und schon schnell kommt man hinter eine ultimative Verschwörung...
Na gut, die Story ist nicht wirklich so frish (aber ich sagte ja auch: HOHES Dejavú-Gehalt), aber man kann sich damit abfinden. Halo 2's wahre Stärken liegen auf anderen Gebieten.

::: Gameplay :::
Halo2 bringt ein paar Veränderungen mit. So merkt man schon sofort, das im HUD eine HP-Anzeige fehlt. Mag irgendwo dumm klingen, aber ich finde es realistischer (in einem echten Krieg sieht ein Soldat auch nicht, ob er noch 48% seiner HP hat und ein Medikit benötigt). Die Schild-Anzeige bleibt aber, und man sollte bei einem leeren Schild schnell Deckung suchen, anders war's das mit dem Heldenleben.
Eine andere grosse Veränderung ist das "Dual-Wielding". Man kann zwei Einhandwaffen zugleich tragen, und separat feuern (linke Waffen mit der linken Schultertaste, und die Rechte mit der rechten Schultertaste). Dies bringt diverse strategische Möglichkeiten mit sich mit: zwei SMG's haben zwar eine nette Durchschlagskraft, aber einen hohen Recoil(Rückstoss)-Wert, und man muss schon geschickt mit ihnen umgehen. Man könnte eine SMG z.B ersetzen durch eine Plasma Rifle, um so eine bessere Zielgenauigkeit zu erhalten.
Die letzte Hauptveränderung ist das "boarden" von Fahrzeugen. Man stelle sich vor ein besetztes Fahrzeug, das stillsteht oder nicht all zu schnell fährt, hält die X-Taste gedrückt und schwups, da wirft man den Fahrer aus seinem Fahrzeug und schnappt es sich selbst! Man sollte im Campaign-Mode aber nicht vergessen: wenn du einen Feind aus seinem Fahrzeug kickst, wird es probieren es sich wieder zurück zu stehlen ;)
Natürlich gibt es noch alle Waffen aus Halo1, wobei einige angepasst wurden (nein, die Pistol ist nun wirklich nicht mehr so stark!). Es gibt auch ein paar neue Waffen, z.B ein Covenant Snipergewehr.
Auch kann man Halo2 jetzt via Xbox Live spielen, was einen enormen Spass macht. Im Multiplayer entdeckt man, wofür Halo2 gemacht wurde: grosse Schlachten mit bis zu 16 Mann. Einfach herrlich!
Diese Änderungen sind alle sehr cool, wobei nur das Vehicle Boarding noch nicht immer ganz funktionieren will (manchmal muss man wirklich lange X drücken, um ein Fahrzeug zu klauen. In der Zeit hat dein Feind dich schon längst plattgefahren). Die Waffen sind auch alle gut gemacht, wobei es aber manche Dual Combos gibt, die einfach zu hart sind.

::: Graphics und Sound :::
Die Graphics von Halo2 sind wirklich schön, wobei es trotzdem manchmal (vorallem im Multiplayer) ein paar Skinfehler gibt (es kam schon mal vor, das ich einfach als graues, Skinloses Model gespawned bin).
Der Sound im Singleplayer ist wirklich scharf. Es gab manche Szenen, da bekam ich Gänsehaut von der tollen Musik (ich denke selbst dadrüber nach, mir den Halo2-Soundtrack zu zu legen).
-----------------------------------------------------------------------------------------------
::: Fazit :::
Halo2 ist PFLICHT für jeden Xboxbesitzer. Der Singleplayer dauert zwar nicht solange, aber man hat ja genug Schwierigkeitsgrade um ihn durch zu zocken. Wer entweder genug Kumpels hat, oder Xbox Live besitzt, wird eher süchtig nach dem Multiplayer werden, der wirklich gut gemacht ist. Da sag ich nur noch, wie Master Chief: "I need a Weapon!"
Wertung: Sehr Gut!
------------------------------------------------------------------------------------------------
::: Screens und Links :::
Multiplayer-Schlacht auf Burial Mounds
"Bet you can't stick it!
Zwei Elites

http://www.bungie.net/Games/Halo2/

_________________
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo Dez 06, 2004 21:35 
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______________________________________________________________

Name:Gothic 2: Die Nacht des Raben
Altersbeschränkung:Freigegeben ab 12 Jahren
Plattformen:PC
Genre:Rollenspiel
Release:2002 bzw. 2003
Publisher:JoWood
Preis:39€
Zusatzinfo:Die Nacht des Raben ist ein Add-On für Gothic 2
______________________________________________________________

Gothic 2:Die Nacht des Raben

..::STORY::..

Fast ohne Erinnerung und stark angeschlagen erwacht der namenlose Held im Turm des Dämonenbeschwörers Xardas.Dieser hat ihn aus den Trümmern des Tempels des Schläfers, eines Dämons aus Gothic I, befreit.Xardas erklärt ihm seine neue Aufgabe.Er soll in der nahegelegenen Stadt Khorinis das Auge Innos,ein geheimnisumwobenes Amulett, von den Paladinen fordern.Das Amulett benötigt der Held um die Drachen aus dem Minental zu besiegen.

Währenddessen graben die Wassermagier einen Tunnel zu einer längst vergangenen Kultur aus.Auch ihnen soll der Held später zur Hand gehen.

Nachdem der Held seine Forderung bei den Paladinen gestellt hat, wird er gezwungen Beweise für seine Worte zu suchen.Er bricht also in die Minenkolonie auf um die Beweise zu erbringen.


..::GAMEPLAY::..

Man kann seinen Waffenskill individuell einrichten.Man hat die Wahl zwischen Einhand,Zweihand,Bogen und Armbrust.Man kann also frei entscheiden was man werden möchte: Nahkämpfer oder Fernkämpfer.

Es gibt 3 verschiedene Gemeinschaften, welchen man beitreten kann,die sich später entwickeln:
-Milizsoldat ===> Paladin
-Novize ===> Feuermagier
-Söldner ===> Drachenjäger

Der Paladin:

Paladin

Der Drachenjäger:

Drachenjäger

Der Feuermagier:

Feuermagier

..::FEATURES::..

PROS:
+Riesige Spielwelt
+Zahlreiche Haupt- und Nebenquests
+Über 300 individuelle Charaktere
+Viele erlernbare Talente
+Sprachausgabe
+Ausgewogener Tag/Nachtwechsel

CONTRAS:
-Teilweise zu schwer
-Der Held läuft so lahm, dass es manchmal richtig nervt, von Ort zu Ort zulaufen
-Story ist etwas 08/15
-Kein Multiplayer-Modus

..::SCREENS::..
http://www.piranha-bytes.com/gothic2/files/media/shots/shot09.jpg

http://www.piranha-bytes.com/gothic2/files/media/shots/shot_3105_04.jpg

http://www.piranha-bytes.com/gothic2/files/media/shots/shot02.jpg

http://www.piranha-bytes.com/addon/files/images/shots/shot01.jpg

http://www.piranha-bytes.com/addon/files/images/shots/shot08.jpg

http://www.piranha-bytes.com/addon/files/images/shots/shot06.jpg

http://www.piranha-bytes.com/gothic2/files/media/shots/shot10.jpg

..::PAGES::..

http://www.piranha-bytes.com/

http://www.piranha-bytes.com/addon/

http://www.worldofgothic.de

..::BEWERTUNG::..
Die Tatsache das die Story 08/15 ist stört in diesem Game kaum.Die Grafik und das Gameplay entschädigen hier voll und ganz.Die Umgebung ist sehr schön anzusehen und die Dauer des Spiels (ca. 40-50 Stunden) werden euch einige Zeit an den PC fesseln.Zumal die verschiedenen Gemeinschaften zum erneuten durchspielen anregen.

WERTUNG:97%

_________________
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BeitragVerfasst: So Dez 12, 2004 19:45 
Project Gotham Racing 2


Bild


Rennspiel
Erscheinungsdatum: 26. November 2003
Preis: ~30€
Hersteller./Entwickler: Microsoft/Bizarre Creations
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Spieldauer: 50-250 Stunden
Richtet sich an: Anfänger bis Profis
Spieler: 1 bis 4
Sprache: Komplett deutsch


102 Autos, 93 Strecken und einiges mehr zu entdecken.

Wer wollte nicht schon immer mal mit einem Luxusschlitten quer durch auf der Welt verteilte Metropolen rasen und dabei keine Angst vor den Gesetzeshütern haben müssen? Dies Alles ist mit dem im letzten Jahr erschienenden Project Gotham Racing 2 für die X-Box möglich; nur das ihr euch im Spiel keine Gedanken über die ständig steigenden Benzinpreise, oder um euer Leben machen müsst, da im echten Leben ein Verbremser schon tödlich enden könnte. Im Spiel heizt ihr dann durch neun, mehr oder weniger große, Metropolen ( von Barcelona bis zu Chicago oder Moskau ist alles vorhanden ), die ihren realen Vorbildern möglichst detailgetreu nachgebaut wurden - Dies ist den Entwicklern auch gelungen, was wohl auch an der Tatsache liegt, dass ein Kamerateam in den Städten unterwegs war und insgesamt über 70.000 Fotos geschossen hat. Die größte Herausforderung ist allerdings die gesamte Nordschleife, die sich über fast 10 Minuten streckt ( je nach Fahrzeug ).


Ich kann ... Kudo!

Eure Hauptaufgabe in Project Gotham Racing 2 besteht darin, die so genannten Kudos zu sammeln, was man auch schon in den Vorgängern Metropolis Street Racer für Segas Dreamcast und Project Gotham Racing 1 für die X-Box machen musste. Dies hört sich jetzt vielleicht etwas langwelig an, ist es aber nicht. In einigen hundert Missionen fahrt ihr nun alleine gegen die Uhr, absolviert Slalom-Parcoure, oder messt euch mit 7 anderen KI-Fahrern in einem Wettrennen über einige Runden. Allerdings wird nicht nur eure Endplazierung bewertet, sondern auch euer Fahrstil. Das Fahren auf der Ideallinie, geschickte Überholungen aus dem Windschatten heraus oder lange Drifts, sind ordentlich Bonuspunkte auf eurem Kudo-Konto wert. Wenn ihr dann genug Kudos gesammelt haben, steigt euer Rang um eine Stufe auf und ihr erhaltet Tokens, die ihr zum Kauf von neuen Autos eintauschen könnt. Natürlich könnt ihr alle Autos auch Probe fahren, was sehr schön inzeniert wurde. Ihr geht in der Ego-Perspektive durch eine Austellungshalle, wo alle Fahrzeuge des Spieles, nach Herstellern sortiert, begutachtet werden können. Gefällt euch dann ein Auto, könnt ihr es auf der Teststrecke Probe fahren und bei Gefallen dann mit euren hart erarbeiteten Tokens kaufen. Das Auto steht euch dann für immer im Karrieremodus zur Verfügung.


Abwechslungsreichtum - Ja oder Nein?

Da ein Rennen nach dem Anderen, ohne jegliche Motivation und Abwechslung, den Spieler langweilen würde, haben die Entwickler des Spiels natürlich auch für ordentlich Spaß am Fahren gesorgt. Das Spiel selbst unterteilt sich in die Kudo-Meisterschaft, den Arcademodus, Zeitfahren und die Multiplayervarianten. Zu diesen komme ich später, weswegen ich jetzt den Meisterschafts-, Arcade-, und Zeitfahrenmodus näher beschreibe. Die Kudo-Meisterschaft besteht aus 14 Rennklassen, die nach und nach freigeschaltet werden. Am Anfang tretet ihr noch in unteren Klassen, wie der Sport-Cabrio-Serie ( z.B. BMW Z4 ) oder der Coupé-Serie ( z.B. BMW 3 ) an, in denen ihr auf recht anspruchslosen Strecken fährt. Im späteren Spielverlauf schaltet ihr dann Klassen wie die Supersportwagen-Serie ( z.B. Ferrari 360 Modena ) frei. Hier heizt ihr mit ordentlichen PS-Monstern über die Straßen und erfreut euch an engen Schikanen und spannenden Führungswechseln. Ganz am Ende stehen einem dann die Autos/Strecken der Ultimate-Serie ( z.B. Enzo Ferrari, Porsche Carrera GT ) zur Verfügung. Mit diesen fahrt ihr dann bevorzugsweise über schnelle Strecken, wie die Nordschleife, und lasst die Tachonadel jenseits der 300 klettern. Außerdem gibt es noch die Rennklassen Sport-Mittelklasse, Geländwagen, Pazifik, Roadster, Oldtimer, Sport-Coupe, American-Muscle-Cars, GT-Serie, Track Specials und Extreme. Im Arcademodus tretet ihr dann in 60 Rennen mit einem vorgeschriebenen Auto an. Hier gilt es 20 Slalomparcoure, 20 Zeitrennen und 20 Straßenrennen zu gewinnen. Der Zeitfahrenmodus ist nicht weiter erwähnenswert - Hier fährt man standartmäßig eine Runde nach der Nächsten und versucht eine neue Bestzeit aufzustellen.


Variable Schwierigkeitsgrade - Anfänger und Profis werden gleichermaßen glücklich

Jedes Rennen kann man in 5 verschiedenen Schwierigkeitsgraden fahren. Der unterste Schwierigkeitsgrad, Stahl, richtet sich besonders an blutige Einsteiger im Rennspielgenre - Die KI ist auf diesem Schwierigkeitsgrad grausam und lässt fast jeden Fahrfehler zu. Wer schon etwas Ahnung von Rennspielen allgemein hat, sollte sofort mit Silber, dem mittleren Schwierigkeitsgrad, anfangen. Echte Rennspielprofis können sich an der Herausforderung Platin versuchen. Allerdings ist es empfehlenswert, erstmal mit Silber anzufangen und sich dann langsam über Gold zu Platin hochzuarbeiten. Auf Platin ist die KI fast fehlerfrei, sehr agressiv und lässt keinen Fahrfehler zu. Trotz allem bleibt der Schwierigkeitsgrad fair, wodurch nie wirklich Frust entsteht. Diese ganze "Durchspiel-Freischalt"-Struktur im Spiel ist sehr gut gelungen, weshalb man immer weiter spielen will, bis man nicht alle Rennen auf Platin gewonnen hat ( kann zur Lebensaufgabe werden ) und jedes Auto in seinem Fuhrpark begrüßen kann. So bietet Project Gotham Racing 2 einen gigantischen Spielumfang, der einen je nach Spieler, circa 50-250 Stunden unterhalten kann. Allerdings sind irgendwann einmal alle Einzelrennen gewonnen und die Kudo-Meisterschaft auf allen Schwierigkeitsgraden geknackt, weswegen es natürlich auch noch Multiplayervarianten gibt, die den Spielspaß aufrecht erhalten lassen können. Dies kann man entweder zu Hause mit Freunden per Splitscreen, oder per X-Box Live mit Leuten aus der ganzen Welt machen.


Kein Rennspiel funktioniert...

ohne einer gut funktionierenden Steuerung. Allerdings wurde auch hier alles gut gelöst, wodurch man mit gutem Gewissen sagen kann, dass Project Gotham Racing 2 einer der besten Steuerungen im gesamten Rennspielsektor besitzt. Das Driften und Schneiden der Kurven ist recht anspruchsvoll, geht aber schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über. So sind selbst die schwersten Kurvenwechsel kein Problem mehr und einem gelingen atemberaubende Drifts und coole Manöver. Durch die feinfühlige Druckabfrage der Schulterknöpfe des X-Box Pads kann man gefühlvoll Gasgeben und Bremsen, was in keinem Rennspiel so gut gelungen ist. Die Physik des Spieles ist nicht herausragend, aber trotzdem zufriedenstellend, da die Fahrphysik zwar keine Mängel beinhaltet, dass Schadensmodell allerdings doch etwas detaillierter sein könnte - Selbst ein Crash mit 350 Km/h trägt höchstens eine verbeulte Motorhaube als Konsequenz. Allgemein ist die Steuerung eher simulationslastig und nicht wie in Arcade-Racern ala Need for Speed oder Burnout.


Grafik hui, Atmosphäre "pfui"

Die Wagenmodelle von Project Gotham Racing 2 sind sehr detailreich nachgebaut und wissen mit wunderbarem Echtzeit-Environment-Mapping zu gefallen. Die Umgebung spiegelt sich in den Karosserien, so dass es eine wahre Freude ist, sich die Replays anzuschauen. Die Strecken sind anhand der Originale sehr gut nachgebaut, die Weitsicht ist zum Teil hervorragend und viele kleine Details wie Bremsspuren tragen dazu bei, dass die Grafik von Project Gotham Racing 2 sich von den anderen Rennspielen abhebt. Die Licht- und Schattenwürfe werden authentisch berechnet, die Häuser sind abwechslungsreich texturiert und Pixel-Shader lassen das Wasser echt aussehen. Außerdem gibt es noch Wettereffekte, der Fahrer des Fahrzeugs sieht lebensecht aus und die vier Kameraperspektiven wissen ebenfalls zu gefallen ( 2 Außenansichten, 2 Innenansichten ). Allerdings ist die Atmosphäre in den Städten sehr steril, da man von keinem einzigen Menschen am Straßenrand angefeuert wird. Allgemein ist die Stadt menschenleer; wie als wäre sie ausgestorben. An den Motorgeräuschen und dem Sound gibt es nichts zu meckern. Lokale Radiosender der Metropolen senden ihr Programm; von Hip Hop bis Pop oder Rock ist alles vorhanden. Wem die Lieder allerdings nicht gefallen kann sich auch einen eigenen Soundtrack zusammenstellen.


Abschließende Meinung:
Jeder, der sich auch nur etwas für Rennspiele interessiert und eine X-Box besitzt, sollte sich dieses Meisterwerk zulegen. Zu dem geradezu gigantischen Umfang kommt die detailreiche Grafik, die authentische Steuerung und das motivierende "Durchspiel-Freischalt"-Prinzip. Da sieht man gerne über die nicht ganz perfekte Physik und die sterile Atmosphäre hinweg. Ganz klar KAUFEN!


Grafik------------>IIIIIIIIIIIIIIIIII 88%
Sound------------>IIIIIIIIIIIIIIIII 84%
Bedienung-------->IIIIIIIIIIIIIIIIIII 93%
Multiplayer------->IIIIIIIIIIIIIIIIII 89%
Atmosphäre------>IIIIIIIIIIIIIII 74%
Langzeitspaß----->IIIIIIIIIIIIIIIIIIII 98%

Gesamt------>IIIIIIIIIIIIIIIIII 88%

Die neue Rennspielreferenz für X-Box!


Anlagen:

Offizielle Entwicklerseite
Game Spot-Review; inklusive Testvideo
IGN-Review

Komplette Liste aller im Spiel erhaltenen Fahrzeuge

~200 Screens von Project Gotham Racing 2
Nochmal ~200 Screens von Project Gotham Racing 2


Ergänzung: Inzwischen sind auf X-Box Live für je 5€ zwei Add-Ons zum Spiel erhalten, welche je eine neue Metropole und ~10 neue Fahrzeuge enthalten.

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Retro Dave.


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Gnu-Hirte
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BeitragVerfasst: Sa Dez 18, 2004 17:17 
Half Life 2
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Allgemein:
Viele haben das Game sehnsüchtig erwartet. Und am 16. November stand es mit fast einem Jahr Verspätung im Laden. In vielen Gamezeitschriften las man, das es das beste Spiel sein soll das jemals erschienen ist. Das ist allerdings eine Geschmacksache. Half Life 2 ist ein Egoshooter mit eine sehr schönen Grafik und einer genialen Physikengine, die sich im Spiel auch richtig einsetzen lässt um Gegner zu erledigen oder kleinere Rätsel zu lösen. Es besitz eine packende Atmosphäre und eine so schön gestaltete Spielwelt, die einem Richtig fesselt.

Story und Atmoshäre:
Zu beginn des Spiel erscheint der G-Man der einem irgendeine kleinen Vortrag darüber hält, Mann solle aufwachen. Danach findet man sich in einem Zug wieder, der gerade in den Bahnhof von City 17 einfährt. Man steigt aus und wird sofort von einer Roboterdrone geblitzt. An der wand hängt ein Bildschirm auf der ein Man zu erkennen ist, der die ganze Zeit etwas davor redet, das City 17 die letzte sichere Stadt ist. Überall sind Combine Soldaten, die die Leute herumkommandieren. Schon bald stellt man fest, dass man sich in einem Überwachungsstaat befindet. Man kann fast mit jeder Person reden. Z.b fragt eine Frau die gerade am Bahnsteig steht, ob nicht noch mehr Männer im Zug gewesen währen? Ihr Mann sei vor ein paar Tagen von den Combine abgeführt worden und seitdem warte sie auf ihn.
Durch den alt bekannten Freund Barney der schon im Half Life 1 vorgekommen ist, kommt man illegal durch die Zollkontrolle. Draussen auf der Strasse sieht man überall die Combine herumstehen. Wenn man einer Strassensperre zu nahe kommt, wir man sofort von einem Combine zusammengeschlagen. hinter der Strassensperre sieht man einen gewaltigen Strider (bild unten) vorbeilaufen. Als man ein Haus betritt, in dem die Combine gerade eine Razzia veranstalten bemerken sie Gordon und man muss über die Dächer von City 17 vor ihnen flüchten. Schliesslich kommt man ins Labor von Dr. Kleiner der einem Nach Black Mesa East Teleportieren will. Doch etwas geht schief und man Ladnet im Hinterhof von Dr. Kleiner Labor. Jetzt muss sich er Spieler nach Black Mesa East durchschlagen. So mehr will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Auch im späteren Spielverlauf bleibt die Atmho. angespannt. In Ravenholm, dem Grusellevel des Spiels, hört man überall komische Geräusche und überall liegen Leichen herum. Hinter jeder Ecke könnte wieder ein Zombie hocken.
Was nicht sehr gut gelungen ist, ist die Deutsche Synchro. Die macht Teilweise die ganze Stimmung zur sau, da sie nicht so überzeugend gesprochen ist. Für Fans der Serie würde ich die Englische Originalversion empfehlen. Übrigens, Gordon Freeman sagt im ganzen Spiel kein Wort.

Die ganze Story der Half Life Saga wird
hier erklährt. Aber Achtung Spoiler!!!

Grafik und Leveldesing:
Die Grafik ist eine der Besten die ich je gesehen hab. Wundeschöne Licht, Spiegel und Glanz Effekte. Auch das Leveldesing ist abwechslungsreich. Von engen Gängen bis zu riesigen Aussenlevels ist wirklich fast alles vorhanden. Mal Kämpft man sich durch die Abwasserkanäle von City 17, ein andermal durch eine Geisterstadt die von Zombies und einem leicht verrückten Priester bewohnt wird. Oder auch durch ein Gefängnis. City 17 ist den Spieldesigner wirklich gelungen. Was einem als erstes in Auge sticht, ich der riesige Combinetower auch Zitadelle genannt, der hoch in den Himmel ragt. In diesem Turm findet der Endkampf statt. Auch die Häuser erinnern an eine Stadt in der ehemaligen Sowjetunion. Die Gesichter der Charakteren sehen sehr echt aus, dank musklepartien im Gesicht lässt sich eine glaubhafte Mimik erzeugen.
Ich hab unten noch ein paar Screens gepostet, dass ihr euch das besser vorstellen könnt.

Spieldesing:
Obwohl das Spiel ein Egoshooter ist, ist man nicht die ganze Zeit damit beschäftigt auf Gegner zu Ballern. Die Physikengine erlaubt auch eine andere vorehensweise. An vielen Abschnitten im Game befinden sich Fässer mit einer Brennbaren Flüssigkeit, die bei Beschuss explodieren. Oder man kann irgendwo eine Hebel umlegen, der einen Stahlträger auch die Gegner fallen lässt. Auch die Gravitigun ist etwas das ich vorher noch in keinem Game gesehen habe. Mit ihr kann man kleinere Gegenstände wie Tische haufheben und auf Gegner werfen. Besonders im Level Ravenholm spielt diese Waffe eine wichtige rolle. Man findet überall Sägeblätter die man aufheben und mit voller wucht gegen die Zombies schleudern kann. Darauf wird der Zombie halbiert. Aber wirklich grosse Zwischengegner gibt es nicht sehr viele. So etwa nach 1,5 Spielstunden muss man gegen einen Helikopter antreten, der die Ganze zeit Minen abwirft. Später trifft man auch die Luxusvariante der Helikopter, den So genannten Gunships. Und noch später kämpft man gegen eine Strider. Auch gibt es Fahrzeuge im Spiel. Z.b. einen Buggy oder ein kleines Luftkissenboot. Allerdings finde ich, kann man mit den Boadrgeschützen der Fahrzeuge nur schwer umgehen.

Multiplayer:
Mit dem Spiel erhält man auch noch Counterstrike Source.
Das ist ja schon fast ein eigenes Spiel. Ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen.
Allerdings ist erst gerade HL2 Deathmach erschienen. Dieses Spiel kann man sich über Steam gratis herunterladen. Auch hier kann man mit der Gravitigun Toiletten oder Waschbecken von den Wänden reissen sie dann einem Gegenspieler um die Ohren zu hauen. Auch kann man damit geworfene Handgranaten auflesen und dem Gegner zurückwerfen. Wenn dann der Gegner auch noch macht, kann das zu eine regelrechten HG Pingpong eskalieren. Allerdings gibt es noch fast eine Maps für HL2 Deathmach.


Negatives:
Das Spiel hat sehr lange Ladezeiten. Wenn man das Spiel aufstartet, braucht das Spiel teilweise bis zu 3 min bis man endlich auf dem Titelbildschrim ist, und man endlich beginnen kann. Auch gibt es im Spiel selber Ladezeiten. Man läuft durch eine Tür, und dann steht da Daten laden auf dem Bildschirm. Nach einer kleinen Zeit geht dann das Spiel weiter. Das kann allerdings ganz schön nerven. Als ich einmal mit dem Buggy über den Strand gefahren bis, kam kurz vor einer Kurve eine solche Lade Zeit. Nach etwa einer Min, ging es blitzartig weiter und ich raste in eine Wand. Der Buggy lag auf dem Rücken und ich musste ich nimmt der Garfiti Gun wider aufstellen, doch in diesem Moment krabellten Käfer aus dem Bode und griffen mich an. Da ich fast keine Munition mehr hatte, ging ich Game over.
Auch gibt es Teilweise nach diesen Ladezeiten Extreme Laggs (Ruckler) im Spiel. Ich hatte dieses Problem allerdings nie. Doch das grösste Manko des Spiel ist der Steam. Das ist eine Software über die man das Spiel registrieren muss. Man braucht eine Internetverbindung um das Spiel zu Installieren, da man das Spiel über diesen Steam zuerst Freischalten muss. Gibt dieser Steam plötzlich und ohne Grund die Meldung raus, dass der CD-Key ungültig sei und man das Spiel nicht Spielen kann. Hab ich zumindest mal auf einer Internetseite gelesen. Man muss ein Benutzerkonto erstellen und seine E-Mail Adresse angeben. Ich finde es ja nicht schlecht wenn Valve gegen die Spielekopierer vorgehen will, aber wenn die Kunden die das Spiel völlig Legal im Laden gekauft habe darunter leiden ist das nicht mehr akzeptabel. Acuh ist das Game ein richtiger Hardwarefresser.

Systemvoraussetzungen:
Betriebssysteme: Windows; 98, 2000, ME, XP
Prozessor: 1,2Ghz
Arbeitsspeicher: 256MB Ram
Grafikkarte: Direct X7 kompatibel
Festplattenspeicher: 4,5GB
Sonstiges: DVD-Rom Laufwerk, Internetverbindung.

Pro und Contra:
+ Schönes Leveldesing und geniale Grafik
+ Packende Atmosphäre.
+ Guter Soundtrack
+ Inteligente Gegner
+ Für einen Egoshooter geniales Spieldesing
+ Schöne Charaktermodelle


- Lange Ladezeiten
- Ladezeiten während des Spielens
- Noch ziemlich verbuggt.
- Hohe Hardwareanforderungen.
- Internetverbindung wird beötigt.
- Steam


Bilder:
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Eine Strasse in City 17. Im Vordergrund ein Combine Soldat.
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Am Fusse des Combinetowers
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Ein Ant Lion. Im Himmel fliegt ein Gunship.
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Ein Strider. Einer der Gefärlichsten Gegner.
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Alex Vance und ihr Vater. Hier sind sehr gut dies schöhnen Gesichter zu erkennen.
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Zombies. Die Langsamen dümmlichen Gegner eignen sich gut für Physikexperimente.
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Die Docks. Gut zu sehen, das schön gestaltete Wasser.
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Mit der Garafiti Gun kann man Gegenstände, hier ein Radiator, den Gegner anwerfen und diese damit erschlagen. Auch können Radiatoren oder Fässer als Kugelschutzschild verwendet werden.
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Ein Zombie wird halbiert.

Internetlinks:

http://www.city17.de/
http://www.half-life2.de/news.php
http://hl2.gamigo.de/index.php[/b]


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Goldfuchs
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BeitragVerfasst: So Mär 06, 2005 0:36 
Oddworld: Stranger's Vergeltung

Die Oddworld ist vielen seit Abe's und Munch's Abenteuern bekannt, doch ein Fremder betritt nun das einst so rätsellastige Szenario dieser merkwürdigen Welt, spannt seine Armbrust und schießt alles mit ein paar gut gezielten Flederbomben über den Haufen. Die Rede ist vom Stranger, einen Mann mit Poncho, Hut und tiefer Stimme, der aus einem nur ihm bekannten Grund Jagd auf Verbrecher und deren Kopfgelder macht. Und nebenbei eine Glucke wegkickt.

Von drei Beobachtern, seiner Hausfrau und dem Arschbackenhörnchen
Das wichtigste vorweg: Wer beim Laden der CD einen Oddworld-Teil in Abe-Manier erwartet, hätte sein Geld wohl lieber für ein neues Myst ausgeben sollen. Denn Oddworld: Stranger's Vergeltung hat zu der gewohnten dritten Perspektive (seit Munch's Odyssee) nun auch eine Ich-Perspektive, in der der Großteil der Action passiert, und zwischen denen man beliebig wechseln kann. Moment. Action? O:SV ist fast ein ausschließlicher Ego-Shooter, wenn auch etwas anders als Kollegen wie Half-Life² oder Halo. Während man in der dritten Person den Stranger durch die Gefilde der Oddworld steuert, große Strecken schnell überquert, indem er auf allen Vieren läuft (was eine vorzügliche und schön anzusehene Wegkürzung darstellt) und Gegnern einen auf die Nase gibt, zückt man in der ersten Person Strangers Armbrust, die mit zwei verschiedenen Munitionstypen geladen werden kann. Das heisst aber nicht, dass man jetzt nur zwei Munitionen dabeihaben kann, man kann während des Spiels immer pausieren und die abschießbaren Aufsetzer austauschen. Der Clou an der Sache ist, dass die Munition lebt und jagbar ist! So hat man acht verschiedene Munitionstypen, die alle ihre Eigenart haben und je nach Kombination mit anderen Tierchen verschieden nützlich sind. So ist es etwa ratsam, mit einem den Gegner verhöhnenden Arschbackenhörnchen eben diesen in eine Fuzzlefalle zu locken. Diese kleinen Biester können entweder direkt geschossen oder als Minen platziert werden, auf dass sie jeden bis auf die Knochen abnagen, der sich ihnen nähert - ob geschossen oder platziert ist egal, hat denselben Effekt. Eine andere Kombination wäre etwa Zappfliege mit dem Gürtelkäfer. Während erstere einen Gegner schnell betäubt und in unendlicher Menge vorhanden ist, hat letzterer denselben Effekt, nur haut sie den Gegner sofort um. Zusammen sind sie eine schöne Betäubungswaffe, mit der man zum Beispiel Bossgegner schnell ins Land der Träume schicken kann, wenn man sie lebend fangen will. Und das sollte man wollen.

Ein harter Job, aber irgendjemand muss ihn ja machen
Das Ziel des Strangers ist klar, sobald man das erste Mal dem Arzt über den Weg läuft: Der Halsabschneider verlangt 20.000 Molah, die Oddworldwährung, für eine spezielle Operation, von der das Leben des Strangers abhängt. Mit knirschenden Zähnen und über den Tisch geschabten Krallen macht sich der Stranger auf den Weg, die einzige ihm verfügbare Geldquelle auszuschöpfen: Kopfgelder jagen. Man kann zwar auch nebenbei die Dorfbevölkerung per Rammattacke ihres Kleingeldes berauben, aber das bringt es nicht wirklich. Auch wenn's spaßig ist. Und an Zelda erinnert.
Es gibt eine Menge kleiner und große Gauner um die Städte herum, die alle nur darauf warten, eingesackt zu werden, die Auftragannahme läuft dabei Fable-ähnlich ab, indem man sich in der Kopfgeldstube für bestimmte Missionen einschreibt. Dabei gilt: Lebendige Gefangene bringen weitaus mehr Molah als tote solche. Deswegen sind die nicht-tödlichen Waffen wie die Bolamiten (Spinnen) und die Zappafliege des reichen Kopfgeldjägers bester Freund. Am Boden liegende Gegner werden schnellstmöglich per Saughandschuh in eine Minidimension gesogen. Quadratisch, praktisch, gut. Übrigens hat jeder Statuszustand, lebend oder tot, seine Nachteile für den Spieler: Lebende Gegner stehen recht schnell wieder auf, was in großen Gegnergruppen zum Problem werden kann, da es lange dauert, einen betäubten Gegner festzunehmen. Tote Gegner sind zwar schnell eingesogen, dafür verrotten sie noch schneller als die betäubten wieder aufstehen, womit man gar kein Geld mehr bekommt.
Das ist einer der vielen Faktoren, die Oddworld: Stranger's Vergeltung zu dem 'anderen' Ego-Shooter machen, denn hier muss man wirklich nachdenken, wie man die Gegner auf eine Weise ausschaltet, die einem den höchsten Profit und den wenigsten Schaden gibt. Ein weiterer Faktor ist, dass der Stranger ziemlich schnell stirbt und die Gegner keine üblen Schützen sind. Er kann zwar mithilfe seiner Ausdauer einen Großteil seiner Energie wiederherstellen, aber das geht unter Beschuss nicht und hält auch in der Deckung nicht ewig vor. Reinstürmen und alles töten ist also nicht. Deswegen muss sich der Spieler immer erst die Lage anschauen: Welche Gegner töte ich zuerst? Scharfschützen oder schwer umzuhauende, schnelle Nahkampfeinheiten? Welche Gegner bringen viel Geld, wo bilden sich Gruppen, die man mit Flederbomben oder Stunks (bringen Gegner zum kotzen) unschädlich machen kann? Bietet einem die Umgebung irgendwelche Vorteile (Gegner unter eine Presse locken, warten, mit Zappfliege aktivieren, Fleischbrocken beobachten)? Wo kann ich mich zur Not verstecken? Alles Fragen, die das Überleben des Strangers sichern. Und wenn da noch nicht genügend Taktik drinsteckt, dann wird das noch einmal von den Bossgegnern getoppt: Jeder von ihnen wird meistens von mehreren normalen Gegnern beschützt, die man zuerst ausschalten sollte. Wenn das erledigt ist, muss man sich um den Boss kümmern, der immer auf eine eigene Weise zu besiegen ist, wie man das von vielen Jump 'n' Runs kennt. Dabei gibt es dann aber auch wieder zwei Wege: Lebendig und tot. Hier unterscheidet sich der Straßenbettler vom Millionär, denn lebendige Bossgegner bringen meist das Doppelte, manchmal sogar das Dreifache vom Totpreis. Die Story des Spiels geht dabei erst weiter, wenn man alle Kopfgelder einer Stadt einkassiert hat, man kann sich also nur die Reihenfolge der Missionen aussuchen.
Vom verdienten Geld kann man sich dann im Tante-Henna-Laden in der Stadt bestimmte Nützlichkeiten kaufen, etwa Ausdauererweiterungen, Waffenupgrades oder Tränke, mit denen man mehr Munition aus den Nestern locken kann. Denn Munition kann nicht nur gekauft, sondern auch vor Ort mit der Zappfliege gejagt und eingesammelt werden. Spaßig und geldbeutelschonend.

Schöne Schluchten, schreiende Slegs und warum man sich das Spiel verdammt nochmal nicht kaufen sollte
Die Grafik des Spiels ist Oddworld-typisch: Die Engine ist nicht die crème de la crème, aber es steckt viel Liebe zum Detail in den Charakteren und vor allem dem Leveldesign. Da läuft man etwa durch Städte im soliden Wildwest-Ambiente, stürmt Banditenbasen und läuft durch die wirkliche schöne Mongotal-Schlucht, dessen Anblick einen fast zum Weinen bringen kann. Hinzu kommen schön anzusehene, wenn auch viel zu wenige, FMV-Sequenzen, für die das Team hinter O:SV, Oddworld Inhabitants schon so bekannt ist. Über das Charakterdesign kann man sehr geteilter Meinung sein: Die meisten Charaktere sind gut gelungen, etwa der tolle Stranger und die Menge an Gegnern, allerdings sind die Glucken, die Stadtbewohner, die man zuerst wirklich überall trifft, wortwörtlich wie ein Ei dem anderen gleich und hören sich auch genauso an. Womit eine zweite Schwäche auf den Plan tritt: Oddworld: Stranger's Vergeltung kommt mit knapp sieben Synchronsprechern aus, wohl noch eher wenigeren. Das mag bei manchen Spielen großartig klappen, aber hier bemerkt man es, wenn Normalgegner genauso sprechen wie die Endgegner und eine Glucke wie die nächste. Zumal die Synchronisation nicht hundertprozentig gut ist. Der Stranger mag die richtige Stimmlage haben, allerdings fehlt hinter der Stimme etwas Charakter. Entweder mehr Rauhbein oder mehr stiller Held mit großem Geheimnis, aber hier ist es eine etwas ungesunde Mischung, die den Charakter hinter der Stimme nullifiziert. Die Glucken sind da mit ihrem Gekreische noch um einiges schlimmer, das Gebrabbel der späteren Dorfbewohner kann man kaum noch verstehen. Aber glücklicherweise ist dieses Spiel nicht ein Spiel der vielen Worte, daher wäre die Musik auch um einiges wichtiger. Leider haben es die Entwickler hier vermisst, ordentliche Wild West-Tunes hineinzuhauen. Die Musik lässt sich nur als "durchschnitt" bezeichnen. Es hört sich etwas nach Vor-dem-Saloon-um-12-Uhr an und dudelt unbemerkt im Hintergrund. Schade.

Die Mankoliste ist damit aber noch nicht abgeschlossen, denn Stranger's Vergeltung zählt wohl zu den größten Potenzialverschenkern dieses Jahres, auch wenn es grade einmal angefangen hat. Der erste von den beiden verschenkten Punkten ist Strangers Bewegungsspektrum: Der Kerl kann sich in der beginnenden Animationssequenz rasend schnell bewegen, um Ecken huschen, von Wänden abstoßen, etc. etc. Im Spiel blieben da nur noch die schnellen Bewegungen übrig. Grade hier wäre ein Charakter, der die Akrobatik von Ryo Hayabusa (Ninja Gaiden) und dem Prince of Persia im Quadrat übertrifft, mehr als angebracht, zumindest was die Fortbewegung betrifft - des Prinzen Angriffswirbel müssen nicht unbedingt sein). Aber anstatt dass der Stranger durch die Gegend blitzt und klettert, kann er nur folgendes:
Auf allen Vieren laufen (das ist cool, keine Frage)
Merkwürdig an Seilen hochkleddern
Springen
Doppelspringen (BITTE! Doppelsprünge sind doch nun wirklich out.)
Boot fahren
Gegen Hindernisse klatschen

Das ist einfach etwas, das dem Spielegefühl fehlt. Man hat da etwas, das wie eine Katze aussieht, und es hat die Bewegungsvielfalt von Pacman.
Wenn das noch nicht reicht, sei da der Gipfel der Frechheit genannt: Das Spiel ist zu kurz. Damit ist nicht kurz-kurz gemeint, sondern über-kurz-kurz-KURZ. Wenn man sich Zeit lässt, langt das Spiel sechs Stunden, wer ein wenig schnell spielt, schafft es in dreien. Die Geschichte von O:SV ist besser, als es zuerst den Anschein hat, nur wird sie viel zu schnell erzählt, der Höhepunkt wird viel zu weit vorgezogen. Auf der Hälfte wird durch einen Plotpunkt das ganze Spielprinzip auf den Kopf gestellt, und das ist bei der Länge einfach viel zu schnell, da hätte man lieber noch ein paar Extrakopfgelder reinwerfen können, und wenn's auch nichts mit der Haupthandlung zu tun hat.
Und wenn man das Spiel durchgespielt hat? Glückwunsch! Eine Sequenz, ein Klaps auf den Rücken und einen feuchten Händedruck - mehr gibt es nicht. Weitaus zu wenig, als für das man satte 50 € Neupreis hinblättern sollte.

Fazit
Oddworld: Stranger's Vergeltung ist ein wirklicher Potenzialverschenker. Brilliantes Gameplay, eine coole Welt und schönes Design für eine mittelmäßige Synchro und brontal zu kurze Spielzeit ohne Extras verheizt.
Spielzeitstrecker hin oder her: Für mein Geld will ich mehr.
Zum Ausleihen ist es aber allemal wert.

Homepage der Oddworld Inhabitants
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Apr 19, 2005 9:56 
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Release: Bereits erhältlich
Genre: Horror-Action-Adventure
Entwickler: Konami
Publisher: Konami
Erschienen: 2004

Mindestanforderungen:
1,0 Ghz Pentium 3 / Athlon
256 MB RAM
3D-Grafikbeschleuniger mit mind 32MB RAM
3000 MB Festplattenplatz
Win 95/98
2x DvD ROM Laufwerk
DirectX 8.1b


-=~Der Test der Pc Version ~=-

____________________________________________________________________

Features:

* Unglaubliche Horror-Story, jenseits deiner Vorstellungskraft
* Gameplay in Ego Perspektive und 3rd Person Sicht (Neumalig in der Serie)
* Viele neue Locations angefangen beim Wald über ein Gefägnis bis zur U-Bahn
* Komplett neue, abartige und schockierende Monster
* Imposanter Soundtrack von Akira Yamaoka
* 4 verschiedene Enden , viele Geheimwaffen und mehr...

____________________________________________________________________

Pro und Contra:

+ Geniale, kinoreif-erzählte Silent Hill - Grusel Story
+ Stimmungsvolle, imposante Musik/Sounduntermalung
+ Absolust düstere und unheimliche Atmosphäre
+ Interessante Figuren in der Storyline
+ Frei begehbares Apartment
+ Wiedermal geniales Monsterdesign
+ Satte 4 verschiedene Enden


- Teilweise schwammige Steurung (Tastatur)
- Texturen an vielen Stellen sehr grob
- Zu wenig Rätsel, deutlich kampflastiger
- Innovationsreichtum gegen Ende lässt teilweise nach...
- Sämtliche Locations manchmal zu "hell"
- Wegrationalisierte Items (Taschenlampe, Radio etc.)

____________________________________________________________________

Gameplay:

Vor 2 Jahren zog Henry Townshend - der Protagonist des neuen Silent Hill
Abenteuers - in Apartment 302, in South Ashfield ein. Bisher genoss er
sein Leben, als introventierter Mann in einer Stadt mittlerer Größe, wo er
am liebsten nicht auffallen würde. Kontakt zu seinen Nachbarn hat er kaum,
Freude missfallen ihm, eine Freundin hatte er bisher noch nicht.

Vor 5 Tagen passierte jedoch etwas seltsames. Henry plagten furchtbare
Alpträume, die er nicht verstehen konnte. Blutverschmierte Monster krochen
aus den Wänden, die Luft wurde stickig und sein Apartment ist abgeschlossen.

Die Zimmertür komplett verriegelt. Das Telefon tot. Der Fernseher funktionsuntüchtig.
Henry ist komplett von der Außenwelt abgeschnitten und fristet sein dasein in engen
Quadratmetern seiner Wohnung. Was zum Teufel geht da vor? Und was ist das für
ein Loch in der Wand?

Ohne viel mehr in die Details zu gehen, schmeist euch Silent Hill 4 direkt in die
Rolle von Henry Townshend. Einem anfangs, recht unsympathischen jungen
heranreifenden Mann ende 20. Was man(n) als erstes erkennt ist, dass man
in seinem Aparment in der Egoperspekive herumlaufen kann. Dabei lassen sich
Sachen getrachten, Kühlschränke öffnen oder Türen öffnen. Auch einen kurzen
Blick durch das Fenster ist Henry gestattet.

In der "anderen" Welt hinwegen spielt ihr in gewohnter 3rd Person Sicht, in der
ihr Monster erledigt, die kaum vorhandenden Rätsel löst und sonstige Aktivitäten
ausübt, die man in Silent Hill 3 auch schon konnte. Viel neues, kann man dort
nicht erwarten. Neu hingegen ist das stark kampflastige Gameplay. So begegnen
Henry schon mal 6-7 Monster pro Mapausschnitt, was manchmal für Frust sorgen
kann, da ein vorbeilaufen selten möglich ist. Die Monster kriegen dich , einfach
immer im Lauf zu fassen. Achja, die Monster: Die sehen wirklich graufenhaft aus
und entsprechen dem typischen Silent Hill 4 Standart. Mysteriöse Affenhybride,
Straußvogelvieher mit 2 Kindsköpfen, Hunde mit unglaublich großen Zungen, sind
nur einige Gegentypen. Wobei es diesmal auch die "Opfer" gibt (eine Art von Geist),
die nahezu untersterblich durch die Maps gleiten und Henry schädigen können.
Diesen infernalischen Biestern kommt ihr am besten mit Silberkugeln und den
sehr seltsamen Schwertern bei, mit denen mal Geister auch dauerhaft ausschalten kann.
Ansonsten stehen diese Vieher nämlich wieder auf und lechzen weiter nach Henry's
Blut.

Wirklich imposant ist die kinoreif erzählte Story, die anfangs wirklich verwirrend ist und
gegen Ende einen "Achja Effekt" kaum verwährt. Dabei spielen die vielen
Zwischensequenzen eine entscheidende Rolle, die mehr über die Charactere
und die Story aufschlussgeben. Genauso wie die ominösen Zettel, die ihr immer
vor eurer abgeschlossen Haustür wiederfindet. Was zum Teufel geht hier
eigentlich vor?

Negativ zu erwähnen ist noch, dass man viele gute Features aus den Vorgängern
einfach wegrationalisiert hat. Dadurch, dass die Taschenlampe verschwunden ist,
sind beispielsweise nahezu alle Räume viel heller geworden, was die Atmosphäre
geringfügig mindert. Das Radio ist ebenfalls einfach verschwunden. Wirklich sehr
schade. Hinzu kommt noch, dass Henry nur einen begrenzten Inventarplatz hat und
oft zu der Kiste, in seinem Apartment reisen muss, um dort Dinge abzulegen.
Wirklich schlimm ist es zwar nicht, aber ich wünschte mir trotzdem, dass man
wenigstens die Munition stapeln könnte. Ein weiterer Punkt ist die KI
mancher Monster, die einfach mal aussetzt. So rennen einige Monster in
tosendem Geschrei quer durch die Map, ohne Henry überhaupt anzugreifen.
Dagegen verhalten sich andere Monster klüger und verfolgen dich
unerbittlich, bis zum Tode. Dann heißt es eben laden, was bei der Playstation 2
Version von Silent Hill 4, deutlich länger dauert.

Wenigstens das ist noch erfreulich.


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____________________________________________________________________

Grafik/Musik:

Die optische Präsentation des 4ten Teil ist teilweise nicht so erfreulich,
wie ich es mir anfangs erhofft habe. Zwar sehen viele Locations deutlich
schicker aus, als noch in Teil 3, jedoch sind sämtliche Texturen wirklich
grob. Die Konsolenportierung ist hier wirklich unübersehbar. Dafür glänzen
die Charactere mit tollen Details wie schönen Mimiken und Gestiken.
Angst, Verwirrung, Freude ist deutlich erkennbar und tragen wesentliches
zur "Sympathie" zu den Characteren bei, die sich im Laufe der Zeit während
des Spieles zu den Characteren entwickelt.

Die musikalische Untermalung ist jedoch wirklich genial. Der Soundtrack ist
wirklich sehr stimmig, das Maintheme einfach genial. Auch bei der Soundkulisse
sieht es da nicht viel schlechter aus. Summende Biester, kreischende Affen und
nach "Blut lechzende" Geister sind einfach unüberhörbar. Allein die Akustik treibt
einen den Schweis aus sämtlichen Körpferöffnungen.


____________________________________________________________________

Screenshots:


http://www.silenthillheaven.com/Site/SH ... -SC007.jpg
http://www.silenthillheaven.com/Site/SH ... -SC006.jpg
http://www.silenthillheaven.com/Site/SH ... -SC010.jpg
http://www.silenthillheaven.com/Site/SH ... -SC011.jpg
http://www.silenthillheaven.com/Site/SH ... -SC009.jpg

____________________________________________________________________



Links:


http://www.konami.com/gs/silenthill4/official/flash/ (Offiziele Seite rund um Silent Hill 4)
http://de.gs.konami-europe.com/ (Konami Deutschland)
http://www.gamershell.com/download_7963.shtml ( Die spielbare Demo, zum kostenlosen Download )
http://www.silenthillheaven.com (Gute Silent Hill Fanpage)

____________________________________________________________________

Eigene Meinung / Wertung :

Der 4te Teil probiert es mal in eine ganz andere Richtung und strebt nach Innovationen.
Ein freibegehbares Aparment und eine andere Parallelwelt hören sich wirklich toll an.
Die kinoreife und gruselige Geschichte, gepaart mit der hervoragenden musikalischen
Präsentation und der wirklich düsteren Atmosphäre tuen ein übriges um Silent Hill 4
wirklich zu einem würdigen Nachfolger zu den anderen 3 Teilen der Serie zu machen.

Allerdings ist die Grafik recht angestaubt, viele Gameplay Features einfach
wegrationalisiert, die Kämpfe in den Vordergrund gerückt und die KI
vernachlässigt worden. Trotzdem überwiegt das "Gute", diesmal immer noch
dem "Schlechten", sodass zumindest Fans dieses Spiel aus den Regalen
"befreien" sollte. Schließlich ist es unheuer interessant, wie Henry das Geheimnis um
"The Room" lösen wird. Teil 5 ist übrigens schon in Entwicklung....


Wertung: (Spielspass gesamt) -=~84% ~=-
(Sehr gut)


(c) 2005 by MaDMaX

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Release: TBA


Fortschritt: IIIIIIIIII (80% fertig)


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 Betreff des Beitrags: World of Warcraft Review
BeitragVerfasst: Di Mai 03, 2005 14:13 
World of Warcraft (Review)
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Zuerst will ich noch sagen, dass ich die Erlaubnis von Xhi ein Review zu WoW zu schreiben.

Allgemeines
World of Warcraft (WoW) ist ein MMORPG. Es kann also nur mit einer Internetverbindung gespielt werden. Nachdem man das Spiel Installiert und gestartet hat, muss man einen Account erstellen. Die erfolgt über die Website http://www.worldofwarcraft.de
Hier muss man sagen, wie man die Monatlichen gebühren bezahlt. Ob mit Kreditkarte oder mit einer Gametimecard. Für WoW muss man jedem Monat Gebühren zahlen, dass man spielen kann. Das sind etwa 12 Euro pro Monat. Diese 12 Euro kann man wie schon erwähnt per Kreditkarte, oder per Gametimecard bezahlen. Die Gametimecard ist eine Karte, auf der ein Code steht. Man muss ich auf der oben erwähnten Site Einloggen und dann den Code eingeben. So wird die Spielzeit wieder verlängert. Diese Gametimecards bekommt man beim gleichen Händler bei dem Man auch das Spiel gekauft hat. Die Monatlichen gebühren fallen an, da das Spiel ständig erweitert wird. Es kommen neue Komponenten hinzu oder alte werden verbessert.

Story
Die Story setzt 4 Jahren nach den Ereignissen von Warcraft 3 an. Nachdem die Brennende Legion am Berg Hyjal ist der Pakt zwischen der Horde und der Allianz zerbrochen. Die Völker begannen ihre Zerstörten Reiche wieder aufzubauen. In Lordaron ergriff die ehemalige Wächterin von Silvermoon Silvanas Windrunner die von Artas in eine Banshee verwandelt wurde die Macht. Sie und ihr Gefolge konnten sich vom Lichkönig Ner’zul loslösen. Sie errichteten unter der Ehemaligen Hauptstadt Lordarons ihre neue Hauptstadt. Undercity. In Kalimdor gründeten die Orks die endlich ihre Dämonische Seuche losgeworden sind, eine neue Hauptstadt. Ogrimmar. Das Heiligtum der Nachtelfen die Quelle ihres unendlichen Lebens der Weltbaum (Nordrassil) wurde zerstört. Die Nachtelfen waren von nur an Krankheit, und dem Alterungsprozess ausgesetzt.
Deshalb beschlossen ein paar Abtrünnige Druide einen neuen Weltbaum zu Pflanzen.
Doch Erzdruide Malfurion Stormrage warnte, dass dies der Natur nicht gefallen würde.
Als Malfurion aber im Smaragdgrünen Traum verloren ging, Pflanzten die Druiden den neuen Weltbaum Teldrassil vor der Nördlichen Küste Kalimors. Die Nachelfen fanden in den Blättern von Teldrassil ein neues Zuhause. Doch der Baum wurde schon bald von dunklen Mächten heimgesucht und es breitet sich eine Seuche aus.

Aller Anfang ist schwer
Wenn man einen Account generiert hat, kann man wieder ins Hauptmenu des Spiels gehen. Hier muss man seinen Accountnamen und sein Passwort eingeben. Jetzt kann man einen Charakter generieren.
Zuerst muss man eine Fraktion wählen. Entweder Horde oder Allianz. Zu jeder dieser Fraktion gehören 4 Rassen.
Allianz:
Menschen: Die Menschen haben die Fähigkeit Unsichtbare Gegner besser zu erkennen, zudem haben sie einen Vorteil im Umgang mit Schwertern. Die Menschen streben vor allem nach Macht und Reichtum.
Zwerge: Sind etwas kleiner als die Menschen. Sie besitzen eine Immunität gegen Vergiftung und erhalten einen Bonus im Umgang mit Gewehren. Die Zwerge schürfen in den Bergen nach Metallen und erarbeiten sie dann nachher zu Rüstungen und Waffen.
Gnome: Sind die kleinste Rasse. Starten im gleichen Gebiet wie die Zwerge. Sie besitzen eine 5% Intelligenzbonus und haben einen Vorteil beim Beruf Ingenieur. Sie sind dafür bekannt, dass sie irgendwelche Skurrile Maschinen erfinden.
Nachtelfen: Sie leben ziemlich zurückgezogen und sind ein sehr naturverbundenes Volk. Deshalb haben sie auch einen Wiederstandsbonus gegen Naturzauber. Zusätzlich können sie sich unsichtbar machen. In diesem Zustand können sie sich aber nicht mehr bewegen. Wenn ihnen aber ein Gegner zu nahe kommt, werden sie dennoch entdeckt.

Horde:
Orks: Die Orks sind ein Kriegerisches Volk. Sie Erhalten deshalb auch einen 25% Widerstand gegen Betäubung. Plus eine kleinen Bonus im Umgang mit Äxten.
Trolle: Die Trolle sind ein Aggressives und sehr Abergläubischen Volk. Sie haben einen Bonus im Umgang mit Wurfwaffen und eine 10% schnellere Gesundheitsregeneration.
Tauren: Die Taure sind gleich wie die Nachtelfen sehr Naturverbunden. Sie erhalten auch einen Bonus in Naturwiederstand und 15 Punkte Fertigkeitsbous in Kräuterkunden.
Untote: Die Untoten konnten sich von der Herrschaft des Lichkönig befreien und errichten jetzt ihr eigenes Rech. Untote können wesentlich länger Unterwasser atmen als alle anderen Völker, uns die besitzen einen Bonus in Schattenweiderstand.
Klassen:
Nachdem man sich für eine Rasse entschieden hat, muss man sich noch für eine Klasse entscheiden. Es gibt 9 Klassen. Aber nicht jede Rasse kann jede Klasse sein.
Den Krieger können als einzige Klasse alle Rassen wählen. Er bekommt einen Stärkebonus und baut während des Kampfes Wutpunke auf, die dem Krieger Spezialattaken erlauben.
Ähnlich wie der Krieger ist der Schurke. Dieser ist allerdings nicht ganz so stark, hat dafür aber höhere Agilität und kann schneller zuschlagen. Zudem kann er sich nahezu unsichtbar machen und an Gegner vorbeischleichen. Zum Magier muss man nicht sehr viel sagen. Hat sehr starke Zauber und kämpf vor allem aus der Entfernung. Auch wird die vom Krieger bekannte Wutanzeige durch einen Manaanzeige ersetzt Der Paladin ist eine Mischung aus Krieger und Magier. Er besitzt gute Zauber und ist für den Nahkampf durchaus geeignet.
Der Jäger ist ein Fernkämpfer, und kann Tiere Zähmen die dann für ihn Kämpfen.
Der Priester at sehr starke Heil und Verstärkungszauber(Bufs). Seine Aufgabe
ist es die Mitspiele mit hei und Bufzauber zu unterstützen.
Der Druide ist eine Mischung aus Magier, Priester, Schurke und Krieger.
Der Druide kann sich nämlich in einen Bären und in einen Panter verwandeln.
Als Bär Kämpft der Druide wie ein Krieger, als Panter wie ein Schurke. Als Druide Selbst kann er entweder seinen Schwerpunk auf Verstärkungs und Heilzauber oder auf Angriffszauber legen. Es gibt noch Hexenmeister, die sind ähnlich wie Magier, nur, dass sie mit Schwarzer Magie kämpfen.
Und zum Schluss noch der Schamane. Ist auch ein Allroundcharakter wie der Druide.

Das Spiel Beginnt
Zu beginn befindet man sich im Startgebiet. Hier laufen noch keine Starken Gegner rum.
Jetzt kann man beginnen Quests zu lösen. Die ersten Quests sind relativ simpel wie, Bringe Gegenstand A zu Person B in Stadt C. Oder bringe Person A Gegenstand B den Mann bei Töten von Monster C erhält. Später werden die Quests komplizierter. Da heisst es schon mal:
Fülle die Schale A mit dem Wasser aus dem Heiligen Brunnen, gehe dann zum Monsterlager A um dort Lebensmittel zu stehlen. Diese Lebensmittel mischt man dann in die Schale mit dem Heiligen Wasser und stellt sie ans Lagerfeuer der Monster, worauf diese einen Dämon heraufbeschwören den es zu besiegen gilt. Am Schluss muss man dem Dämon ein Amulett abnehmen, und das dann wieder zum Questgeber Bringen. Durch das Töten von Monstern und das lösen von Quests bekommt man Erfahrungspunkte, Geld und Seltene Items. Wenn man genug Erfahrungspunkte gesammelt hat, steigt man ein Leve auf und wird dadurch stärker. Kann neuen Zauber und Attacken erlernen und sich in neue Gebiete vorwagen.
Zu neben den Klassen kann man auch noch Berufe erlernen.
z.b. Kräuterkunde ermöglicht es einem Kräuter zu Sammeln und in Verbindung mit Alchemie daraus Heil und Manatränke zu brauen. Oder man entscheidet sich für Bergbau. So kann man Kupfer, Zinn Silber und Gold abbauen und in Verbindung mit Schmiedekunst kann man daraus Magische Waffen und Rüstungen schmieden.
Oder man entscheidet sich für Ingenieur. Hier kann man Gegenstände wie Minen Bauen. Diese Explodiere wenn ein Monster darüber läuft.
Es gibt noch Verzaubern. Hier kann man Waffen oder Rüstungen so Verzaubern, dass sie Stärker sind, oder eine längere Haltbarkeit haben.
Es gibt noch Gerben, hier kann man Lederrüstungen selber herstellen, und Schneidern, bei dem man sich selbst Stoffrüstungen nähen kann.

PVP (Player Versus Player)
Es gibt in der Welt von WOW verschiedene Gebiete. Entweder ist ein Gebiet Neutral das heisst, wenn man Allianz Spielt, und ein Spieler der Horde sieht, kann man ihn sofort Angreifen. Aber der Hordenspieler kann das mit dir genauso tun. Dann gibt es Allianz Gebiete. Wenn man auf einem Allianz Gebiet ist, und einen Hordenspieler sieht, kann der Hordenspieler dich nicht angreifen, solange du ihn nicht Angreifst. Dann gibt es noch die Hordengebiete. Wenn man als Allianzspieler auf einem Horden Gebiet einen Hordler sieht, kann man ihn so lange nicht angreifen bis er dich angreift.
Wenn man einen Spieler der Gegenfraktion umbringt, der etwa das gleiche Level wie du oder ein höheres Level hat, bekommt man Ehrenpunkte. Diese Werden zusammengezählt, und dann am ende jeder Woche, ausgewertet. So kann man wie im Militär aufsteigen. Wenn man einen Bestimmten rang erreicht hat, kann man in der Hauptstadt in ein Spezielles Haus. Hier kann man speziell starke Rüstungen kaufen. Je höher der Rang um so bessere Rüstungen.
Man kann aber im Rang auch wieder absteigen, wenn man nicht fleissig weiterkämpft.
Zudem kann man auch mit Spieler der eigenen Fraktion kämpfen. Das nennt sich dann Duell. Ein Duell endet wenn ein Spieler nur noch ein HP hat. Für gewonnene Duelle gibt es auch keine Erfahrung oder Ehrenpunkte, die Duelle dienen lediglich dem Spass.
Was Später noch eingeführt wird, sind die Schlachtfelder. Das Sind spezielle Gebiete, in denen es 2 Festungen gibt. Einer Allianzfestung, und eine Hordenfestung. Zudem sind auf dem Ganzen Spielfeld Wachtürme verteilt. Diese kann man einnehmen. Nachdem ein Wachturm eingenommen wurde, erscheinen befreundete NPCs, die den Wachturm bewachen.
Das Ziel einer Schlacht ist es, die Gegnerische Festung einzunehmen und den Gegnerischen General zu töten.

Gemeinsam Kämpfen
Besonders Spass macht das Spiel, wenn man mit einer Gruppe von 2-5 Leuten zusammen Kämpft. So kann man gemeinsam Quests erledigen, bei denen man alleine keine Chance hätte. Ein Beispiel mit einer Dreiergruppe bestehend aus einem Magier, einem Krieger und einem Priester. Der Magier lockt einen Gegner aus einer Gruppe von Gegner mit einem Fernzauber heraus. Der Gegner rennt sofort auf die den Magier zu, doch bevor der Gegner den Magier erreicht, fängt in der Krieger mit seinen starken Nahkampfattacken ab. Der Gegner konzentriert sich jetzt auf den Krieger. In dieser Zeit kann der Magier aus sicherer Entfernung den Gegner angerifen.
Der Priester bleibt die ganze Zeit im Hintergrund und Heilt den Krieger und den Magier.

Pro und Contra

    + Eine Riesige Spielwelt mit vielen Rassen Gegner, und Unterschiedlichen Landschaften.
    + Praktisch keine Ladezeiten
    + Abwechslungsreiche Quests
    + Sehr lange Spielzeit
    + Macintosh und Windows kompatibel.

    - Kosten Pro Monat
    - Sehr viel Festplattenspeicher wird benötigt (4GB)
    - Teilweise nervige Bugs oder unerklärliche Abstürze.
    - Fieses Verhalten von Mitspielern. Z.b. Leichencamping.
    - Freitag morgen kann man nicht spielen da die Server gewartet werden.


Systemvoraussetzung:
Mindestanforderungen – PC:
    -Betriebssystem: Windows® 98/2000/ME/XP
    -Prozessor: Intel Pentium® III 800 MHz oder AMD Athlon 800 MHz
    -Arbeitsspeicher: 256 MB RAM
    -Graphikkarte: "Transform and Lighting"-fähige 3D Graphikkarte mit 32 MB
    VRAM, NVIDIA® GeForce™ 2
    -DirectX: Version 9.0c (im Spiel enthalten) und passende Treiber
    -Speicherplatz: 4 GB freier Festplattenspeicher
    -Laufwerk: 4x CD-ROM Laufwerk
    -Internetverbindung: 56k
Mindestanforderungen – Macintosh:
    -Betriebssystem: Mac® OS X 10.3.5
    -Prozessor: 933 MHz G4/G5
    -Arbeitsspeicher: 512 MB RAM, DDR RAM empfohlen
    -Graphikkarte: NVIDIA® oder ATI GPU mit 32 MB VRAM, 64 MB empfohlen
    -Speicherplatz: 4 GB freier Festplattenspeicher
    -Laufwerk: 4x CD-ROM Laufwerk
    -Internetverbindung: 56k
Empfohlene Systemkonfiguration:
    -Prozessor: Intel Pentium® IV 1.5 GHz oder AMD XP 1500+
    -Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
    -Graphikkarte: "Pixel Shader"-fähige 3D Graphikkarte mit 64 MB VRAM, NVIDIA® Geforce™ FX 5700 oder besser
    -DirectX: Version 9.0c (im Spiel enthalten) und passende Treiber
    -Speicherplatz: 4 GB freier Festplattenspeicher
    -Laufwerk: 4x CD-ROM Laufwerk
    -Internetverbindung: Breitband
    -Eingabegeräte: Zwei-Button Maus mit Mausrad


Screenshots:
Ein Aussenposten der Menschen
Eines der Wichtigsten Transportmittel. Die Adler. Im Hintrgrund die Hauptstadt der Zwerge
Ein Zwerg und ein Ork
Ein Drache im Blackrock
Ein Engdegner
Ogrimmar, die Hauptstadt der Orks
Undercity die Hauptstadt der Untoten.
Ein Raid auf Ogrimmar am Ende der Betaphase.

Links:
http://www.worldofwarcraft.deDie Ofizielle Seite des Entwiklers
http://www.worldofwar.deSeite mit Vielen Screenshots und Infos
http://www.inwow.deAuch eine Seite mit vielen Infos
http://www.kaldorei.comEine Seite eines Clans mit einer sehr guten Karte.

Eigene Meinung:
Das Spiel macht süchtig. Ich spiele es seid 2 Monaten und mit ist immer noch nicht langweilig. Es gibt sehr viel zu entdecken und durch die Abwechslungsreichen Quests wir einem nie langweilig. Selbst wenn man auf Level 60 ist gibt es noch viel zu entdecken. Obwohl ich noch weit vom Level 60 entfernt bin, weiss ich von einem Kollegen, dass er schon in Dungeons war, in denen es Lvl 62 oder Lvl 65 Gegner gibt, die man nur gemeinsam im Team besiegen kann. Selbst wenn man wieder neu mit dem Spiel beginnt und eine andere Rasse und Klasse auswählt, ist das Spiel wieder ganz anders. Also wer so 10 Euro im Monat zuviel hat, und mindesten 1 Stunde im Tag opfern kann, dem würde ich das Spiel empfehlen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr Mai 20, 2005 9:15 
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Release: August 2005
Genre: Hack & Slay "Rpg"
Entwickler: Gas Powered Games
Publisher: Microsoft


Mindestanforderungen:
1,0 Ghz Pentium 3 / Athlon
256 MB RAM
3D-Grafikbeschleuniger mit mind 32MB RAM
1700 MB Festplattenplatz (Beta)
Win 98 / 2000 / XP



-=~ BETA Vorschau~=-

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Features:

* Endlich mal eine knackigere Story als in Teil 1
* Mehr als 10000 Gegenstände über 100 Monster zu entdecken
* Eine gigantische Welt mit vielen Settings (Schnee, Wälder, Höhlen, Gebirge, Wüsten etc. )
* Verbesserte Grafikengine mit Shadereffekten auf DX 9 Basis
* Skill-Tree (ala Diablo) und sonstige zahlreichen Verbesserungen im Gameplay
* Party Modus
* Muli (Ein Esel, der für euch z.B Items tragen kann)

____________________________________________________________________

Pro und Contra: (Beta Eindruck)

+ Hüsche Grafik, schöne Landschaften, nette Monster
+ Teilweise stimmungsvolle, unterhaltende Musik
+ Skill-Tree (dadurch interessanter)
+ Macht (wie einst Diablo) irre süchtig wegen...
+ ... Nahezu eine unerschöpfliche Quelle von Gegenständen
+ Wiederspielbarkeitswert (wegen verschiedenen Klassen)
+ Keine Ladezeiten innerhalb des Spieles
+ Multiplayer Modus

- Story immer noch, nur eine nette Zugabe
- Keine Townportal Scrolls (sondern nur bestimmte Townstones)
- Zu wenig Respawn Monster (bei Neustart)
- Wenig eigene Innovationen
- Leichten "Kindlichen" Touch (Monster Design)


____________________________________________________________________

Gameplay: (Beta Eindrücke)


21.13. Fileplanet. 1,7 GB vor mir. Ich regestriere mich aus Langeweile schnell mal um
in den Genuss dieser gigantischen Beta zu kommen. Um einen Download komme
ich jedoch nicht rum. 500 kb Sekunde... nicht schlecht! Jetzt nur noch etwa
1 Stunde und 40 Minuten warten und ich habe das Teil.

Etwa 2 Stunden Später habe ich die Beta auf der Festplatte. Schnell mal
installiert und ein neues LAN Spiel gestartet. Mal sehen, was mich so alles
erwartet. Teil 1 habe ich ja im Original bei mir im Regal stehen, 3x durchgespielt
und müsste mich wohl mit dem 2ten Teil bestens auskennen. Na endlich!

Also erstmal einen Character erstellt, Rasse zu geteilt (mit individuellen
Character Stats, z.B mehr Stärke) und das Spiel kann beginnen. Die Ladezeiten
anfangs sind erfreulich kurz. Später wird es überhaupt keine mehr geben. Direkt
am Start eine neues "Feature". Eine Story mit zahlreichen Dialogen. "Hmm, ich
bin also ein Gefangener und man schenkt mir kurz die "Freiheit" um einige
Jobs zu erledigen. Sollte ich mich als nützlich erweisen, würde man mir meine
komplette "Freiheit" gewähren." Billige Ausrüstung kriege ich auch noch in
die Hände gedrückt.

Hmm, wo ist man eigentlich? Man startet in den Drujaden Hochwäldern, oberhalb
des Erdbodens. Interessant. Direkt mal mit einigen Leuten gesprochen, einige
Tutorial Tipps eingesackt und evt. einen Heiltrank mehr eingekauft und los
gehts. Ich fahre mit der "Seilbahn" auf den Erdboden und löse einige
simpele Aufgaben, metzele Monster nieder und werde zunehmend stärker. Anders,
als bei anderen Rollenspielen, trainiert man seine Attribute je nach dem, welche
Waffengattung man benutzt. Bei Nahkampfwaffen also überwiegend Stärke,
bei Fernkampfwaffen "Geschicklichkeit" und wer mit Zaubern zu Felde zieht
sogar Intellegenz. Hin und wieder, kann man beim Stufenaufstieg auch einen
Skillpoint in die zahlreichen Fertigkeiten investieren, die sich in Passive
Skills und Aktive Skills unterscheiden. Diablo Jünger, wissen was ich meine.
Für alle anderen: Passive Skils kann man nicht anwenden (wirken sich auf
den Spieler jedoch aus), Aktive Skills wie "Brutaler Schlag" kann man aktiv
einsetzen. Diese mächtigen Fertigkeiten müssen sich jedoch aufladen. Der
Skill-Tree ist eine Neuerung im DS-Universum.

Nach 2 Stunden hat man die Beta durch schließlich durch. Reicher an
coolen Items und schlagkräftigen Waffen. Die schöne Welt, die man in
der Beta präsentiert bekommt, kennt man auswendig. Dafür, dass es aber
eine Beta ist, lief das Spiel im Gegensatz zum Sacred Betatest
relativ stabil. Sehr erfreulich.

____________________________________________________________________

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Grafik/Musik:

Die Optik ist bei Duengon Siege II abermals an den Kritiken vieler Leute
an den Screenz gescheitert. Bei mir damals auch, doch Ingame sieht das
Spiel, wirklich nicht schlecht aus. Zwar bewegen sich einzelne Bäume nicht
im Wind und auch sonst, wirkt die Welt etwas zu starr, aber im Preis
dafür, sieht die statische Welt richtig schick und detailverliebt aus. Es gilt
schöne Trampelpfade in den Wäldern zu bewudern, majestetische Wasserfälle
zu durchschreiten (samt netten Wassereffekten) , klüftige Gebirge zu
besteigen und natürlich Höhlen nach Schätzen zu durchforsten.
Für Abwechslung ist gesorgt. Leider sind die Figuren in der Duengon Siege nicht
ähnlich detailverliebt kreiert worden, wie die gesamte Welt im Hintergrund. Die
Monster und die Charactere wirken einfach zu klobig, was sich wohl nicht bis
zur Vollversion ändern wird.

Die Musikuntermalung ist zwar nicht auf dem höchsten Niveau, kann sich
jedoch denoch hören lassen, wer auf diesen leichten "Duddel" Touch
steht. Sie ähnelt dem Vorgänger in vielen Zügen sehr, so das man
sich evt. vorstellen kann, was einen da erwartet. Mir haben einige
Tracks jedoch erfreulicherweise recht gut gefallen. Im Grunde aber
geschmackssache. So wie immer...

____________________________________________________________________


Links:


http://www.microsoft.com/games/pc/dungeonsiege2.aspx (Microsoft mit DS 2 Sponsoring)
http://www.gaspowered.com/ds2/news.php (Offiziele Duengon Siege II Seite)
http://www.fileplanet.com/betacenter/dungeonsiege2/signup/ (Hier gibt es die Public Beta zum kostenlosen Download) [ 1700 MB ]


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Eigene Meinung / Wertung :

Teil 2 spielt sich um einiges reifer als Teil 1, macht wie einst Diablo süchtig und sieht
zudem - bis auf die Figuren - gut aus. Was will man mehr? Leider setzt DS 2 fast ausschließlich
auf altbekanntes und bleibt mit Innovationen sparsam. Auch die Story ist bisher trotzdem nur eine
nette Zugabe, macht das Spiel aber trotzdem interessanter als den Vorgänger. Der Multiplayer
Modus macht mit Freunden über LAN oder im Internet aber am meisten Spass. Monster metzeln
allein, macht halt nicht soviel Spass, wie Monster metzeln mit mehreren Menschen zusammen.
Überzeugt euch selbst und saugt euch die Public Beta @ Fileplanet. Sofern ihr mindestens einen
DSL Anschluss verfügt und euch Hack & Slay Rollenspiele interessieren. Bei mir hat DS 2 jedenfalls
einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


Wertung: (Ersteindruck) -=~Gut ~=-


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Fortschritt: IIIIIIIIII (80% fertig)


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BeitragVerfasst: So Jan 08, 2006 19:54 
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Titel: Prince of Persia: The two Thrones

Release: 8.12.2005
Genre: Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft Montreal Studios
Publisher: Ubisoft
USK: 16 Jahre

Mindestsystemvoraussetzungen:

1Ghz (Pentium III oder AMD Athlon)
256 MB RAM
DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte
min. 1.5 GB Festplattenspeicher
Win 2000/XP

Story:

Der aus den Vorgängern bekannte Prinz von Persien kehrt mit seiner Geliebten Kaileena von der Insel der Zeit nach Babylon zurück. Nach
Frieden strebend, findet er zu seinem Entsetzen eine durch Krieg verwüstete Heimat vor. Schlimmer noch, das Königreich hat sich von ihm abgewandt. Der Prinz wird gefangen genommen und Kaileena hat keine andere Wahl als sich selbst zu opfern und den Sand der Zeit freizusetzen, um ihren Geliebten zu retten.Auf der Flucht zieht er durch die Straßen der Stadt und muss schnell feststellen, dass die Kämpfe der Vergangenheit das Heranwachsen eines tödlichen, dunklen Prinzen verursacht haben, dessen Geist allmählich Besitz von ihm ergreift.

Grafik:

Prince of Persia: The two Thrones zeichnet sich, wie schon die Vorgänger der Trilogie, durch das liebevoll gestaltete Orientambiente aus. Zum Setting passende Töpfe oder Soldaten auf den staubigen Straßen Babylons wurden sehr detailiert gezeichnet und tragen zu einer einzigartigen Atmosphäre bei.

Musik & Sound:

Das Spiel wird von passender, orientalischer Musik untermalt, welche vielen Situationen noch beklemmender oder oder schöner erscheinen lässt.
Alle Sounds, sei es in den atemberaubenden Kämpfen, den wagemutigen Sprungeinlagen oder den kniffeligen Rätseln passen zur Situation und schaffen ein einmaliges Spielgefühl.

Feautures:


# Zwei spielbare Charaktere. Es gilt die Kräfte und Waffen zweier Meisterkrieger, mit unterschiedlichen Kampfstilen,
unterschiedlicher Gesinnung und Geschichte zu beherrschen.

# Individueller Kampfstil. Das erweiterte Free-Form-Fighting-System ermöglicht einen individuellen Kampfstil: Egal,
ob der Spieler seine Gegner aus sicherer Entfernung mit der Daggertail stranguliert oder sie mit Hilfe der neuen Stealth-Künste
überrascht und sekundenschnell außer Gefecht setzt - die Entscheidung liegt ganz allein bei ihm.

# Gefechte in den Strassen von Babylon. Der Spieler tritt seinen Gegner auf halsbrecherischen Hausdächern gegenüber,
versucht ihnen auf den chaotischen Strassen auszuweichen und legt seinen Verfolgern Hinterhalte in dunklen, unterirdischen Gängen.

# Eine dramatische Geschichte. Im Rahmen der unvergleichlich tiefgründigen Geschichte kämpft sich der Spieler durch zahlreiche
Story-Wendungen voller Spannung und unvorhersehbarer Entdeckungen.

# Die Macht der Zeit. Die Manipulation der Zeit erlaubt wirkungsvolle Angriffe gegen Gegnerhorden,
indem der Spieler die Zeit verlangsamt, zurückdreht oder die komplett neuen Kräfte der Zeit einsetzt.

# Meisterhafte Spielmechanik. Der Prince of Persia-Lizenz treu bleibend, bietet auch die Fortsetzung eine Variation
von actionreichen Kämpfen, gewandten Bewegungsabläufen und story-bezogene Puzzles.

Gameplay:

Das Gameplay ist sehr gelungen. Hat man die, für Neulinge vielleicht verwirrende Steuerung erstmal raus, ist es ein leichtes, den Prinzen die haarstreubensten Kunststücke vollführen zu lassen oder alleine eine Vielzahl von Feinden das Zeitliche segnen zu lassen. Denoch wird zur erleichterung des Gameplays vom Entwickler der Gebrauch eines Gamepads empfohlen, Spieler der Vorgänger dürften aber keine Probleme haben.

Pro/Kontra:


+ Eine wunderschöne Umgebung mit schönen Licht- und Schatten und diesem speziellen PoP-Touch
+ Sehr gelungenes Leveldesign
+ Fordernde, aber nicht zu knifflige Rätsel
+ Sehr schöne Animationen
+ Äußerst gelungene Story (Teil 1 & 2 erforderlich)
+ Spaßige Kämpfe
+ Kurze Ladezeiten

- Steuerung für Neulinge recht schwer (Gamepad empfohlen)
- Manchmal etwas hackelige Kameraführung
- Keine besondere Physikengine
- Kleinere, allerdings seltene Grafikfehler

Mein Fazit:

Ich, als Fan der PoP-Trilogie, die 2003 mit The Sands of Time ihren grandiosen Anfang fand und 2004 mit Warrior Within fortgesetzt wurde, finde den dritten und somit letzten Teil dieser Trilogie, sehr gut gelungen. Vor allem die Story, die seit dem Beginn von The Sands of Time viele Leute in ihren Bann zog und mit Warrior Within spannend fortgesetzt wurde, findet in The two Thrones einen sehr guten Abschluss. Die kleinen Streitereien und Gespräche zwischen dem Prinzen und seinem dunklen Ich, die den Spieler ständig begleiten, sind oft lustig anzuhören und dienen dazu, die beklemmende Atmosphäre zwischendurch aufzulockern. Es bleibt trotzdem stetig spannend und das gesamte Spiel, ob man nun die Lösung eines Rätsels sucht oder versucht, sich durch die Gegnermengen zu kämpfen, macht durchgehend großen Spaß.

Screenshots:

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Links:

http://www.princeofpersiagame.com
http://www.ubi.com


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