RPG-Maker Quartier

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 0:00 
Issys Zusammenstellung ist auch mir ein bisschen zu lang und beherbergt das eine oder andere Stück, von dem ich mich an seiner Stelle problemlos hätte trennen können, insbesondere das in meinen Ohren erschreckend banale Stück von Camo & Krooked sowie den mich leider etwas nervenden Coki-Track. Aber genug der Kritik, immerhin gibt es auch einige Sternstunden hierauf, inbesondere den wirklich magischen Moment von Escapee Planes, für den ich mich herzlich bedanken möchte. Aber auch der erste Track aus deiner Feder mit den hübschen maschinellen Beats weiß sehr zu gefallen, liegt mir sehr; Robot Koch ist eine hochatmosphärische Angelegenheit, von der ich auch sehr gerne noch mehr hätte, und Kelis mag ich auch (ich oute mich jetzt einmal als großer Anhänger der sterilen Kälte ihres "Acapella", etwas Besseres habe ich vom im Grunde genommen ja unsäglichen David Guetta bis heute nicht annähernd gehört, ein Jammer, dass sie mit diesem Stilschwenk so gefloppt ist). An Björk kann ich mich auch langsam gewöhnen, nach der enttäuschenden "Volta" könnte die aktuelle Platte wieder eher etwas nach meinem Gusto sein, wenn ich mir Sachen wie "Dark Matter" oder "Moon" anschaue. Machine Code strapaziert die Nerven noch ein wenig mit viel monotonem Gehämmer, was allerdings auch der Positionierung gegen Ende des Tapes geschuldet ist - so an und für sich könnte das nämlich gar nicht einmal so schlecht sein. Aber Burial macht das alles wieder gut. Alles in allem eine schöne Geschichte, der positive Gesamteindruck überwiegt. =)

Tür 19 enthält nun meinen zweiten Versuch, hübsch klischeehaft-prätentiös-trashig "Hypnotica" betitelt. Und es ist ein Repetitivitätskonzepttape. Ja. Mehr habe ich dazu eigentlich nicht zu sagen, außer dass es konzeptbedingt nicht mehr so fließende Übergänge wie bei "Blanket" gibt (wenigstens für die habe ich ja Lob eingeheimst), dafür aber eine größere stilistische Vielfalt. Dann geben wir's mal zum Abschuss frei.

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Der Don
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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 0:03 
"Verdensromvann" von Xhi:

Sehr netter Anfang mit Moondog, ja. Müsste ich mich mal näher mit beschäftigen.
Der FF7-Track ist mir natürlich bekannt. Ist schon irgendwie cool, den mal wieder zu hören. xD
Ist schon was länger her, dass ich versucht habe, mir The Residents anzuhören. Damals haben die mir nicht gefallen, aber auch jetzt finde ich die immer noch nicht umwerfend. =/
Battles steigern sich zum Glück ganz gut. Der Anfang des Tracks war irgendwie noch nicht so mein Ding, aber dann wurd's immer besser. Insgesamt nice.
David Lynch bietet ne starke Atmosphäre. Love it! :3
Mit Scratch Massive wird's dann noch düsterer. Ziemlich gut. :D
Banquet Of The Spirits klingen nicht schlecht, aber die drei vorherigen Tracks hinterließen eben einen bleibenderen Eindruck.
Primus haben einen leichten Mr.-Bungle-Vibe irgendwie. Ganz gut.
Hm, Steven Bernstein ist okay.
Grails sind eine meiner Lieblingsbands, mehr brauche ich dazu nicht sagen. xD
Of The Wand And The Moon kommt mir so bekannt vor, aber kA, woher. Außerdem meine ich, glaube ich, einen anderen Song einer anderen Band, der so ähnlich klingt. Na jedenfalls ist das grad nicht so ganz mein Ding.
Der Abschluss des Tapes ist mit How To Dress Well gut gelungen. :)

Auf jeden Fall mal wieder ein cooles Tape. I like.

Bild

Beim Anhören habe ich allerdings stellenweise minutenlang auf dieses Gif gestarrt: http://img.ffffound.com/static-data/ass ... c510_m.gif
Passte auf bizarre Weise voll gut! XD


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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 13:30 
Niotqs Tape:
Mir gefiel alles ausser 31knots (von denen ich schonmal ein Album gehört hab das ich ziemlich geil fand, aber das hier sagt mir irgendwie grad nichts).
Ueberraschung: Allerseelen gefiel mir obwohl ich sie als grottig in Erinnerung hatte!
Favoriten: Nico & Suicide, beides genial.
Selber Kommentar wie bei Poly, alles was auf meiner Merkliste gelandet wär kannte ich schon, Tape kam trotzdem sehr gut an! 8D

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 13:51 
2364. hat geschrieben:
Ueberraschung: Allerseelen gefiel mir obwohl ich sie als grottig in Erinnerung hatte!

Wundert mich nicht, Petak/Hallstatt/Kadmon hat im Laufe seiner Karriere (Allerseelen gibt es ja schon seit den Achtzigern) immerhin schon zahlreiche Phasen durchlaufen. Am Anfang war es ganz experimentell (1988), dann schälten sich langsam Melodien (1996) raus, "Neuschwabenland" (2000), auf dem sich auch "Gläserne Kugel" befindet, hatte dann dieses fantastische maschinelle Eislandschaft-Kopfkino ("Nornar Nagli" hätte ich um ein Haar stattdessen aufs Tape gepackt, aber ich wollte euch nicht überfordern xD), und auf seinen letzten Alben "Hallstatt" (2007) und "Rauhe Schale" (2010) befindet sich hübsch dilettantischer Krautfolkpop. Ich spreche hier aber nur von den Teilen seines Schaffens, die ich auch kenne - warum beispielsweise "Abenteuerliches Herz" auch ziemlich großartig ist, muss dir leider Xhi erklären. =)

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 20:47 
@ Zweidreisechsvierpunkt: Entschuldige meine Neugier, aber ich werde mich jetzt erdreisten, Deinen vorletzten Post zu zerpflücken. XD

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Donbasks Tape sagt mir leider nicht viel.

Schade. :( - Und das, obwohl ich schon so manches Mal das Gefühl hatte, dass wir (jetzt nicht bezogen auf jeweils bekannte Bands) einen recht ähnlichen Musikgeschmack hätten. Aber wahrscheinlich überschneiden sich unsere Geschmäcker nur an einigen Stellen und an anderen wiederum überhaupt nicht, wie man ja auch an Deiner Reaktion zu meinem Tape sehen kann. ^^ (Hast Du dann eigentlich das Konzept durchschauen bzw. interpretieren können? Sicher nicht, wenn Dir die Musik an sich nicht so besonders gefallen hat, oder?)

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Agalloch sind awesome, auch wenn ich sie nicht mehr so vergötter wie vor 3 Jahren hühü. Tenhi sind nachwievor Favoriten. :love:

Ja, das sind sogar auch meine eigenen Favoriten auf dem Tape (und überhaupt!). :D

Und Agalloch werde ich sowieso für so manche ihrer Wunderwerke bis an's Ende meines Lebens "vergöttern". :love:

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Von dem was ich nicht kannte sprach mich leider überhaupt nichts an,

Was kanntest Du denn noch nicht? Alles, was Du hier nicht namentlich erwähnt hast? Ich hoffe doch, nicht...? XD

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Dritte Wahl macht mich agressiv und musste bei der Hälfte geskippt werden,

Schade. Vor allem, da der Song essentiell für die Geschichte ist, die in meinem Tape erzählt wird. :(

Inwiefern macht er Dich aggressiv? Liegt's an der (zugegebenermaßen für einige Leute sicher gewöhnungsbedürftigen) Stimme des Sängers? Oder am Text (der einen ja in gewisser Weise auch etwas aggressiv machen soll)? Oder springt die Aggressivität des Songs auf Dich über, was Dir eigentlich gar nicht passt? Interessiert mich echt, denn mich stimmen ein paar Songs von Dritte Wahl auch ärgerlich. ^^ (Aber wahrscheinlich auf andere Art und Weise. :D)

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
bei Wintersun musste ich lachen. :/

Warum? :eek:

Dass einem die Stimme des Sängers anfangs noch ein Schmunzeln abringen könnte, würde ich ja noch verstehen. Aber ein so "allgemeines" Lachen? Warum das? :(

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Den Rest fand ich jetzt nicht schrecklich oder so, aber halt auch nicht interessant für mich. 8(

Nochmals schade. Hatte eigentlich vor, noch ein anderes Tape (mit gänzlich anderer Musik) zu erstellen, aber dazu komm' ich jetzt wohl nicht mehr... :(

Naja, vielleicht gefällt Dir ja mein nächstjähriges Tape besser... XD



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Zu Tape-Rückmeldungen komm' ich mal wieder nicht. Elender Weihnachtsstress. ("Besinnliche Weihnacht"; pah! :baeh: )


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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 20:54 
Xhi hat geschrieben:
The Stargazer's Assistant kannte ich nicht. Als Intro war mir das zu ungesondert, wenn auch gerade dadurch atmosphärisch. Muss mir mal mehr von dem Projekt anhören.

Stammt aus dem Mini-Album "Shivers and Voids", das - wie auch Nadja, Horseback, Runhild Gammelsæter usw. - beim hervorragenden Label Utech erschienen ist. Ist im Grunde genommen sehr netter Ambient mit Field Recordings der etwas experimentelleren Sorte. Ist übrigens ein Nebenprojekt eines Typen von Guapo und Miasma and the Carousel of Headless Horses.
Xhi hat geschrieben:
Monopium kenne ich wieder nicht. Klingt interessant. Ich musste erst an Yakuzas kryptische Sommermeditation 01000011110011 denken.

Interessante Assoziation, die ist mir noch gar nicht gekommen. Auch ich kenne Yakuza und schätze sie sehr. Monopium ist ein polnisches Projekt, das bisher ein Album mit Namen "Mesmerized" beim polnischen Dark-Ambient-Noise-Verpackungsfetischistenlabel Beast of Prey veröffentlicht hat. Ziemlich vielversprechendes Zeugs, minimalistisch-psychedelische Dada-Sampleschleifen, stellenweise Anflüge von Jazz besonders in der Percussion, Ambient und ein ausgesprochen hübsches Artwork, kombiniert zu einem wirklich interessanten Debut, das mit etwas Feinschliff und genug Inspiration noch ziemlich tolle Sachen nach sich ziehen könnte.
Xhi hat geschrieben:
Tu Fawning kenne ich ebenfalls und das Lied ist verflucht gut! Der Höhepunkt des Tapes.
31Knots sagten mir leider noch nie zu. Auch dieses Stück reißt mich eher aus der Atmosphäre raus, als mehr oder eine neue zu erzeugen.

Hier ist es interessant, dass dein Höhepunkt und das Stück, das dich offenkundig am wenigsten überzeugen konnte, von ein und demselben Mann stammen: Beides sind Projekte von Joe Haege aus Portland. =)
Xhi hat geschrieben:
Negradonna kenne ich nicht. Warum eigentlicht? Das klingt wirklich interessant. Ich brauche mehr!

Habe ich von NONPOP. Ein plattenvertragsloses Schwesterntrio aus Krakau, das seine bisherigen zwei Alben billigst auf seiner schmucken Website anbietet.
Xhi hat geschrieben:
Der Übergang ist gelungen und auch The Torture Garden gefällt mir, obwohl ich hier stellenweise wieder den sekttrinkenden Elton John durchhöre. Passt aber sehr gut zum Tape.

Du musst ja eine ziemliche Aversion gegen Pearces Stimme haben, wenn sie dich sogar stört, wenn sie sich dem dominanten 80er-Organ von Patrick Leagas klar als Backgroundgesang unterordnet. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mo Dez 19, 2011 22:59 
Donbask hat geschrieben:
Hast Du dann eigentlich das Konzept durchschauen bzw. interpretieren können?

nope lol
Muss aber gestehen das ich es auch nicht wirklich versucht habe da ich in letzter Zeit zu geistesabwesend bin, hab lediglich darauf geachtet ob mir die Musik passt oder nicht (immer froh um Neuentdeckungen, ich glaub langsam kann man das als Sucht bezeichnen :|).

Zitat:
Was kanntest Du denn noch nicht? Alles, was Du hier nicht namentlich erwähnt hast? Ich hoffe doch, nicht...? XD

Nun... doch. xD Kannte ein paar Namen (Samsas Traum, Wintersun & Blind Guardian) aber was gehört hatte ich bis jetzt nur von Tenhi und Agalloch. Allerdings mein ich mit "es sprach mich nicht an" jetzt nicht speziell das es mir nicht gefiel, es liess sich eigentlich alles ganz gut hören und war mir nicht unsympathisch oder so (bis auf Dritte Wahl hühü). Es blieb halt nur nichts hängen.

Zitat:
Inwiefern macht er Dich aggressiv?

Keine Ahnung. xD
Die erste CD die ich hatte war ne Bravo Hits *hust* als ich 9 oder 10 war und da war ein Song von den Toten Hosen drauf und als ich ihn zum ersten mal hörte dachte ich mir "WAS SOLL DAS" und so entdock ich meine Abneigung gegenüber Punkrockartiger Musik mit deutschen Texten die so halb gesprochsungen halb gestöhnbrüllt werden und auf irgendwas wütend sind. Mir gefiel bis jetzt KEIN Song von KEINER Band die irgendwie in dieses Muster fällt, muss ne angeborene Abneigung sein! Ich könnte nichtmal sagen ob es an den Texten liegt, weil meine Aufmerksamkeit dann immer so schnell flöten geht & ich skippen muss hihi.


Zitat:
Warum?

Dass einem die Stimme des Sängers anfangs noch ein Schmunzeln abringen könnte, würde ich ja noch verstehen. Aber ein so "allgemeines" Lachen? Warum das?

Nun, es erinnert mich an Power Metal (oder es IST Power Metal, keine Ahnung, sie klingen so wie ich mir Blind Guardian vorgestellt hatte und Blind Guardian klingen so wie ich mir Judas Priest vorgestellt hatte :/). Ich hab nicht speziell was gegen Heavy Metal mit Bubblegum-Pop Melodien, Herr der Ringe Atmo und theatralischem Gesang, nur hab ich dann irgendwie Bilder von 200% männlichen unrealistisch lange Schwerter schwingenden Helden die in einem romantisierten Mittelalter auf pinkvioletten geflügelten Einhörnern dem Sonnenuntergang entgegenreiten unterwegs zur nächsten Prinzessinenrettung vor irgendeinem Drachen, und das bringt mich zum lachen. &D
Also kein "LOLOLOL IST DAS GROTTIG" (wobei es sicher auch grottigen Power Metal u.ä. gibt), aber spätestens nach 20 Minuten würd ich glaub vom heftigen Bedürfnis Robot Unicorn Attack zu spielen überfallen werden! na gut auch nur wenn ich grad in Popmusikkompatibler Stimmung bin, ansonsten würde ich schreiend abhauen und mir Hardcore Techno oder Noise reindonnern .__.

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Di Dez 20, 2011 0:00 
Nummer 20 - bald ist es geschafft! Wir fahren fort mit der inzwischen dritten bunten Mischung von Xhi.

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Di Dez 20, 2011 0:50 
Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Mir gefiel bis jetzt KEIN Song von KEINER Band die irgendwie in dieses Muster fällt, muss ne angeborene Abneigung sein!

Mir ging's auch so, bevor ich Dritte Wahl entdeckte! :D (Und außer Dritte Wahl hör' ich auch bis heute kaum was aus der Richtung... XD)

Zweidreisechsvierpunkt hat geschrieben:
Allerdings mein ich mit "es sprach mich nicht an" jetzt nicht speziell das es mir nicht gefiel, es liess sich eigentlich alles ganz gut hören und war mir nicht unsympathisch oder so (bis auf Dritte Wahl hühü). Es blieb halt nur nichts hängen.

Ach so. Dachte schon, der Rest war (für Dich) ein absoluter Griff ins Klo. :D

Und Dritte Wahl machen wahrscheinlich nur wegen ihrer "rauhen Art" erstmal 'nen unsympathischen Eindruck. Aber wenn man sich die Texte erstmal genau angehört, wirken sie plötzl... - Na, ist ja auch egal; Du wirst Dir eh nichts weiter von ihnen anhören, wenn Du den Track hier schon abbrechen musstest. XD

Zitat:
Bilder von 200% männlichen unrealistisch lange Schwerter schwingenden Helden die in einem romantisierten Mittelalter auf pinkvioletten geflügelten Einhörnern dem Sonnenuntergang entgegenreiten unterwegs zur nächsten Prinzessinenrettung vor irgendeinem Drachen, und das bringt mich zum lachen. &D

Bin ich froh, dass ich solche Vorstellungen nicht hab', wenn ich die Musik (und speziell auch Wintersun, die zumindest laut Wikipedia 'ne Mischung aus verschiedenen Metal-Stilen und Folk Metal spielen) höre. XD - Da müsste ich wahrscheinlich nicht nur lachen, sondern auch gleichzeitig heulen... :lenny:

Ich sehe nur weite, schneebedeckte Wälder. Die Kälte frisst sich bis in die Knochen und trotzdem ist es ein tolles Gefühl. :]
Meistens halte ich auch nach Musik Ausschau, die mir dieses Kopfkino beschwert. ^^ (Und nicht nach solcher, bei der ich mir die von Dir beschriebenen "Final Fantasy"-Helden vorstellen muss. Würg. XD)

(Und Blind Guardian klingen normalerweise genau so, wie Du Dir Power Metal vorstellst, glaub' mir. Wahrscheinlich mag ich deswegen "This Will Never End" mehr als den Großteil ihrer restlichen Songs. Klingt wohl einfach nicht so sehr nach Power Metal. :D - Aber wie gesagt: Die Helden auf ihren rosa Wolken furzenden Einhörnern seh' ich zum Glück auch beim Hören von Power Metal nicht. Da muss schon die Erkennungsmelodie von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" her... :lenny: )


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Archmaester of the Citadel
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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Di Dez 20, 2011 7:18 
Proggy #2 (wobei eigentlich ist das alles mehr Post- als Prog-Rock) - Miracles:

Die Zusammenstellung ist sehr gelungen, die Tracks harmonieren gut miteinander.

Quest for Fire find ich super. Dieses minimalistische Riff, worüber sich dann immer mehr Klänge aufbauen, ist sehr hypnotisierend.
Grails sind wahrscheinlich die Band der diesjährigen Adventsaktion, der wievielte Song ist das jetzt schon von denen? Naja, sicherlich nicht zu Unrecht, auch ein guter Track, super Produktion.
Kylesa .. umh, ist noch hörbar, geht mir persönlich aber schon zu sehr in Richtung Metal. Gesang ist weniger meins und das Riff ist mir zu stumpf. Schlagzeug ist aber ganz nett.
Boris ist noch mehr Metal. Umh, ne. Sowas find ich dann immer eher nervig.
Black Math Horsemath ist nun nichts Besonderes oder wahnsinnig Neues, denk ich, läßt sich aber gut hören.
Ungdomskulens kopulierende Hexen sind ja schon fast Indierock, nur ein bißchen noisier. xD Hat aber nen geilen Drive, das Stück, nur das Intro find ich wohl etwas zu lang.
The Black Angels ist nett, aber nix Besonderes.
U.S. Christmas ... naja, wieder das alte Prinzip ne, irgendwas Banales machen und dann Klangteppiche drüberlegen. Hier klappt's für mich nicht so, diese Gitarrenakkorde sind total langweilig .. die ergeben harmonisch nicht mal wirklich Sinn.

Abgesehen von Kylesa und Boris fand ich jetzt alles sehr angenehm zu hören, fand aber, daß wenig wirklich herausstach. Quest of Fire fand ich sehr toll, Grails sind eh noch vorgemerkt, ansonsten find ich Ungdomblahblah irgendwie witzig.

------

Issy überspring ich mal und komme wohl später wieder darauf zurück.

Poly - Crescendi

Also erst einmal fand ich die Zusammenstellung zum Teil komisch, die Stimmungswechsel zwischen den Tracks waren mir z.T. zu kraß. Dadurch haben manche Sachen auch nicht so funktioniert, wie sie's ansonsten hätten tun können. Ansonsten ist es natürlich schwer, ein Tape zu kritisieren, das Beethoven, Bach u.ä. enthält.
Dennoch ein paar Beobachtungen:
Grieg 1 ist schön nordisch-tiefromantisch. Den muß ich mir eh schon lange mal vorknöpfen
Edmund Nick wtf? Sowas funktioniert für mich in einem Film gut, hier find ich's eher etwas .. befremdlich.
Bachs Cello-Suite? Rly? Finde, das kann man wirklich nicht mehr bringen, dieses Stück, nicht, daß es schlecht wäre, aber ... xD wieso nicht Pachelbels Kanon? xD
Bei einer Gruppe, die sich allen Ernstes "Singphoniker" ( :kotz: ) nennt, hab ich irgendwie totalen Trash erwartet, aber ... gar nicht. Ist genau meine Musik.
Alaisdair Fraser & Natalie Haas klingen hier irgendwie genau gleich wie auf dem Stück vom letzten Tape lol. (Wenn das auf Albumlänge so ist, könnt ich mir von denen glaub ich nix antun. xD) Auch hier ist es v.a. das Cello wieder, was mich beeindruckt.
Uuh, Rachmaninoff. Da erwartet man ja eher Klavierkonzerte - offenbar kann der Mann auch geistliche Musik schreiben. Sehr russisch - sehr gut. Die Atmosphäre ist beeindruckend, wenn man bedenkt, daß das alles a cappella ist. Scheint auch ein guter Chor zu sein.
Der Karneval der Tiere ist bekannt und sehr gemocht. Das hier ist nun aber nicht gerade meine Lieblingsaufnahme - find ich ein bißchen gehetzt und dynamisch könnte man auch mehr rausholen (lol, und das bei einem Tape, was Crescendi heißt).
Mahler ist .. wow. Sehr poetisch, sehr tief.
Daß ich Beethoven wohl etwa ähnlich verehre wie du das tust, ist nun kein Geheimnis. Die späten Streichquartette sind leider immer noch ein blinder Fleck bei mir, der hoffentlich mal behoben wird. Nahezu alles von ihm begeistert mich auf Anhieb, irgendwie muß dieser Mann ähnlich getickt haben wie ich.
Für geistliche Musik hab ich viel übrig, entsprechend mag ich auch das Crucifixus von Bach. H-Moll-Messe ist zwar auch bekannt, aber das geht trotzdem noch, im Gegensatz zur Cello-Suite. xD
Dieses Präludium von Grieg erstaunt, schlägt es doch ganz andere Töne an, als was mir von ihm sonst bekannt ist. Sehr ... neoklassizistisch? Gefällt!
Verdi ... ist mir ganz ehrlich zu pompös. Da kann ich mit Rachmaninoffs oder Bachs Sakralität doch mehr anfangen. Aber als Rausschmeißer taugt das ja wohl.

Beethovens Streichquartette stehen ohnehin noch auf meiner Hörliste (ich hab die Noten hier auch irgendwo rumliegen), Grieg muß irgendwann nachgeholt werden und auch Rachmaninoff wäre wohl eine Beschäftigung wert. Insgesamt ein sehr tolles Tape, was die Tracks betrifft, nur die Anordnung war etwas weniger mein Geschmack.


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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Di Dez 20, 2011 19:24 
Xhi Tape n°3

Ich hab keine Ahnung was ich schreiben soll, ich kannte schon alles ausser dem Intro (das seine Funktion gut erfüllt etc) und es gefällt mir alles bis auf Von Thronstahl, die mir nachwievor extrem unsympathisch sind. Grosser Favorit ist der Kammerflimmer Kollektief Track, deren neues Album mal wieder genial wurde (das ich Teufelskamin nicht zu meinen Top 25 des Jahres zählen würde ist lediglich der Tatsache zu verdanken das nachwievor tonnenweise keschtliche Musik veröffentlicht wird & kein "music died 20 years ago" Typ wird mich je vom Gegenteil überzeugen können!).
tolles tape &D

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Di Dez 20, 2011 20:59 
Donbask hat geschrieben:
Ich sehe nur weite, schneebedeckte Wälder. Die Kälte frisst sich bis in die Knochen und trotzdem ist es ein tolles Gefühl. :]
Meistens halte ich auch nach Musik Ausschau, die mir dieses Kopfkino beschwert. ^^ (Und nicht nach solcher, bei der ich mir die von Dir beschriebenen "Final Fantasy"-Helden vorstellen muss. Würg. XD)



Also besonders bei Wintersun höre ich zumeist irgendwelche Krieger die durch Schnee stapfen und das mit ganz viel Bubble-Gum und Unicorns xD
Kälte in den Knochen wäre ein Phänomen das ich bei dieser Art Musik noch nie rausgehört habe, dazu gehört bei mir schon mehr, [siehe mein z.b Tape der unwohligsten unwärmsten Stücke die ich kenne xD]..
Ich habe mir dein Tape sogar gestern in gänze angehört..
und ich habe ehrlich gesagt auch diene Struktur/Geschichte tragischerweise nicht erkennen können..
Von den Einzelstücken die ich teilweise schon kannte abgesehen, gefiel mir der Rest doch auch ganz gut,
und ich widerum habe keine Abneigung gegen Deutschpunk, sondern hatte vor 2 Jahren sogar einen regelrechten Spleen dafür, was auch mit damals intensivem Dritte Wahl Konsum zusammenhing.
Ansonsten halt Agalloch, Samsas Traum, Blind Guardian, wenn ich die Namen so einzeln höre denke ich nicht, dass etwas schieflaufen könnte, doch im Kontext war es einfach.. verwirrend xD
Aber doch an sich ganz nett.. ^^


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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mi Dez 21, 2011 0:00 
Poly, ich bin schlichtweg unterqualifiziert, wenn es darum geht, über solche Musik zu sprechen. Daher nur in aller Kürze: Ausgesprochen angenehm, über gewisse Strecken auch wirklich beruhigend. Gut, bis auf v.a. den Verdi-Rausschmeißer, mit dem ich aber trotzdem einiges anfangen kann. Eher kalt, ohne zu missfallen, lassen mich leider Gottes ausgerechnet Bach und Beethoven, während mich insbesondere die etwas reduzierteren Sachen von Mahler (auch wenn ich ihn eher mag, wenn er mir wuchtige Dissonanz um die Ohren haut), Rachmaninoff (wunderbar sakral!) und Saint-Saëns (einfach nur im klassischen Sinne schön) überzeugen konnten - und im Gegensatz zu Fryie habe ich nichts gegen Spoken-Word-Passagen (so nennt man das wohl heute xD), weshalb ich Edmund Nick auch einiges abgewinnen kann. Insgesamt ist mir das Ding noch eine Kleinigkeit lieber als dein erstes, würde ich fast sagen. Ach ja, und in Sachen "Maria durch ein Dornwald ging" bevorzuge auch ich die bei weitem nicht so virtuose(n), aber mich etwas unmittelbarer erreichende(n) Version(en) der Neofolkgruppe Jägerblut.

Wir werden jetzt noch ein allerletztes Mal elektronisch, denn Türchen 21 haben wir Donkey gegeben, und damit einem Mixtape mit dem hochinteressanten Titel "Amenbreak".

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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mi Dez 21, 2011 1:03 
Ich muß jetzt, schändlicherweise ohne auf die Kommentare im Einzelnen einzugehen, einfach mal fragen, ob irgendwem das zweilinige Konzept des Tapes überhaupt aufgefallen ist? Erwähnt hat es keiner, weshalb ich pauschal nicht davon ausgehe. Fryie hat nur angemerkt, daß die Übergänge resp. Zusammensetzung der Stücke nicht die beste sei, was aber, dem Konzept geschuldet, nicht großartig anders möglich war. Daß ich Bachs Cellosuite eingebaut und dazu noch eine ganz grauenhafte Aufnahme gewählt habe, liegt zum Teil ebenfalls daran, zu einem weitaus größeren und für mich persönlich natürlich traurigeren Teil an meiner sehr bescheidenen Sammlung von Cello-Solos. Es gab ein paar andere Stücke aus Bachs diversen Cello-Suiten, aber die fand ich alle noch schlimmer. Die Ouverture, so abgenudelt man sie auch finden mag, paßt wenigstens klanglich rein.

Um aber nicht nur klug daherzureden, sondern meine Gedanken zu dem Tape zu erläutern (weshalb ich Verdis Sanctus als Rausschmeißer zu bezeichnen schon recht unangebracht finde, zumal jene Doppelfuge ein Stück höchster Kunstfertigkeit darstellt; auch anderweitig ein geniales Stück, aber daran will ich mich jetzt nicht aufhalten):

Wie hoffentlich aufgefallen ist, wechselt instrumentale mit vokaler Musik nach jedem einzelnen Stück. Dabei Griegs extrem reduziertes Aften på Höjfeldet vornanzustellen, war demnach nicht nur als akustische, sondern programmatische Einleitung gedacht. Der Titel der Playlist ist sicherlich beschissen, ich bin da auch immer herrlich unkreativ, aber sein Kern unterstreicht das Prinzip. Nun wird nämlich, in jeder der beiden Linien, das Klangpotential erweitert. Um das mal zu verdeutlichen:

I) Klavier solo - Cello solo - Cello und Fiddle - Cello solo zu Kammerorchester - Streichquartett - Streichorchester

II) Klavierlied - Kammerchor a capella - großer Chor a capella - Orchesterlied - Chor und Orchester - Doppelchor und Orchester

Es ist nicht das berühmte Bolero-Prinzip nach Ravel, daß das Instrumentarium fortlaufend zunähme - streckenweise wird es ja sogar wieder abgebaut, was man gern als Zäsur oder Retardierung empfinden darf, auch wenn es vorrangig praktische Gründe hatte - aber daß offenbar niemand die konstante Steigerung bemerkt hat, nicht im direkten Vergleich zwischen erstem und letztem Stück, überrascht mich jetzt schon. Man darf gern finden, daß mich das kränkt. Vielleicht tut's das auch. Sicher kann man auch über die dramaturgische Reihung streiten, und ich hätte mich sogar darüber gefreut, wenn entsprechende Kritik gekommen wäre. Das allerdings erwiesene Gegenteil bedeutet entweder, daß ich euch überfordert habe oder mein Konzept einfach nicht aufging. So oder so, war wohl 'ne blöde Idee. Aber vielleicht hört es sich ja jemand, mit dem Konzept im Hinterkopf, noch einmal an.

Eine letzte Anmerkung:

Niotq hat geschrieben:


Scheußlich.

Eine allerletzte Anmerkung:

Niotq hat geschrieben:
Poly, ich bin schlichtweg unterqualifiziert, wenn es darum geht, über solche Musik zu sprechen.


Absoluter Schwachsinn. Dann kannst Du eben keine Ökonomiekritik in Wagners Ringspiel raushören, dann kennst Du eben nicht den Unterschied zwischen sixte ajutée und neapolitanischer Subdominante, dann kannst Du Dir eben nicht auf Brahms' Hemiolen einen runterholen, aber Du kannst doch bitteschön sagen, was Dir gefällt und was nicht. Ich weiß nicht, warum jeder glaubt, daß man ein Diplom bräuchte, um klassische Musik hören oder sie bewerten zu dürfen. Ich hab' ja auch keins und erzähle oft genug Blödsinn, aber das hält mich doch nicht davon ab, über Musik zu sprechen, egal aus welcher Epochenritze sie quillt. Und warum man meint, jedem mit vornehmstem Respekt entgegentreten zu müssen, der zufällig mal einen Furz auf dem Kammerton intoniert hat, erschließt sich mir auch nicht. Ich kann's ja genießen, aber irgendwann nervt's tierisch. Vielleicht ist das auch ein Problem mit meiner Person, das ich sogar vermute, aber das hat doch bisher niemanden gehindert, mir ins Gesicht zu pissen. Nur weil jetzt auf einmal schöne bunte Noten dabei sind und ihre Verursacher schon lange der Verwesung preisgegeben, muß sich das auch nicht ändern. Ich bitte darum.

[/rant]

Abgesehen davon ist es absolut keine Entschuldigung, so einen Satz, den ich letzter Zeit viel zu oft lesen mußte, bestenfalls in jeden zweiten Absatz einzubauen. Wenn Du auf dem Gebiet Defizite (lol) zu haben glaubst, arbeite daran oder leb damit. Mir geht's doch mit der ganzen Musik, die ich nicht kenne, keinen Deut anders, und ich wette, ich kenne wesentlich weniger Musik als Du. Sicher kann man vorsichtig formulieren, wenn man sich unsicher ist, wie man ein bestimmtes Stück zu deuten hat, aber wenn es auf Dich so wirkt, bedarf das absolut keiner Rechtfertigung. Mehr noch, eine solche Rechtfertigung dient nur dazu, Dein ausformuliertes persönliches Empfinden nach außen hin abzuwerten, und lustigerweise findet das jeder voll okay, wohingegen ein gleicher oder sogar geringerer Grad der Abwertung durch Dritte gleich wieder das ganz große Drama bedeutet. Kann doch nicht so schwer sein.
Und ob Deine Meinung qualifiziert ist oder nicht, kannst Du gar nicht entscheiden. Du kannst es gerne glauben, aber festgestellt wird so was im Diskurs. Vorausgesetzt, es geht über populistischste Plattitüden und Fäkalhumor hinaus. Aber den Anspruch stellst Du ja sogar schon selbst.

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Archmaester of the Citadel
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 Betreff des Beitrags: Re: kalender vier
BeitragVerfasst: Mi Dez 21, 2011 14:23 
Da war ich wohl wirklich nicht so aufmerksam, was dein Konzept betrifft -
mir war allerdings, von der Besetzung abgesehen, einfach zu viel durcheinander von Stilrichtungen, Empfindungen, etc. Am Ende fand ich den Zusammenhalt zwar besser, aber grad am Anfang gab's sehr seltsame Partnerschaften, z.B. Frasers Gefiddel direkt nach Singphonikern. Aber ich weiß, es ist natürlich schwierig, Einzelsätze von Gesamtwerken irgendwie zusammenzufügen, schließlich funktionieren die ja immer auch gerade in ihrem angedachten Kontext am besten.

Zum anderen, da hast du wohl Recht, daß Geschmack Geschmack ist. Trotzdem kann der interessierte Hörer versuchen (und ich finde, das tun hier drin die meisten), sich auch das anzuhören, was einem erst einmal fremd ist. Wenn man nicht weiß, worauf man hören muß, entgehen einem manche interessante Aspekte (wie Doppelfugen z.B. - trotzdem ist mir das hier zu pompös. In Sachen Doppelfuge dann doch lieber die im zweiten Satz von Stravinskys Psalmensymphonie!). Und wie jede Musikrichtung wird auch "klassische" Musik interessanter, je mehr man davon kennt. Grad bei Beethoven muß man sich einmal bewußt machen, wie kraß diese späten Streichquartette im Kontext ihrer Zeit gewirkt haben müssen. Da gab's nicht Metal und Prog, was man ansonsten hätte hören können, die Wahl war, ob man sowas hört, oder doch lieber den 50. Klon von Mozart und Haydn (na gut, das ist jetzt sehr vereinfacht!).

Die Version von dem einen Lied von "Jägerblut" hab ich mir zwar noch nicht angehört, alleine aufgrund des Namens kann ich mir aber vorstellen, daß ich zu einem ähnlichen Urteil käme wie Poly. (Wobei, wer weiß. "Singphoniker" ist ja wie gesagt auch nicht grad besser.)


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