RPG-Maker Quartier

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Uca purgilator
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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Do Sep 26, 2013 10:14 
Das ist echt seltsam. xd

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Wolkenmaler
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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Mi Okt 02, 2013 22:24 
Und? Zufrieden mit dem Finale von Breaking Bad?

So ein Ende einer Serie erweckt ja in aller Regel große Erwartungen, die dann meist entäuscht werden.
Hier war es aber okay, denke ich. Irgendwie war da in mir immer noch der vage Gedanke, dass die Geschichte vergleichsweise gut für Walt ausgeht. Je nach Sichtweise war es sicher auch ein gutes Ende. Aber der Protagonist ist halt gestorben, was bei mir immer so einen "Ach, schade"-Geschmack hinterlässt. Ich war aber zufrieden - es wirkte nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen und war akzeptabel. Ich finde Walt hat halt im Laufe der Serie etwas zu oft noch gerade so den Kopf aus der Schlinge gezogen, was kumuliert einfach zu viel war. Gerade deswegen war sein Tod am Ende dann vielleicht auch irgendwie angemessen. In Gesamtbetrachtung war die Serie sicher ein rundes Ding.


Wer ein richtig schlechtes Serienende sehen will, sollte sich übrigens mal Dexter antun - haarsträubend. :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Do Okt 03, 2013 18:38 
Wird hier eigentlich nur noch über Serien diskutiert?

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Citizen Nerd
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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Do Okt 03, 2013 21:12 
Wurde eher enttäuscht. Ich finde man könnte die letzte Episode als "unterkomplex" bezeichnen. Über fünf Staffeln hinweg wurden zahlreiche bedeutungsschwere topoi aufgewickelt, die sich in dieser letzten Episode dann leider in ziemlich banalen Plot-Zusammenhängen aufgelöst haben. Davon abgesehen, dass die Rettungsaktion im Vergleich zu vergangenen Hürden eine Anti-Klimax zu nennen fast noch ein Understatement wäre, erscheint mir vor allem die Tatsache inkonsequent, dass Walt "aus Zufall" stirbt - er wird ja am Schluss "zufällig" von einer Kugel getroffen. Nachdem Gilligan als Hauptthema der Serie das Prinzip "every choice has (moral) consequences" (oder so) benannt hat, und tatsächlich die Schlüsselmomente ja darin bestanden, dass Walt Entscheidungen traf oder treffen musste, die über Leben und Tod gebieten, wäre es konsequent gewesen, Walts Tod als notwendiges Element einer kausalen Kette darzustellen, die aus den Entscheidungen der Charaktere resultiert - das hätte das zentrale Thema der Serie vertieft. Stattdessen hat man wohl beschlossen, dass Walt sterben sollte, ohne dies konsequent aus dem Gang der Handlung entwickeln zu können, weshalb man auf den Deus ex Machina einer unglücklichen Schusswinkelkompensation zurückgreifen musste, um den Handlungsfaden genau an diesem Punkt gewissermaßen beliebig enden zu lassen. Interessant wäre es gewesen, wenn die Traum-Ambiguität schlüssiger zu erkennen gewesen wäre, aber ich bezweifle, dass Gilligan das beabsichtigt hat.


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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Fr Okt 04, 2013 14:00 
Xhi hat geschrieben:
Ein Spin-Off mit Jesse


Breaking Tables:
A Carpenter Story?

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: So Okt 06, 2013 10:41 
Sexual hat geschrieben:
Wird hier eigentlich nur noch über Serien diskutiert?

War gestern in Gravity. Story und Schauspieler eher cheesy, aber die Atmosphäre im Weltraum war toll - Die Einsamkeit und Schwerelosigkeit kam wirklich gut rüber. Ein Film für den sich der 3D-Effekt lohnt und der eigentlich nur im Kino Sinn macht.

Keine Film den man unbedingt gesehen haben muss, aber sicher auch kein rausgeschmissenes Geld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Mo Okt 28, 2013 1:11 
Hallo, totes Quartier.

Ich habe nun endlich den neuen Evil Dead im Original gesehen. Den Kinobesuch der synchronisierten Fassung lasse ich natürlich nicht gelten. Dies ändert leider nichts an der Tatsache, dass der Film nichts als verschwendetes Potential ist und sich trotz toller Effekte (Splatter! :love:) selbst zum Standard-US-Horrortrash degradiert, indem er all das weglässt, was den Originalfilm so außergewöhnlich macht. Der war ja letztendlich eine tolle und sehr kreative Amateur-Horrorkomödie, und Teil 2 und 3, die ich auch sehr mag, haben das noch auf die Spitze getrieben und funktionieren auf diese Weise wunderbar.

Aber der neue Film will irgendwie etwas ernster genommen werden und vor allem "schockieren" (siehe das Kinoplakat). Nur, welche Art von Menschen findet fluchende Dämonenmädchen mit Reptilienaugen auch nur ansatzweise unheimlich oder verstörend? Mir geht dieser ganze Mädchen-Wahn in aktuellen US-Horrorfilmen sowieso dermaßen auf den Sack. Man hätte es einfach bei The Exorcist belassen können, da war das immerhin noch neu, und der Film überzeugt wirklich durch eine unglaublich intensive Entwicklung der anfangs sympathischen Hauptfigur, die dann komplett durchdreht. Aber bei diesen ganzen neuen Filmen wirkt das so dermaßen lächerlich und gewollt. Ich weiß nicht, was im Kopf des heutigen Teenies vorgeht, der dann im Kino sitzt und "aaah!" sagt und es meint. Es ist vollkommen realitätsfremd, spricht nicht irgendwelche Urängste an, ist auch nicht abgefahren oder neuartig genug, um zu verstören, da schon tausendmal gesehen, und dieses infantile Beleidigen erinnert eher an Sadomaso und Gothic-Partys denn an Horror.

Vorhersehbare Schockmomente (die sich natürlich immer durch die Musik und eindeutige Kameraeinstellungen ankündigen müssen), irrationales Handeln der Hauptfiguren, Pseudo-Gefühlskitsch um die geliebte Schwester, die da plötzlich zum Über-Zombie mutiert ist, und Unverwundbarkeit mancher Charaktere setzen dem dann noch die Krone auf. Die Mischung funktioniert einfach nicht. Entweder will man doch lachen oder sich gruseln, fürchten oder schockieren lassen. Zusammen ist das aber völlig unmöglich. Wenn da im bösen Dämonenbeschwörungsbuch plötzlich irgendwas mit "Motherfucker" steht, kann ich mir nur an den Kopf fassen.

So oder so, der Film ist immerhin ordentlich gemacht (die meisten Splatter- und Goreeffekte scheinen handgemacht zu sein), unterhält ein wenig und hat ein paar nette Anspielungen auf das Original. Aber man vergisst ihn sofort wieder, und der Anspruch, der "most terrifying film" zu sein, den ich "ever experience", zu sein, ist wirklich ein schlechter Witz (um nur mal ein paar aktuellere und halbwegs bekannte Beispiele zu geben).

Ein gutes Beispiel für einen modernen US-Horrorfilm (na gut, es ist eigentlich eine französische Produktion, wer hätte es gedacht) ist hingegen der neue Maniac. Was für ein geiler Film. :love:

Ich bin hingegen sehr gespannt auf den angekündigten "Army Of Darkness 2", den Sam Raimi wieder selbst mit dem guten, alten Bruce Campbell drehen will. Ob er es immer noch kann? Ich lasse mich einfach überraschen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Di Okt 29, 2013 22:59 
Sexual hat geschrieben:
Ich bin hingegen sehr gespannt auf den angekündigten "Army Of Darkness 2", den Sam Raimi wieder selbst mit dem guten, alten Bruce Campbell drehen will. Ob er es immer noch kann? Ich lasse mich einfach überraschen!

Was?! Omg, ich muss es sehen wenn es rauskommt! Ich hab zwar Evil Dead 1 und 2 nie gesehen, aber Army of Darkness war ganz, ganz großes Kino. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Mi Okt 30, 2013 0:45 
Schau dir die ersten beiden ruhig auch mal an. Teil 1 kannst du eventuell weglassen, da kein direkter Zusammenhang mit den beiden Nachfolgern besteht (Teil 2 beginnt ja dann wieder von vorne), aber besonders Teil 2 als unmittelbarer Vorgänger der Army of Darkness ist wirklich ein Meisterwerk des bösen Slapsticks. Weitaus blutiger als der Nachfolger, aber absolut nicht ernstzunehmen und voller bizarrer Ideen und cooler, handgemachter Effekte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Do Jan 16, 2014 16:41 
Wisst ihr, ich gebe es ja äußerst ungern zu, aber gelegentlich mag ich den Spiegel gar nicht mal so gern.

Ich meine, ernsthaft, dieser oberflächliche Verriss ist mindestens so hasserfüllt wie der Film in den Augen des Rezensenten sein soll. Ich kann ihn übrigens nur allen empfehlen, die Schwarz-Weiß-Bilder voller Seele schätzen, nichts gegen den einen oder anderen Feelgood-Mechanismus haben, pointierte Dialoge mögen und sich vielleicht auch an die eine oder andere weitere tragikomische Midwest-Reise des Regisseurs Alexander Payne (allen voran: "About Schmidt"!) mit Freude erinnern. Seit heute sechsfach oscarnominiert, das nur for the record.

[youtube]ZuIBvmxIN4w[/youtube]

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Do Jan 16, 2014 17:09 
Die Sache mit dem Spiegel war lediglich ein übergroßer Euphemismus, und die Sache mit den Oscars, bei der ich dir ja vollauf zustimme, hab ich wirklich nur "for the record" angefügt, nicht als Qualitätsgaranten. :)

Ich hab beide der größten Favoriten nicht gesehen - knapp dahinter befindet sich ja noch "12 Years a Slave", von dem ich noch nicht so recht weiß, ob ich ihn unbedingt sehen will. Hast du schon eine Meinung dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Fr Feb 07, 2014 10:39 
Ich schaue gerade Arrow. Relativ anspruchslose Actionserie mit nem Schuss Reich und Schön. Unterhält aber ganz gut.

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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Mi Feb 19, 2014 19:39 
Schaue gerad noch die erste Staffel. Wirklich richtig gut. Zweite Staffel: wtf.


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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: So Mär 23, 2014 0:10 
O gott, ja! Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. 10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: Film/Serien-Talk
BeitragVerfasst: Mi Apr 23, 2014 11:43 
R.I.P., Michael Glawogger. "Workingman's Death" bleibt unvergessen. :(

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