RPG-Maker Quartier

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Alex
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 Betreff des Beitrags: Hobbit
BeitragVerfasst: Do Jan 02, 2014 14:34 
Da es noch niemand hier gemacht hat, dachte ich mir, ich eröffne mal einen Thread zum zweiten Teil vom "Hobbit". Ich habe ihn Ende Dezember gesehen und würde gerne ein bisschen darüber diskutieren. Ich muss sagen, ich war von Teil 1 schon etwas enttäuscht, hatte aber trotzdem noch die stille Hoffnung, dass Teil 2 (wie auch bei "Herr der Ringe") wesentlich besser wird und mehr passiert. Da ich das Buch vorher schon kannte, fragte ich mich zwar, wie das möglich sein sollte, aber hoffen darf man ja wohl noch... ;) Leider umsonst, denn Teil 2 war für mich genau so künstlich lang gezogen und ereignislos wie Teil 1 und deshalb vielleicht sogar noch etwas schlimmer. Warum muss man, wenn die Handlung sowieso schon nur wenig hergibt, den Teil auch noch auf 3 Stunden ausdehnen... Das werde ich wohl nie begreifen. Es war ganz nettes Kino, aber ich muss zugeben, dass ich mich als Zuschauer schon ein bisschen abgezockt fühle.

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'Geschichten haben nie ein Ende, Meggie', hatte er mal zu ihr gesagt. 'Auch wenn uns die Bücher das gern vorgaukeln. Die Geschichten gehen immer weiter, sie enden ebenso wenig mit der letzten Seite, wie sie mit der ersten beginnen.' (Tintenherz)


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Sentrollet
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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2014 10:32 
schreiber hat geschrieben:
ereignislos

Das hier. War halt 'n inhaltsfreier Actionstreifen.
Außerdem war ich in einem Studentenkino dafür. Studenten sind ja riesengroße Arschlöcher, stinken und kippen Bier aus, habe ich bemerkt. Das kommt davon, wenn man sich mit Leuten außerhalb der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät abgibt ... nie wieder.

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Uca purgilator
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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2014 15:25 
Ich fand den zweiten besser als den ersten. Die Filme halten sich nicht wirklich ans Buch, aber ich finde es ganz interessant, dass sie sozusagen als Zwischenstück zwischen dem Hobbit und Herr der Ringe fungieren, indem sie die Story auch abseits von Bilbos Gruppe erzählen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2014 15:55 
Hab' bisher nur den ersten Teil gesehen und muss sagen, dass mir im Vergleich dazu der erste Teil von "Der Herr der Ringe" auch wesentlich besser gefallen hat.

Dass die Zwerge (im Vergleich zu denen in HdR) so "abgehoben"/albern sowie zum Teil sehr "unzwergisch" aussehen und die Orks, Goblins und andere Unwesen (im Gegensatz zu denen in HdR) scheinbar kaum durch Statisten dargestellt wurden, fällt bei mir am negativsten in's Gewicht.
Die Musik war hingegen wieder ziemlich gut, joa... (Hab' allerdings die tollen Landschaftsaufnahmen aus Neuseeland vermisst, die man in HdR bewundern konnte.)

Naja, vielleicht sollte man die Hobbit-Filme einfach nicht mit den HdR-Filmen vergleichen... Bei mir ist das leider schon geschehen. :(

Werd' mir den zweiten Teil irgendwann trotzdem noch ansehen... ^^


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Kleiner Prinz
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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2014 12:17 
2. Teil: Weitaus unterhaltsamer als die Herr der Ringe-Teile, allein schon wegen der britishness des ganzen Streifens. Kein sonderlich guter Film, aber immerhin sehr unterhaltsam. Werd mir den wohl ein zweites Mal auf Deutsch ansehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Di Jan 14, 2014 22:06 
Ich kenne in Sachen Tolkien-Verfilmungen ja bis heute lediglich die des ersten "Herr der Ringe"-Teiles, muss ich zu meiner Schande gestehen. Weiter kam ich nicht, und der Grund dafür, die Filme nicht weiter zu verfolgen, war ein äußerst subjektiver: weil ich diese Art Eskapismus - nicht, dass ich den Film darauf reduzieren wollen würde - in manchen Fällen nicht besonders mag, der einen in fremde, aufregende Welten entführt. Ich kann atmosphärisch überzeugend gestrickte Geschichten im Fantasybereich klarerweise schätzen, nur hinterher zerplatzt dann diese Illusion und man sieht sich wieder mit der Realität konfrontiert, und da ertappte ich mich bereits gelegentlich dabei, dem mit Ernüchterung zu begegnen. Natürlich kann es helfen, sich dieser Immersivität zu verweigern, indem man eher analytisch rezipiert statt sich berieseln zu lassen (soweit man sich das eben aussuchen kann), und vielleicht würde ich diesen Film, wenn ich ihn heute noch einmal sähe, mit anderen Augen sehen als damals.

Es ist nicht einfach, konkret mit dem Finger darauf zu deuten, was an manch einer filmischen Realitätsflucht für mich nun so abstoßend sein kann, immerhin gönne ich mir auch Doris-Day-Komödien und Douglas-Sirk-Melodramen, wenn ich grade Lust dazu habe.

Ich habe übrigens noch eine Frage: Was haltet ihr persönlich denn von der großen technischen Neuerung der Hobbit-Filme - dem Umstand, dass der Film in 60 Bildern pro Sekunde läuft statt der altbewährten 24? Bei Moviepilot, wo ich mich sehr gern herumtreibe, gab es teils recht heftige negative Kommentare, allerdings gingen neben dem Argument, der Film wirke wie eine überlange Zwischensequenz aus einem Video- oder Computerspiel, wenige wirklich über konservative "Weil das immer so war"-Parolen hinaus.

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Uca purgilator
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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Mi Jan 15, 2014 0:11 
Zitat:
60 Bildern pro Sekunde [...] statt der altbewährten 24

Ich find es - nach kurzer Eingewöhnung - insgesamt besser. Hat zwar wirklich irgendwie diesen Effekt von Billig den man aus Dokusoaps mit wackliger Kamera kennt, aber darüber sieht man schnell hinweg, sobald man nicht mehr darauf achtet.

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Kleiner Prinz
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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Mi Jan 15, 2014 3:09 
Schaue seit einiger Zeit Filme in 60fps. Es gibt ein Tool namens SVP Manager, dass in echtzeit Filme auf dem PC in 60fps konvertiert indem es Zwischenbilder errechnet. Mit den richtigen Einstellungen hat man einen immensen Qualitätsanstieg, demnach waren die Hobbit-Filme auch nicht sonderlich ungewohnt zu schauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Mi Jan 15, 2014 15:46 
@ Niotq:

Niotq hat geschrieben:
Weiter kam ich nicht, und der Grund dafür, die Filme nicht weiter zu verfolgen, war ein äußerst subjektiver: weil ich diese Art Eskapismus - nicht, dass ich den Film darauf reduzieren wollen würde - in manchen Fällen nicht besonders mag, der einen in fremde, aufregende Welten entführt. Ich kann atmosphärisch überzeugend gestrickte Geschichten im Fantasybereich klarerweise schätzen, nur hinterher zerplatzt dann diese Illusion und man sieht sich wieder mit der Realität konfrontiert, und da ertappte ich mich bereits gelegentlich dabei, dem mit Ernüchterung zu begegnen.

Kann gut nachvollziehen, was Du meinst, doch bin ich der Meinung, dass Filme nie dazu gedient haben/es nie erreichen konnten, die Realität darzustellen, wenn es sich nicht gerade um Dokumentationen handelte, die unbearbeitete Aufnahmen nicht gestellter Geschehnisse und nicht schauspielender Personen zeigten. Im Gegenteil waren Filme und Schauspiel im Allgemeinen gezwungenermaßen stets abstrakt und sollen vordergründig unterhalten/faszinieren und/oder eine Botschaft vermitteln.
Es ist deshalb eigentlich gar nicht möglich, sich beim Anschauen eines Films nicht in eine Fantasiewelt zu begeben, die man am Ende des Films (leider/glücklicherweise) wieder verlassen muss. (Und ich persönlich bin ganz froh, dass es einige Filme mit ganz grandiosen Fantasiewelten gibt, in die man sich für den Moment des Anschauens verflüchtigen kann. :D - Die Sehnsucht nach diesen Welten darf natürlich nicht zu stark werden. ^^)

Niotq hat geschrieben:
Was haltet ihr persönlich denn von der großen technischen Neuerung der Hobbit-Filme - dem Umstand, dass der Film in 60 Bildern pro Sekunde läuft statt der altbewährten 24?

Ganz ehrlich? Ich wusste nichtmal, dass die Bildfrequenz bei den Hobbit-Filmen größer als 24fps ist und hab' (deshalb?) absolut keinen Unterschied zu vergleichbar neuen, CGI-lastigen Filmen festgestellt. :lenny:

Halte diese Neuerung deshalb vorerst für unnötig, doch werd' ich erstmal abwarten, ob sie in Zukunft vielleicht doch noch einen Nutzen bringt. (Mehr Platz für unterschwellige Botschaften der Illuminati, yay! XD)


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Gnu-Hirte
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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Mi Jan 15, 2014 18:21 
fand die 60fps bisher stets fürchterlich. film sieht plötzlich aus wie theater. :ß (kann bestimmt auch passen, tats nur bisher noch nicht)


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 Betreff des Beitrags: Re: Hobbit
BeitragVerfasst: Mi Jan 15, 2014 20:40 
Vielen Dank für eure Eindrücke!

Donbask hat geschrieben:
Kann gut nachvollziehen, was Du meinst, doch bin ich der Meinung, dass Filme nie dazu gedient haben/es nie erreichen konnten, die Realität darzustellen, wenn es sich nicht gerade um Dokumentationen handelte, die unbearbeitete Aufnahmen nicht gestellter Geschehnisse und nicht schauspielender Personen zeigten.

Das würde ich so gar nicht zwangsläufig unterschreiben wollen. Ich habe zwar nur ein Semester lang Theater-, Film- und Medienwissenschaft studiert, aber zu den Inhalten, die ich daraus mitgenommen habe, zählt auch der weitgehende filmwissenschaftliche Konsens, dass man sich den Anspruch einer Dokumentation nichts als die nackte Realität abzubilden als Ideal vorstellen muss, das praktisch nicht völlig erreicht werden kann. Beispielsweise durch die Art der Montage verschiedener Einstellungen und die Auswahl des Materials, das im fertigen Werk vorkommen soll, bleibt immer - und sei es nur unterbewusst - ein gewisses Maß an Subjektivität am Film haften, was die Vorstellung der Möglichkeit einer gänzlich unverfälschten Darstellung der Realität zur Illusion macht. May someone strike me down if I'm wrong!
Donbask hat geschrieben:
Im Gegenteil waren Filme und Schauspiel im Allgemeinen gezwungenermaßen stets abstrakt und sollen vordergründig unterhalten/faszinieren und/oder eine Botschaft vermitteln.
Es ist deshalb eigentlich gar nicht möglich, sich beim Anschauen eines Films nicht in eine Fantasiewelt zu begeben, die man am Ende des Films (leider/glücklicherweise) wieder verlassen muss.

Wenn du meine Worte so sehr auf die Goldwaage legst, dann hast du sicherlich recht. :) Abgesehen davon, dass ich (wie schon sinngemäß festgehalten) ein kleines Problem damit habe, Dokumentationen als konkret und Spielfilme als abstrakt anzusehen (u.a. aus oben genanntem Grund wie auch deshalb, weil es auch Spielfilme mit einem mehr oder weniger weit reichenden Authentizitätsanspruch gibt, Dokumentationen mit gestellten Szenen und nicht zuletzt auch völlige Mischformen, das weiß gerade ich als Landsmann von Ulrich Seidl sehr gut), ist es dann wohl nicht das Vorhandensein eines starken abstrakten Elementes, das mir Probleme macht, sondern eher die Aufbereitung dieser Abstraktion.

Wie schon im zweiten Absatz meines letzten Posts beschrieben habe ich gewisse Probleme damit in mich hineinzuhorchen, um festzustellen, welche Faktoren eines Eskapismus die Seherfahrung für mich so problematisch machen. Ich weiß auch nicht, ob man alle Filme über einen Kamm scheren kann, oder ob die Gründe nicht etwas vielfältiger sind als man meinen könnte. Bei "LotR" muss ich auch leider einfach sagen, dass es etwas zu lange her ist, als dass ich sagen könnte, was das Erlebnis für mich so getrübt hat. Ich seh mir Filme ja heute auch etwas anders an als noch vor einigen Jahren.
Donbask hat geschrieben:
Und ich persönlich bin ganz froh, dass es einige Filme mit ganz grandiosen Fantasiewelten gibt, in die man sich für den Moment des Anschauens verflüchtigen kann. :D

Wenn man sich einen Film ansieht, ist das nicht in einem mehr oder weniger großen Maß immer eine Form von Verflüchtigung? Oder gibt es bestimmte Menschen mit einem derart analytischen Blick, dass ihnen eine gänzlich andere, kopflastigere Art zu eigen ist, aus Filmkonsum bzw. -rezeption Befriedigung zu schöpfen? Wäre diskutierenswert.
Donbask hat geschrieben:
Die Sehnsucht nach diesen Welten darf natürlich nicht zu stark werden. ^^

Ach, ich weiß nicht einmal, ob das wirklich das Problem ist, zumindest im Falle von "LotR". Ich würde ja auch ungern in einer Welt auf dem technologischen Stand des Mittelalters leben, die von dunklen Horden in den Abgrund gerissen zu werden droht.

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