RPG-Maker Quartier

Hier dreht sich alles um die RPG-Maker-Reihe von ASCII/Enterbrain. Der RPG-Maker ist ein Tool, mit dem du dir dein eigenes kleines Rollenspiel erstellen kannst. Du findest hier alles, was du dazu brauchst. Aber natürlich umfasst die Community noch mehr!
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SSStylish
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BeitragVerfasst: So Okt 20, 2013 9:05 
Sirwurst liebe Gemeinde!

Spiele!
Ja, ich hab welche, und ihr sicherlich auch. Es gibt sie in jeder erdenklichen Ausführung. Als Cartridge, Floppy, Diskette, Kasette, CD, DVD, Mini-DVD, Blueray, Download, Datasette, Magnetkarten, Fernseherklebefolien, Wechselplatten, Tesafilm, Arcadeautomaten und sicherlich noch einigen anderen Krempel, an den ich momentan einfach nicht denke.
Mich würde jetzt allerdings am meisten interessieren, wie IHR eure Spiele kauft. Kauft ihr aktuelle Titel eher als geboxte Fassung oder lieber als Downloadfassung? Sind euch Special-Ultra-Collector-Directorscut-SSJ7-Fassungen wichtig oder ist das für euch nur eine Masche, um kleinen Kindern das Geld ausser Tasche zu ziehen? Wenn ihr solche Fassungen kauft, welche Inhalte bevorzugt ihr dann als Zusatz? Macht ihr bei bestimmten Serien auch mal eine Ausnahme und greift eher zu der entsprechend anderen Fassung? Und die wichtigste ergänzende Frage zu all diesem Kram - WARUM?

Werd mich wohl auf Seite 2 auch mal zu meinen Spielen äußern, obwohl jedem, der öfters mal innen "Neu gekauft"-Thread rein schaut schon ziemlich klar sein dürfte, in was ich meine Kohle hinein stecke.

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Wohnort: Melmac
BeitragVerfasst: So Okt 20, 2013 12:14 
Am liebsten kaufe ich meine Spiele im Steelbook, für irgendwelche Figürchen/Kisten/etc. hab ich keinen Platz. Deswegen wird oft zur mittleren Stufe gegriffen.
Wenn ich aber nur für die Blechhülle mehr als nen 10ner zusätzlich zahlen soll, greif ich zur normale Fassung.
Klar, dass damit eigentlich dem Kunden nur das Geld aus der Tasche gezogen wird, aber für ne schöne Hülle zahle ich doch gerne etwas mehr.

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Haha, ich lach mich tot! Haha, DU lachst MICH tot!


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BeitragVerfasst: So Okt 20, 2013 13:31 
Kommt drauf an wo und wie das Spiel erhältlich ist.

Ist es auf Steam? Wenn ja wird auf einen Sale gewartet (außer ich will es unbedingt haben) und da gekauft.
Gibt es eine Collector's Edition? Wenn ja, was ist drin? Interessiert es mich? Lohnt es sich für mich? Wenn ja wir die gekauft (zumal die um einiges besser aussieht als ne Normale Version).

Beim Rest gehe ich eigentlich auf Amazon oder den Saturn meines Vertrauens zurück. Also vorallem für Konsolen und Handheld Spiele.

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BeitragVerfasst: So Okt 20, 2013 13:33 
Ich bin eindeutig jemand, der etwas in der Hand haben muss, und habe zudem einen ausgeprägten Sammeltick. Downloads gibt's nur im Notfall, was auch für Filme, Musik und Bücher gilt. Und ich besitze weit mehr, als ich jemals zu Lebzeiten konsumieren könnte -- das nur so gesagt.

Irgendwelche Limited Editions mit Figürchen und was weiß ich interessieren mich aber im Regelfall nicht, höchstens bei Spielen (oder sonstigen Medien), auf die ich mich besonders freute bzw. die ich besonders mag. Ich halte es sonst wie Bene und greife bei Möglichkeit meist zur mittleren Ausführung. Wenn ein Film z.B. als Einzel-Bluray-Ausgabe, DVD/BD-Kombination mit irgendeinem Büchlein und dann noch in irgendeiner Sammlerbox mit noch mehr Bonus und irgendeiner Tasse oder was weiß ich (haha) erscheint, gibt's für mich die Kombi.

Ich halte meine Sammlung zudem sehr international. Gerade bei Spielen habe ich dutzende originalverpackte japanische SNES-, PS1- und PS2-Spiele, die ich zwar nicht so einfach mal spielen kann (mangelnde Sprachkenntnisse und Hardwareprobleme -- lässt sich ja beides noch beheben; ich muss meine alte PS2 unbedingt modifizieren lassen. Wer mir diesbezüglich Tipps oder Empfehlungen geben kann, schicke mir eine PN), um deren Besitz ich aber sehr froh bin, weil ich einfach gerne Originale habe. Es tut gut, z.B. bei einem Final Fantasy VII die beschissene deutsche Übersetzung, die durch PAL-Umwandlung auch noch in Zeitlupe läuft, zu spielen, wenn man gleichzeitig die Originalausgabe einfach hat. Mir geht's zumindest so.

Ach ja: Ich kaufe selbstverständlich nie USK-geprüfte Spiele mit diesem hässlichen Freigabezeichen vorne drauf. Nie. Da kann das Spiel selbst noch so ungekürzt sein, diese Unverschämtheit gibt's einfach nicht, daher wird ausschließlich über die Schweiz eingekauft. Ich besitze nur PEGI-Versionen (und vereinzelt UK-Importe) bei aktuellen Titeln. Leider gibt's manchmal diese furchtbaren PEGI-USK-Kombinationen, gegen die man nichts machen kann, aber andernfalls ist der Fall glasklar. Ergo kaufe ich auch nie Spiele bei deutschen Händlern ein.

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Wolkenmaler
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BeitragVerfasst: Mo Okt 21, 2013 17:58 
Ich hatte früher auch mal so ein bisschen das Bedürfnis Sammlungen von Musik, DVDs, Büchern und Spielen anzulegen. Da wäre es dann natürlich sinnvoll etwas in der Hand zu haben. Habe das inzwischen aber etwas abgelegt bzw. versuche es auch abzulegen. Ich versuche generell zu verhindern, dass mein Haus mit Medien überfüllt wird. Sowas wie bei Dir, Frosch, also mehr Medien zu haben als man je konsumieren kann, wäre für mich ein Unding, weil es mir so eklatant sinnlos erscheint.

Gerade bei Filmen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mir die faktisch garnicht mehr anschaue. Vielleicht 1 oder 2x. Was soll der also da im Regal? Einfach, dass er da steht? Was bringt z. B. eine Sammlung an SNES-Spielen, bei denen ggf. sogar irgendwann die Spielstände nicht mehr funktionieren? Bei Musik sehe ich es noch ansatzweise ein, aber auch da kaufe ich wirklich nur die allergrößten Perlen. Und bei Büchern brauche ich einfach das Buch in der Hand, weil es für mich beim Lesen schöner ist. Aber aufheben muss ich es deswegen nicht zwingend - nur wenn es sehr gut ist. Eben alles in Maßen.

Mit irgendwelchen tollen Premium-Versionen von Spielen konnte ich ohnehin noch nie viel anfangen, wenn es nicht tatsächlich irgendein zusätzlicher Inhalt für das Spiel ist, der mir sinnvoll erscheint.

Ich glaube die kommenden Generation, wird das Ganze ohnehin nicht mehr so handhaben. Sie ist daran gewöhnt Musik per Download zu erwerben, Spiele digital an einen Account gebunden zu kaufen, Filme über irgendwelche Plattformen abzurufen und vielleicht bald auch Bücher über Kindle zu lesen. Früher war es noch was total Besonderes, wenn ich das eine Spiel gekauft habe und ich das zu Hause in der Hand hatte. Uns so bin ich auch noch ein bisschen geprägt und empfinde den Download als viel weniger wert (Wo ist meine CD? Meine Hülle? Meine Anleitung?). Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das nicht einfach als ein Schwäche definieren soll, da mir außer dem möglichen Weiterverkauf kein wirkliches Argument einfällt.

Ich sehe die Abkehr vom Physischen durchaus auch kritisch, versuche mich aber trotzdem nicht daran zu klammern.

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Wenn jemand sucht, dann geschieht es leicht, daß sein Auge nur noch das Ding sieht, das er sucht, dass er nichts zu finden, nichts in sich einzulassen vermag, weil er nur an das Gesuchte denkt, weil er ein Ziel hat, weil er von Ziel besessen ist. Finden aber heißt: frei sein, offen stehen, kein Ziel haben.


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Uca purgilator
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BeitragVerfasst: Mo Okt 21, 2013 18:06 
Ich find es mittlerweile total stressig Kram anzusammeln. Ich weiß gar nicht mehr wohin mit den DVDs. Wenn ich mir Konsolenspiele kaufe habe ich immer ein Problem, weil mein Regal schon voll ist. Voll kacke. Und wenn ich umziehe muss ich den ganzen Krempel auch noch mitschleppen. Schön und gut was in der Hand zu haben, aber irgendwie steht es im Endeffekt eh nur rum, sammelt Staub und frisst Platz. Wenn ich irgendwann mal genug Geld für den Platz und eine Putze hab, schön und gut, aber momentan ... ne~

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BeitragVerfasst: Mo Okt 21, 2013 18:48 
FadingSoul hat geschrieben:
Ich hatte früher auch mal so ein bisschen das Bedürfnis Sammlungen von Musik, DVDs, Büchern und Spielen anzulegen. Da wäre es dann natürlich sinnvoll etwas in der Hand zu haben. Habe das inzwischen aber etwas abgelegt bzw. versuche es auch abzulegen. Ich versuche generell zu verhindern, dass mein Haus mit Medien überfüllt wird. Sowas wie bei Dir, Frosch, also mehr Medien zu haben als man je konsumieren kann, wäre für mich ein Unding, weil es mir so eklatant sinnlos erscheint.

Gerade bei Filmen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mir die faktisch garnicht mehr anschaue. Vielleicht 1 oder 2x. Was soll der also da im Regal? Einfach, dass er da steht? Was bringt z. B. eine Sammlung an SNES-Spielen, bei denen ggf. sogar irgendwann die Spielstände nicht mehr funktionieren?

Ich bin einfach ein Neurotiker und brauche etwas zu besitzen, was ich mag. Das war schon immer so und wird vermutlich auch immer so bleiben -- hat jedoch auch den Vorteil, dass ich wirklich immer gleich alles wieder zur Hand habe, im Fall, dass ich z.B. einen Film wieder sehen will (ich habe an die 500 DVDs und Blurays), was bei mir auch öfter der Fall ist. Das ist einfach meine größte Leidenschaft und ich kann nicht ohne. Wenn ich bei mir zuhause nicht von so etwas umgeben bin, werde ich schwer depressiv. Aber was soll's, andere sparen auf Autos oder kaufen sich teures Equipment für ihr Hobby!

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Sentrollet
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Okt 22, 2013 8:05 
>Materialismus
>2013

Ich kaufe immer in der günstigsten Form. Downloads sind auch ok. Am Ende will ich das Spiel spielen, die Musik hören oder den Film sehen, die Packung ist mir dabei völlig egal. Importiert wird auch öfter mal, ist überraschend oft günstiger. Bei Spielen warte ich mittlerweile immer, bis die Gold/Legendary/Fullgame Edition rauskommt. Irgendwie habe ich trotzdem viel zu viele Hüllen, habe nur drei Wandregale, die sich jetzt halt schon bis zur Decke stapeln. Muss die mal tiefer hängen.

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Wolkenmaler
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BeitragVerfasst: Di Okt 22, 2013 18:11 
Sexual hat geschrieben:
FadingSoul hat geschrieben:
Ich hatte früher auch mal so ein bisschen das Bedürfnis Sammlungen von Musik, DVDs, Büchern und Spielen anzulegen. Da wäre es dann natürlich sinnvoll etwas in der Hand zu haben. Habe das inzwischen aber etwas abgelegt bzw. versuche es auch abzulegen. Ich versuche generell zu verhindern, dass mein Haus mit Medien überfüllt wird. Sowas wie bei Dir, Frosch, also mehr Medien zu haben als man je konsumieren kann, wäre für mich ein Unding, weil es mir so eklatant sinnlos erscheint.

Gerade bei Filmen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mir die faktisch garnicht mehr anschaue. Vielleicht 1 oder 2x. Was soll der also da im Regal? Einfach, dass er da steht? Was bringt z. B. eine Sammlung an SNES-Spielen, bei denen ggf. sogar irgendwann die Spielstände nicht mehr funktionieren?

Ich bin einfach ein Neurotiker und brauche etwas zu besitzen, was ich mag. Das war schon immer so und wird vermutlich auch immer so bleiben -- hat jedoch auch den Vorteil, dass ich wirklich immer gleich alles wieder zur Hand habe, im Fall, dass ich z.B. einen Film wieder sehen will (ich habe an die 500 DVDs und Blurays), was bei mir auch öfter der Fall ist. Das ist einfach meine größte Leidenschaft und ich kann nicht ohne. Wenn ich bei mir zuhause nicht von so etwas umgeben bin, werde ich schwer depressiv. Aber was soll's, andere sparen auf Autos oder kaufen sich teures Equipment für ihr Hobby!

Ja, ich kann das im Grunde nachvollziehen, das Bedürfnis etwas zu besitzen oder auch den einfachen Sammeltrieb (ich hatte früher auch Sammelkarten (Magic), eine Sammlung von Comics etc. und finde sowas heute noch toll). Bei mir ist das halt nur nicht so ausgeprägt wie bei Dir und wird inzwischen in vielen Fällen (wenn auch nicht in allen) vom rationalen Denken und der Frage nach dem Nutzen in den Hintergrund gedrängt. Auch der Wunsch nach Trennung von persönlichem Glück und Eigentum spielt bei mir eine Rolle. Du hast aber natürlich Recht, wenn Du sagst, dass das vom Grundsatz her eigentlich nicht schlimmer ist, wie jedes andere verrückte Hobby auch.
(In Spielen selbst muss ich übrigens dann tatsächlich immer alles sammeln, weil ich "nach Meisterschaft strebe" (nennt man ja so schön) - paradox!)

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BeitragVerfasst: Mi Jan 22, 2014 23:52 
Am liebsten würde ich Spiele weder als Disk, noch als Download erwerben. Ich will Spiele spielen, nicht besitzen. Am liebsten würde ich Spiele genau wie Filme oder Musik einfach bei Bedarf per Stream leihen. Ich will für jeden Versuch 'nen Bitcoin einwerfen müssen, wie in der Spielhalle. Ich hoffe auf Konsolen die nur noch ein Interface in die Cloud sind. Vom Produkt zum Service, kein 2nd-Hand Markt mehr und keine Piraterie, nur pay to play.

Das Internet hat uns so viele Freiheiten gegeben, aber genau damit hat es uns auch so viel genommen. Es entzieht sich der Kontrolle eines demokratischen Staates und verkommt zum Selbstbedienungsladen. Auf den Servern der Produzenten ist der Code sicher vor der unbändigen Gier der Konsumenten.

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Dependent Gaming


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BeitragVerfasst: Do Jan 23, 2014 21:38 
Zitat:
Am liebsten würde ich Spiele besitzen und spielen, wann ich will, wo ich will, ohne von dubiosen und instabilen Cloud-Diensten abhängig zu sein, die mir, wann es ihnen passt, den Zugang zu dem von mir mit meinem Geld erworbenen Spielen verwehren oder durch völlig übertriebene Sicherheitsmaßnahmen erschweren können.

Das ist ja das tolle am Service gegenüber dem Produkt. Spiele können gar nicht mehr erworben oder besessen werden, lediglich die Erlaubnis sie zu spielen wird dir gewährt, also Spielen On-demand. Und hier ist das Beste: bei Videospielen ist das im Gegensatz zu Filmen oder Musik, die während eines Streams trivial reproduzierar und damit stehlbar sind, sogar konsequent umsetzbar, da der Source Code nie komplett auf deiner Maschine ausgeführt wird. Du besitzt das Spiel also auch tatsächlich nie physisch, nicht einmal temporär im RAM.

Und was auf PCs in Bezug auf Raubkopien abgeht sollte man nicht unter den Tisch kehren, von daher halte ich die Sicherheitsmaßnahmen wie Always-online DRM auch in Einzelspieler-Spielen für völlig gerechtfertigt. Die Möglichkeit die Produktpiraterie effektiv zu verringern ist einer der größten Vorteile der Cloud-Dienste auf PCs.

Zugegeben, das Free-to-Play Konzept resultiert leider oft in minderwertigen Produkten, aber es gibt noch so viele andere vielversprechende Bezahlmodelle die dafür bekannt sind bessere Spiele hervorzubringen (wie gesagt, man erinnere sich an Spielhallen). In cinematischen Einzelspielererlebnissen könnten kürzere Spielzeit und ein höherer Schwierigkeitsgrad höchst erfreuliche Folgen einer solchen Orientierung sein.

Instabilität und Verfügbarkeit sind lösbare Probleme, und 100% Abdeckung ist kein muss um profitabel zu sein. Einzig die Eingabeverzögerung scheint mir bei actionlastigen Spielen ein ernstzunehmendes und vielleicht nicht vollständig lösbares Ärgernis. Ich bin aber vorsichtig opimistisch, dass man auch das in den Griff kriegen kann.

Zitat:
Keine Abhängigkeiten vom Wohlwollen transnationaler Konzerne

Ich will mehr Abhängigkeiten von Großkonzernen im Videospielbereich, denn nur die sind es die die Branche in meinen Augen voranbringen. Mehr abhängige Konsumenten generieren mehr Profit, welcher in immer größere Budgets investiert werden kann. Ich glaube nicht, dass die besten Spiele aus der Garage kommen, sondern aus großen professionellen Entwicklerstudios, wo die Leistung hunderter Experten in einem gewaltigen Produkt kulminiert. Kurz gesagt, fuck die Dezentralisierung der Videospielindustrie.

Zitat:
Das Internet bietet uns so viele Freiheiten, aber es entzieht sich leider in vielen Bereichen der Kontrolle freiheitlicher, basisdemokratischer Strukturen und verkommt zum Selbstbedienungsladen für die maßlose Gier der Führungsetagen großer Produzenten, deren Angestellte und eigentlichen Schöpfer kreativer Werke den Großteil des geschaffenen Mehrwerts ohnehin nie sehen.

Schlechte Arbeitsbedingungen und miese Bezahlung sind keine Ausnahme, aber die Indie-Bewegung wird als Reaktion darauf nicht ohne Folgen bleiben. Entwicklerstudios werden mehr Anreize schaffen um ihre Top-Entwickler zu halten. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, don't fuck die Dezentralisierung der Videospielindustrie, lol.

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