RPG-Maker Quartier

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Rotfüchschen
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BeitragVerfasst: Do Jul 31, 2008 9:51 
"N-nein, noch nicht. Aber es muss doch einen Weg rausgeben!",
sagte Asselion. Simon antwortete nicht. Auch Ass schwieg jetzt, während
sie weiter durch dieses schier endlose Labyrinth krochen. Dann, nachdem
sie eine Weile ziellos herumgekrochen waren, kamen sie an eine Gabelung.
"Wir sollten getrennt gehen.", fing Asselion an. "So haben wir bessere
Chancen, hier raus zu kommen". Er wartete die Antwort gar nicht erst ab,
sondern nahm den linken Weg. Schnell fügte er noch hinzu: "Wenn einer
was gefunden hat, schreit er laut, ja?" Und dann verschwand Asselion
in der Dunkelheit. Simon wurde immer wütender. "Dieser verdammte...
Was hatte er sich dabei gedacht, ihm zu folgen? Wenn sie nicht schnell
hier rauskommen, werden sie hier sterben! Verhungern, verdursten.
Nein, wir sind schon tot. Wir sind Vampire, rief er sich in Erinnerung.
Aber, hatte er eine Wahl gehabt? Dort zu bleiben hätte ihm das gleiche
gebracht. Oder hätte der Schemen dort, sie vielleicht freigelassen?
Mit all den Fragen schlug er den rechten Weg ein, die Wut sammelte
sich weiter.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 0:11 
In Prag...

Der Tanz beginnt. Waehrend die Patrone hart auf das Gesicht des Nosferatu einschlaegt - und das Ungesicht zerfetzt - stuermt der Graf so schnell er kann zu dem linken Beschuetzer - welcher fauchte und seine Fingernaegel zu langen Krallen heranwachsen liess. Der Mann im Ledermantel - den der Graf als "Lasombra" bezeichnete, stand fuer einen Moment still und lachte hysterisch - waehrend sich sein Schatten unnaetuerlich verdunkelte - obwohl nur spaerliches Licht in der Kapelle schien.

Der Graf erwischte den linken Beschuetzer mit uebermenschlicher Geschwindigkeit hart am Kopf - waehrend der rechte Nosferatu noch immer beschaeftigt war, das Blut seiner Kopfschusswunde aus der Sicht zu wischen. Von draussen hoert man schon wieder einen Gelaendewagen herfahren...

"Sabbatgezuecht, widerliches!" schrie der Graf begleitend zu seinem sehr unbeholfen wirkenden Angriff. Der von den Aussengeraeuschen unbeindruckte Lasombra sah - noch immer lachend zu Styx. "Willst du nicht lieber mit uns kommen, Kind?"

In einem blutigen Rohr...

Das lachen der Lautsprecher hoerte auf. Stattdessen bemerkt Simon Licht am Ende des Tunnels - oh ja, wunderschoenes, helles - Leuchtstofflicht. Eine Stimme ertoente erneut ueber die Lautsprecher - es war eine sehr hohe Frauenstimme. "Wollt ihr nicht endlich aufhoeren? Ihr kommt hier sowieso nicht weg."

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 1:18 
Für noch eine gezielte Kugel ist keine Zeit. Ich könnte wild herumballern, aber mehr als Lärm verursache ich damit auch nicht. Zudem scheint gerade Verstärkung eingetroffen zu sein, also wird meine geplante Flucht durch die Mitte sowieso nicht mehr hinhauen. Besser, ich lasse mir schnell was Anderes einfallen.
Aber Du kannst doch den Grafen nicht im Stich lassen.
Moment, wieso eigentlich nicht? Wenn ich ganz ehrlich bin, fasziniert mich zwar seine Autorität - okay, im Moment nicht mal mehr die -, aber eigentlich habe ich keine Ahnung, was er mit mir vorhatte. Was ich weiß ist, daß er in der Unterzahl ist. Ich bin mir auch sicher, daß Vampire sterben können, obwohl ich nun nicht weiß, welche von diesen ganzen Märchen und Kindergeschichten nun wahr sind oder nicht. Und so oder so, Schmerzen empfinden sie offenbar, das entnehme ich dem blutigen Brei, der bis vor Kurzem mal das Gesicht des einen Prügelknechts gewesen war. Demnach steckt mein Gönner durchaus ein einer mißlichen Lage.

Tzja.

Eigentlich kann ich hier nur nach Gefühl handeln. Und das sagt mir, daß ich meinen Arsch so schnell wie möglich retten soll. Ich muß nach Berlin und irgendetwas über diese Organisation herausfinden. Vielleicht hat die uns auch diesen Besuch hier vorbeigeschickt.
Ich merke erneut Wut in mir aufsteigen. Was zur Hölle haben diese Typen gegen Telephone?

"Ich weiß nicht, was hier gespielt wird, wer Sie sind oder was Sie von mir wollen."
Das Gesicht der mittleren, dunkelsten Gestalt verzerrt sich. Er weiß offenbar nicht, was ich vorhabe.
Das ist gut, ich weiß es nämlich auch nicht.

"Ich weiß auch nicht, was ER von mir will." Ich fuchtele mit der Pistole locker in Richtung des Grafen. Keine Reaktion vom Schwarzen Mann. Die Pistole scheint ihn schon mal nicht zu stören, solange ich sie nicht in seine Richtung halte.

"Ich weiß allerdings", - und nun blicke ich ihm direkt in seine abgrundhaften Augen und bin mir verdammt noch eins sicher, daß ich ganz bestimmt nicht frewillig mit ihm gehen werde -, "ich weiß allerdings, was Loyalität bedeutet."

Der nächste Schuß trifft Bein oder Fuß der dunklen Gestalt. Vielleicht hat sie auch nur gezuckt und ich hab' die Kugel im Marmorboden versenkt. Ich sehe es nicht mehr, denn ich hatte mich sofort zu den Fenstern umgedreht, durch die ich gerade nach draußen stürze.

Vampire spüren ganz definitiv Schmerzen, besonders wenn sie ungeschickt auf harter, nachtkalter Erde landen.

Aber ich rappele mich schnell auf und stürze in die Nacht, weg von der Kirche, von den Angreifern.

Weg von dem Grafen.

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Rotfüchschen
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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 10:20 
Asselion hatte die Stimme gehört.
Hoch und kalt hatte sie gesagt: Ihr kommt hier sowieso
nicht raus."
Wer war sie? War sie dieser Schemen gewesen?
Nein, definitiv war es ein Mann gewesen. Jetzt kroch er schon eine
halbe Stunde lang in diesen verdammten Rohren. Langsam überlegte
er, ob er nicht zurück zu Simon gehen sollte, gemeinsam hätten sie
bestimmt eine bessere Chance. Doch dieser Gedanke verschwand, als
er nach vorne blickte und staunen musste.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 10:57 
In Prag...

Waehrend Styx draussen im kalten liegt, scheint die Luft in der Kirche zu brennen. Immer wieder hoert man wie etwas schnell entflammt, und zu Asche wird. Neben den wilden Kampfgeraeuschen sind auch neue Stimmen zu hoeren. Jedoch nicht gerade Worte und Schreie gegen den Grafen. Mehr oder weniger bruellt da drinnen jemand laut "Fuer den Prinzen! Fuer die Camarilla!"

Doch Styx hat ganz was anderes bestimmt zu Gesicht bekommen.

"Harald, vom Clan der Brujah. Ein Freund. Und du bist das Kind des Grafen - nehme ich an?". Eine Imposante Gestalt stand vor Styx, der aussah wie ein Schlaeger. Glatze - Zerfallene Klamotten - Blut am Hemd und einen wuchtigen Baseballschlaeger in der Rechten.


<< Ein Toreador, verloren im Wald. Was sich der Graf wohl gedacht hat, dieses wichtige Kind hier heraus zu bringen, wo es in seiner Gesellschaft nur von Spionen und Hintermaennern des Sabbat wimmelt. Was ist auch von einen Toreador zu erwarten, blinder minderwertiger Abschaum. Sicher ist sogar ihr Blut unrein! >>


Der Brujah schien gerade dabei zu sein, in Richtung Kirche zu sehen, bis er die Augen zusammenkniff und leise vor sich hinfluchte.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 12:00 
Licht... war das Licht?! Die Stimme sagte zwar, wir würden hier eh nicht weg kommen, aber... was solls. Wer weiß was diese Typen mit mir vorhaben. Wenn sie mich einsperren, kann es eigentlich nichts gutes sein. Ich bewegte mich schneller und erreichte schließlich den Ausgang aus dem Rohr.
"Ass... ASS! Ich glaub' ich hab' den Ausgang gefunden!"
Ich wusste nicht, ob er mich gehört hatte, aber ich wollte endlich raus aus dieser stickigen Dunkelheit. Ich gelangte nach "draußen", auch wenn dieses draußen nur wieder helles Neonlicht war und war für den Augenblick geblendet. Langsam gewöhnten sich meine Augen an das helle Licht und ich sah ...

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 12:21 
Von ganz nah hörte Asselion die Rufe Simons.
"Ass, ich hab etwas gefunden!", schallte es durch die
Rohre. Seltsamerweise kam es von vor ihm.
Verwirrt kroch Ass weiter, bis ihm ein Licht entgegenschien.
Sein Herz hüpfte vor Freude. Es war zwar ein Neonlicht, doch
er hatte genug von diesen Rohren. Geschickt sprang er von dem
Rohr, und landete unsanft auf dem Boden. Er rappelte sich wieder
auf, und sah in das Gesicht einer Person. Simon. Unsicher schaute
sich Asselion um. Dort waren die kaputten Fesseln. das gebrochene
Rohr, die Stahltür...

Sie waren im Kreis gelaufen Die Frau hatte recht gehabt. Sie
konnten nicht entkommen.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2008 12:35 
Kate sah erneut auf das Gelände. "Mist. An dem kommt man wohl eher nicht vorbei, mit dem Gewehr!" Es raschelte hinter ihr. "Sei ruhig!", fuhr sie ihren Partner an. "Ich..ich war das nicht!" Kate drehte sich um und sah ihn an. "Dann sollten wir dringend weiter gehen und am Zaun entlang nach einem anderen Weg suchen!" Sie erhob sich leicht, um weiter zu scheichen, ohne ihre Deckung dabei zu gefährden.


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BeitragVerfasst: Mo Aug 04, 2008 19:33 
"Ich halte nicht viel von Freunden, die mit blutigen Knüppeln auf mich warten, wenn ich gerade auf der Flucht bin. Sie entschuldigen also", und ich halte ihm die Pistole vor, "daß ich ein wenig vorsichtig sein werde, was meine nächsten Bekanntschaften angeht. Also erst einmal", spreche ich weiter, während ich mich um ihn herum bewege, bis ich die Kirche wieder im Blickfeld habe - und diesen so genannten Freund, "was hier gerade vor sich ging und was eigentlich jeder von mir will." Langsam gehe ich einzelne Schritte zurück, werfe hin und wieder hektische Blicke zu allen Seiten - wer weiß, wieviele von diesen Leuten noch hier draußen sind.

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BeitragVerfasst: Do Aug 07, 2008 13:24 
Im Raum der Leuchtstofflampen wieder angekommen...

"Willkommen zurueck, Welpen. Darf ich mich vorstellen, ich bin Doktor Slavic Ivan Romanus, fuer euch 'Vater' Romanus'." Eine Gestalt stand an der Tuer - von unnatuerlichen Aussehen. War es ein Vampir? Der Doktor ging langsam naeher zu den zwei neuen Vampiren, und lachte - er sah fast aus wie ein Ausserirdischer - Waere er nicht in einer schwarzen Kutte mit roten, aufgestickten Ankh bekleidet gewesen. Kein Haar zierte sein Haupt - nicht einmal Augenbrauen oder Wimpern. Die Stirn war unnatuerlich hochgezogen, die Augen pechschwarz und laenglich. Schwarze Loecher waren dort, wo normalerweise die Nase sitzt - und aus den Schultern kamen abwechselnd immer wieder kleine Dornen - aus Knochen wirkend - empor. Das Wesen sah kurz zu den Fesseln, und nickte. "Wie ich sehe, habt ihr schon etwas getrunken. Ich hoffe es hat doch gemundet?"

In der Naehe der Hintertueren, beim Gebuesch...

Kate hoerte nur einen stumpfen Schrei - wenn sie den Wachmann mit dem Sturmgewehr in der Hand noch sehen kann - sieht sie nur wie er lichterloh in Flammen aufgeht - und alles Fleisch von seinen Knochen brennt. Die Knochen fallen wie Staub zu Boden - welcher im Mondlicht schimmert.

Der Schatten der Kreatur, die wohl hinter dem Wachmann herwar, grinst zufrieden und wird langsam sichtbar. Immer mehr des Schwarzen Schattens verschwindet, bis nurnoch eine Gestalt im Mondlicht sichtbar ist - die sich wohl mit dem unnatuerlich wirkenden Schatten bedeckte. Die Kreatur sah fast Menschlich aus - wuerde sie nicht lange klauenartige Finger und zwei hervorstehende Fangzaehne besitzen. Kate bemerkte - was die Kreatur sah - naemlich sie! Und wieder raschelt es im Gebuesch...

In Prag, vor der Waldkapelle:

"Verfluchte Toreador... wieso muesst ihr immer so aufgeblasen sein und euch unnoetig aufspielen? Hmpf. Erst ein Kind, und schon so wie sie alle. Du solltest wissen das du mir mit dem Ding nicht wirklich wehtun kannst, Kücken. Was die alle von dir wollen weiss ich nicht, ich wurde vom Prinzen geschickt, da der Sabbat von den naechtlichen Treiben in der Kapelle mitbekommen hat. Was da drinnen passiert braucht dich nicht zu interessieren, das Sabbatrudel da drinnen ist so gut wie tod, aber ich hab keinen Schimmer wielang es dauert, bis noch mehr von denen kommen." Harald wischte sich an der Glatze, und bleckte seine Fangzaehne wuetend in Richtung Kapelle, waehrend er den Baseballschlaeger fester umgriff. Die Kampfgeraeusche innen fingen langsam an zu verstummen, und einige andere Kerle schienen aus der Kapellentuer zu marschieren - fast jeder sah aus wie ein brutaler Schlaeger. Jedoch war vom Grafen keine Spur zu sehen.

"Du wirst ohne zu wissen, wie du klarkommst, entweder in Starre fallen oder verbrennen. Der Prinz will dich und deinen Erzeuger sehen, jedoch scheiss ich darauf dich dazu zu zwingen. Hier ist der Wald - viel Vergnuegen."

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BeitragVerfasst: Do Aug 07, 2008 13:33 
"Aufgeblasen? Wie schön dann, daß ich mich mit einem Ebenbürtigen unterhalten darf."
Ich nehme die Pistole herunter. Bringt ja offenbar wirklich nichts und ich hab' sowieso keine Ahnung, wie es sich so lebt als Vampir. Also entweder renne ich in den Wald und verrecke beizeiten oder was auch immer - '
verbrennen und in Starre fallen klingt zumindest schon mal sehr danach - oder ich hab' nen neuen, zwielichtigen Gefährten, von dem ich vielleicht wenigstens was Nützliches erfahren kann.
Ich seufze.
"Dann tun Sie mal, wozu Sie hier sind. Ich folge."
Aber es ist wohl doch klüger, die Pistole nicht allzu weit weg zu stecken.

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BeitragVerfasst: Do Aug 07, 2008 13:55 
Reise zur Residenz des Prinzen in Prag...

Der Brujah fuhr mit dir in die Prager Altstadt, und hielt bei einem sehr alt wirkenden - jedoch noblen Haus an. Die Waende waren Marmorfarbig - die Beleuchtung roetlich durch grosse - wie Brazier wirkende Lampen. Efeu bedeckte die nussfarbenen Gelaender, und die kirschholzfarbene Tuere wirkte ebenfalls sehr einladend. Der Brujah Harald hatte sich im Auto bereits umgezogen, und trug jetzt ein noch viel zerfetzteres - jedoch blutfreies Hemd. Er klingelte - und ihm wurde sehr schnell geoeffnet.

Ein bleicher Mann im Schwarzen Anzug empfaengt euch - da du seine Zaehne erkennen kannst - scheint er ein Mensch zu sein. Er verbeugt sich sehr tief - waehrend Harald nichts besseres zu tun hat als sich eine Zigarette anzustecken und den Mann im Anzug anzupoeppeln. "Dein Unterwuerfiges Getue kotzt mich an, du Wurm. Hast du kein Rueckrad?" - "In diesen Elysium ist das Rauchen nicht gestattet, Herr Steiner. Ich bitte sie, hoeflichst, damit aufzuhoeren und ihre Gardrobe sowie die Wortwahl zu ueberdenken." Der Brujah schubbste den bleichen Menschen etwas weg, fing an zu lachen. "Wo ist er den, der Prinz?"

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BeitragVerfasst: Fr Aug 08, 2008 8:47 
"Was wollen sie?!?", fragte Asselion den Mann, wobei das fast schon ein
Schreien war. "Haben sie uns hier her geschleppt??" Die Gestalt antwortete
nicht. Hätte er nur seinen Revolver hier!, dachte Ass, dessen Lage aussichtslos schien. Dann hätte er ihn zum Schweigen bringen können, diesen Typ. Aber er war der einzige, der sie vielleicht hier raus bringen könnte. Auf einmal überfiel
ihn wieder die unbändige Wut. So wie bei den Rohren. Doch, diesmal hatte er Blut, es war also von anderer Natur. Dann geschah etwas Seltsames:
Asselion starrte der Gestalt direkt in die Augen. Plötzlich zuckte etwas,
wie ein Blitz, durch seinen Körper. Auch dem Doktor fiel das auf, und er starrte
zurück. Simon ahnte von alldem nichts. Er schaute die beiden nur an, und fragte sich, was die beiden wohl taten. Es sah so aus, als würden sie in ihren Gedanken kämpfen. Das taten sie auch. Ass wusste nicht, was er tat.
Der Doktor wusste es sehr wohl. Und er wusste auch, dass dieser ungeübte Schwächling keine Chance gegen ihn hatte.
Dann, ganz plötzlich, löste sich die Spannung, und beide taumelten zurück. Und dann sprach der Doktor.

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BeitragVerfasst: Fr Aug 08, 2008 12:28 
Der Doktor grinste breit, waehrend sich seine Stachel ausfuhren und immer wieder ein fetter Hautlappen die riesigen schwarzen Augen abdeckte. "Kind, ich bin nur 7 Schritte von Kain entfernt. Mein Blut ist viel Dicker als die unreine Vitae, die durch deine Adern fliesst. Es hat keinen Sinn zu versuchen, mir deinen Willen aufzuzwingen. Doch fuerchte ich, solltest du fuer diesen Versuch bestraft werden."

Langsam geht der Professor in Asselions Richtung, waehrend etwas... Tentakelartiges aus seinem Unterarm waechst...

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BeitragVerfasst: Fr Aug 08, 2008 13:30 
"W-was habt ihr vor??" Asselion klang entsetzt. Diese... Tentakeln
waren grün und schleimig. "Was soll das!??" Doch der Doktor grinste
nur breit. Immer weiter schritt er auf ihn zu. "Bleibt weg!!" Doch nun
stand er vor ihm. Die sechs Arme streckten sich nun nach Asselion aus.
Er versuchte es noch einmal. Obwohl er eben erst seine besondere Fähigkeit
entdeckt hatte, wusste er nun, sie einzusetzen. Er brauchte nur etwas Energie
aus seinem Körper ableiten, und sie in die gewünschte Richtung schicken.
Asselion konzentrierte sich. Er lenkte seinen Willen auf die Tentakeln,
diese färbten sich schwarz, und zerbröselten auf dem Boden. Aber der Doktor
lachte nur. "Glaubst du, das rettet dich?!?", schrie der Doktor, er klang wie
geisteskrank. Und die Fangarme wuchsen wieder nach. Noch einmal friff
Asselion sie an. Wieder zerfielen sie, und wieder kamen neue.
Es war aussichtslos. Simon konnte immernoch nur zusehen, wie Ass ständig
auf die Arme starrte, und diese dann abfielen. Dann wurde Ass unaufmerksam.
Diese Gelegenheit nutzte der Doktor. Noch einmal streckten sich die Arme aus, doch diesmal trafen sie. Pure Elektrizität durchflutete Asselion. Er schrie auf,
und ging dann zu Boden. Während der Doktor die Arme zurück in seinen Körper wachsen ließ, was Simon eklig fand, er musste würgen, zuckte Ass
nur noch leicht. Hin und wieder konnte man einen kleinen Blitz ausmachen.
"Was haben sie getan?", fragte Simon. "Keine Angst, er ist nicht tot. Aber kurz davor. Du willst doch nicht auch so enden, oder?" Simon schluckte. Nein, das wollte er nicht. Langsam schüttelte er den Kopf. Und fragte sich, was der Doktor nun mit ihnen machen würde.

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