RPG-Maker Quartier

Hier dreht sich alles um die RPG-Maker-Reihe von ASCII/Enterbrain. Der RPG-Maker ist ein Tool, mit dem du dir dein eigenes kleines Rollenspiel erstellen kannst. Du findest hier alles, was du dazu brauchst. Aber natürlich umfasst die Community noch mehr!
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Schweizer Reiter
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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2011 13:32 
Es war nun schon so lange her und trotzdem...jedes Mal wenn Shurgan alte Ruinen sah,zog sich ihm der Magen zusammen.
Und hierbei war nicht die Rede von den friedlich zerfallenenden Ruinen,denen man beinahe ein erleichterndes Seufzen zuschrieb,
wenn sich ein Stein vom Rest der Betonleiche löst und somit dem Unausweichlichen wieder ein Schritt näher mehr beigekommen wurde.
Nein hierbei handelte es sich um die hässliche Fratze der gewaltgeschundenen Ruine,das Mahnmal der zerstörten Geborgenheit.
Die Narben der heißen Zungen überzogen die komplette Geisterstadt.
Ein Großflächenbrand dessen Zentrum nicht ersichtlich war hatte hier so stark gewütet,dass es wohl zu müßig war alles wieder aufzubauen.
Das Moos und Gräser zogen sich durch die Risse im Asphalt und den Fassaden,als würden sie die Wunden des Ortes schließen wollen.

Aber all das war jetzt nichtig,wo diese seltsame Frau vor ihm stand und ihm den Weg versperrte,die Pistole im Anschlag.
Plündern sei eine Straftat,hatte sie geblafft. Er solle es erst garnicht versuchen,sie sei biomechanisch verstärkt.
Da musste sie sich schon mehr einfallen lassen. Sie hätte sich ausziehen können,damit hätte sie vielleicht Erfolg gehabt.
Aber alles andere rechtfertigte die Verzögerung seiner Suche nach den hierfür verantwortlichen nicht.
Er war kein Plünderer aber er wollte plündern.Kleine Polizistenhirne waren nicht für große Zusammenhänge geschaffen.

"Was hältst du davon wenn wir diese unangenehme Situation einfach auflösen,du so tuest als hättest du mich nie gesehen
und ich dich zum Ausgleich auf ein Essen in meinem Anwesen einlade. Mein Koch kommt direAAAFUCK"
Da hatte ihm diese verzogene Schlampe doch direkt einen Streifschuss an die Wange verpasst,so dass er für kurze Zeit
wie ein angstochenes Schwein aus der Fresse blutete.
"DU ELENDIGE",Shurgan schrie,zog sein Schwert und holte weit aus,zur Verwirrung seines Gegenübers.Immerhin waren da noch zarte 8 Meter zwischen ihnen.Shurgans Augen bohrten sich förmlich in die seines Gegenübers,sein Blick verriet äußerste Konzentration als er ihr die Sinne zu vernebeln versuchte und ihr den Eindruck einflößte er würde eine dämonenartige Schattenaura haben die ihr die Sicht verdunkelte und den Focus auf die rotglühende Augenpartie zu lenken versuchte.Es schien die richtige Wirkung zu erzielen denn als Shurgan das Schwert loslies und es unbarmherzig die Entfernung zwischen den beiden sirrend überwandt,schien der weibliche Robocop noch mit dem Logikproblem der plötzlichen Gestaltwandlung zu kämpfen.
Aber was auch immer ihr diese immense Zielsicherheit gab,schien auch ihr Denkvermögen und die Situationsanalyse positiv zu beeinflussen,
denn bevor sich Umbral mit einem herzerweichenden Schmatzer in sein Opfer graben konnte drehte sich dieses grausamerweise so aus der Flugbahn dass es hierbei nur eine seichte Vorspeise für das schwarze Schwert gab indem es eine recht stattliche Scharte in den Rücken von Shurgans Gegnerin riss.

Fast zeitgleich mit dem Schwert war Shurgan losgerannt und war wenige Bruchteile einer Sekunde nach seiner Waffe hinter dem verwirrten Polizistenweibchen angelangt.Mit einem kräftigen Tritt fegte er dieses von den Beinen und warf sich,die Knie vorraus,noch während sie sich auf den Rücken drehte.Der Schrei bestätigte Shurgan dass er dich richtigen Nerven erwischt hatte und ihr Körper sie gezwungen hatte die Waffe loszulassen.Er nahm die Feuerwaffe und warf sie einige wenige Meter fort,denn das einzige was er damit konnte war töten. Voller Güte sah er in die Augen seiner besiegten Kontrahentin.
"Bis zu unserer Hochzeit ist das alles wieder heile.",bemerkte er grinsend.
Sie hatte wohl eine scharfe Erwiderung auf der Zunge als seine Faust ihr Gesicht mit voller Wucht mit dem staubigen Boden bekannt machte.

Seine schmerzenden Hand schüttelnd und sich die Knöchel reibend ging Shurgan zu seinem Schwert was einige Meter einen Grasbüschel zerteilt hatte und zog es bedächtig herraus. Unter anderen Umständen wären sie beide bestimmt gut miteinander ausgekommen. Vllt rettete er sie,mit einem falschen Schnauzbart getarnt.Er grinste und ging weiter ohne sich noch einmal umzudrehen.
Sie würde sicherlich einige Stunden bewusstlos hier rumliegen.

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Rotfüchschen
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BeitragVerfasst: So Aug 28, 2011 14:43 
Amys Display flimmerte, während sich ihr Gehirn zu orientieren versuchte. Sie hatte eine Verletzung am Rücken:
Gewebeschäden - Muskelschäden - vorraussichtlicher natürlicher Heilungsprozess: 46 Stunden - nicht tödlich.
Die Informationen liefen vor ihren Augen ab und verschwanden wieder. Amys Linsen drehten sich einige Mal und verursachten einige unangenehm klickenden Geräusche, bevor sich ihr System wieder justiert hatte. Irgendetwas war da vorhin geschehen... sie erinnerte sich an eine Art riesigen Schatten. Was immer es gewesen war, der Eindruck in ihrem Gehirn hatte wohl die Verbindung zu ihren Augen gestört und ihr Ortungssystem durcheinandergebracht.
Amy richtete sich auf und versuchte, den stechenden Schmerz an ihrem Rücken und das rote Warnlicht vor ihren Augen zu ignorieren. Irgendwie konnte man das sicherlich ausschalten.... "Leider bin ich ohne Betriebsanleitung gelifert worden...", dachte sie, nicht ohne dabei noch eine andere Art von Schmerz zu empfinden.
Sie sah sich nach ihrem Gegner um. Entweder, er versteckte sich gut, oder er war schon längst wieder weg. In den labyrinthartigen Ruinen war die Sicht oft blockiert und generell so stark eingschränkt, dass sie es nicht mit gewissheit sagen konnte. Sie kletterte auf einige nahgelegene Trümmer - der Haufen war etwa einen Meter hoch und hatte wohl einmal zu einer Schule gehört, zumindest lies das anschließende Gebäude das vermuten - um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Sie konnte tatsächlich etwas entdecken: Eine Gestalt entfernte sich aus den Ruinen und ging auf die Stadt zu.
Entfernung: 1.37 km
Amy machte sich bereit, loszusprinten, als sie noch etwas anderes bemerkte. Ein zweites Signal, ein Geräusch hinter ihr. In diesen Ruinen lebte nichts mehr, dafür hatten die Bomben gesorgt. Urplötzlich verschwand die Gestalt am Horizont. Amys Display flackerte.
Ent - rnu - g: ------- 2 m
Hinter Amy sauste eine schimmernde Klinge in einem tödlichen Bogen herab.
"Überraschung!!!", rief Shurgan hämisch.
Innerhalb eines Sekundenbruchteils drehte Amy sich zur Seite und gab dem Schwert mit dem Handballen einen Schlag auf die Seite. Ein helles Klirren ertönte und hallte zwischen den zerstörten Häusern wieder. Die Klinge flog nach hinten und warf Shurgan aus dem Gleichgewicht. Tänzelnd hielt er sich auf dem Trümmerhaufen und versuchte, sein Schwert wieder nach vorne zu bringen, doch diesmal war Amy schneller. Mit einer Hand griff sie nach seinem Waffenarm und versuchte, ihn in den Polizeigriff zu nehmen.
"Überraschung", erwiderte sie spöttisch und entlockte Shurgan ein trockenes lachen.
Er war schnell. Er lies sein Schwert los, fing es in der Drehung mit seinem freien Arm auf und lies die Klinge über Amys Arm sausen. Sie ließ ihn los und schrie vor Schmerz auf. Ihr Herz schlug schnell, als es versuchte, ihren Blutkreislauf mit ihrem Stromkreislauf zu vereinbaren.
"Das wäre dann wohl ein Fall für die Autowerkstatt", lachte Shurgan, während seine Sillhouette vor Amys Augen zu verschwimmen begann.
"Das funktioniert nicht nochmal", schrie Amy bestimmt, rannte blindlings auf Shurgan zu und katapultierte ihn mit sich durch ein nahgelegenes Fenster in das Innere der zerstörten Schule.
Beide husteten Staub, als sie sich wieder aufrichteten.
"Vielleicht sollten wir aufhören, uns gegenseitig zu unterschätzen!", sagte Amy. Ihre Linsen drehten sich ein paar Mal.


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Schweizer Reiter
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BeitragVerfasst: Mo Aug 29, 2011 20:25 
Schwer atment stieg Shurgan aus der Staubwolke auf.
Durch ein Fenster,wie in einem Hollywoodstreifen. Sowas hatte er auch noch nicht erlebt.
Die Frau hatte trotz ihrer Rückenverletzung einen so heftigen Stoß ausführen können,dass nun jede Zweifel über ihr verändertes Menschsein weggewischt waren.Kein guter Ort um gegen so jemanden anzutreten. Keine Möglichkeiten Störfelder zu erschaffen.
Ein Warnschuss direkt vor seinen Fuß zerschnitt diesen Gedankengang.
"Gib auf,noch einmal wirst du micht nicht so überrumpeln mit deinem Hokus-pokus.
Ich zähle bis 3 dann lässt du dein Schwert fallen!"
Man sollte nie auf die Gutmütigkeit einer Frau vertrauen die man gerade ins Gesicht geschlagen hat.
Noch bevor Amy zählen konnte sprintete Shurgan los,auf die fluchende Frau los,die ihn zweifelsohne bei dem Versuch wegzurennen überwältigt hätte.
Das Gute an der Geschichte war,dass sie ihre Pistole noch nicht wieder an sich genommen hatte.
Das Schlechte,dass sie auch ohne ziehmlich selbstsicher wirkte,in ihrer Kampfhaltung,jede seiner Bewegungen beachtend.
Mit jedem Schritt den er näher kam wurde Shurgan zusehenst unsicherer und lies seine Klinge wohl einen Moment zu spät auf seine Gegnerin zuschießen,denn diese lies seinen Arm ganz geschickt über die ihre Schulter gleiten wo sein Stich ins Leere ging und schlug ihm mit voller Wucht in die Magengrube.
Die Augen des Schwertträgers schienen fast aus den Höhlen zu springen als er ungeplant seinen Mageninhalt (feinstes Gourmetessen,zu seiner Verteidigung) über den Rücken der Kampflesbe entleerte.
Er hatte sich von einem Anfängerkonter überrumpeln lassen. Wie hatte er sich nur so verunsichern lassen.
Aber noch während er sich selbst marterte für diesen selten blöden Fehler,tat es ihm seine Kontrahentin nach.
Angeeckelt schob sie den scheinbar entkräfteten Delinquenten von sich weg.
"Boah bist du abartig.",spie sie aus.
Der Blick in ihren Augen war göttlich als er mit seinen Fingern in ihre Haare fuhr um ihr kurz danach zu zeigen was Muay Thai so berühmt gemacht hat.Sein bestialischer Schrei hielt an bis sich ihre Nase mit einem Bogen von Blut von seinem Knie löste und sie nach hinten sackte.
Das war auch eine Art sich zu versichern dass kein anderer Kerl sie vor ihm zum Essen ausführen würde.
Nach Luft ringend hielt er sich den Magen und torkelte zur Wand.
"Leg dich",röchtelte er,"hhhhh...nicht...hhhhh... nicht mit einem...hh.. Mann an der nichts...."
Ihr Aufsetzen vermieste die ganze tolle Abschiedsrede. Der Schock ,dass sie noch bei Bewusstsein war,war zu groß .
Mit allergrößter Mühe hob Shurgan sein Schwertarm.

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Rotfüchschen
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BeitragVerfasst: Mi Aug 31, 2011 18:41 
Amy sackte auf die Knie, während ihre Umwelt um sie herum verschwamm. Ihr Gesicht war blutüberströmt, ein großer
Teil ihrer Kleidung genau so. Wäre es nach ihr gegangen, hätte sie bereits aufgegeben und sich in ein Krankenhaus
einweisen lassen, doch die Maschine in ihr kämpfte unerbittlich weiter. Ohne ein Wort zu sagen stand sie auf, wischte
sich das Blut von den Augen und blickte Shurgan ausdruckslos an. Sie fühlte sich nicht länger verwundbar. Die
Anzeigen vor ihren Augen ignorierte sie mit Leichtigkeit. Das war ein neues Gefühl...
Amy sprintete nach vorn und wich Shurgans Schwerthieb aus. Mit mathematischer Sicherheit knallte sie ihm ihre Faust
vor die Stirn. Shurgan stolperte rückwärts, doch Amy lies noch nicht locker. Sie machte einen Satz hinterher, griff nach
Shurgans Armen und schmetterte ihn gegen die nächste Wand. Der Innenraum bebte und die Wände krachten bedrohlich.

Shurgan stand, wenn auch mit Mühe und seine Kraftreserven waren ebenfalls noch nicht erschöpft. Er griff nach seinem
Schwert und machte sich zum Kampf bereit. Seine Schnelligkeit war beeindruckend, doch er kämpfte nicht länger gegen
einen Menschen, sondern eine berechnende Maschine. Fast schneller, als die Augen folgen konnten knallten Amys Arme
und Shurgans Schwert gegeneinander, ohne, dass einer von beiden einen Treffen verbuchen konnte.

Amys Kraftreserven neigten sich jedoch langsam dem Ende. Ohne Strom würde keine Maschine der Welt laufen.


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BeitragVerfasst: Do Sep 01, 2011 0:02 
"Eine echte Explosion hört sich nie so an wie die in den billigen Hollywoodstreifen",dachte Shurgan sich als er einen weiteren Hieb ins Gesicht bekam.
"Man erwartet etwas pompöseres. Wolfsheulen,Schritte auf Holz,das Geräusch wenn jemand Schrotpatronen nachlädt.
Alles vorgeprägt durch Hollywood.
Oder einbrechende Dächer."
Eine kurze Pause im Kampf entstand und die Frau blickte ihm tief in die Augen,auf seine Aufgabe hoffend.
Sein Zeigefinger reckte sich in Richtung Himmel und ein Krachen erklang für die Ohren der Polizistin.
Das Problem war nur,dass die Decke wirklich einbrach. Shurgan sorgte nur für die richtige Geräuschkulisse um seiner Gegnerin klar zu machen
dass die Lage brenzlig war.
Als sich diese,naturgemäß,zum Spurt aus der Schule ansetzte,fror die Zeit für Shurgan ein.
Er sah wie sein Schwert die staubdurchzogene Luft zerschnitt,als er ausholte. Spürte wie das Blut was ihm aus dem Gesicht floss die Fließrichtung
änderte als er sich mit vollem Schwung nach vorne schnellen lies.
Spürte jede einzelne Faser,die Umbral in seinem apokalyptischen Gang entlang des Rückens,über den Hintern hin zur Wade.
Auch der Schrei,der hassende Blick,all das lief wie in Trance vor seinen Augen ab,bis sich seine Sicht verdunkelte und die Unbarmherzigkeit der
Klassenzimmerdecke ihm vollends zu Boden zwang.
Dass die Decke auf ihm und nicht er unter der decke zerbrach,aufgrund der Habgier eines schmierigen Bauunternehmers,war ihm trotz allem kein großer Trost. Bei diesen Schmerzen wäre er dann doch lieber tot.

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BeitragVerfasst: Mo Sep 05, 2011 21:50 
Dann ein gleißendes Licht. Die Zeit stoppte just in dem Moment als Shurgan von den Trümmern des Gebäudes begraben wurde das einst so viel Freud und Leid beherbergte.
Ein Sturm aus Staub und eisiger Nachtluft kam auf, ließ Gestein und zerbrochenes Holz aufstoben und verschlang die beiden Kontrahenten darin. Das Licht wechselte von
gleißend hell zu pechschwarz und als beide wieder zu Bewusstsein kamen, knieten sie auf den kalten Fliesen einer großen, marmornen Halle. Licht schien aus allen Ecken auf sie
herab und aus einem fernen Gang, hoch oben auf einer Empore die sich über ihnen majestätisch auftürmte kam eine Gestalt gewandelt.
Es war ein junger Mann, in einen rabenschwarzen Anzug gekleidet. Schmale Polster auf schmalen Schultern tragend. Amy blickte Shurgan an. Er warf ihr ein gekrümmtes Lächeln
entgegen und tat es ihr gleich, während sie das Aplaudieren wahrnahmen, das ihnen entgegenhallte. Klatschend kam der junge Herr an die Schwelle der Empore getreten.
Ein schmales Grinsen über seinem dunklen Bart der sein Kinn wie das eines Teufels zierte.

"Herrvorragend.", hallte es auf die Duellanten herab. "Genau das wonach ich gesucht habe."
Amy trat einen Schritt näher heran und versuchte etwas zu sagen, doch sie konnte nicht.
"Mein Name ist Jonathan Riddle. Ich darf euch herzlichst im Palast der Spiegel willkommenheißen.
Hier werdet ihr mit eurem eigenen Können und Handeln konfrontiert. Sieg und Niederlage werden hier
erst zu dem was sie wirklich sind. Gewinn und Verlust.

Lasst uns nun einen Blick auf euren spektakulären Kampf werfen. Ihr habt wahrlich tapfer gekämpft."


Exat, ich bin überrascht von deiner Schreibfähigkeit habe ich doch nie wirklich wahrgenommen was für Potenzial in dir steckt.
Du verwendest Wortwitz und Charaktereigenschaften gekonnt und erweckst in der Tat Lust auf mehr, jedoch seist du darauf
vermerkt, das nächste mal deine Züge mit einem schärferen Auge zu kontrollieren, da ich ausgelassene Silben oder ganze Worte
ungern in Texten bemerke da sie den Schreibfluss abbrechen und meine Aufmerksamkeit zu sehr in falsche Richtungen lenken.
Deine Angriffe waren zwar flexibel, allerdings bin ich der Meinung, dass du deine mentalen Fähigkeiten zu sehr zurückgesteckt
und dich dafür umso mehr auf deine materiellen Waffen verlassen hast. Ich hätte mich über mehr Einfallsreichtum in Richtung
Zaubertricks gefreut. Du hast fair gekämpft, hast du dich doch fast gleichermaßen so sehr verwunden lassen wie du deinen
Gegner verwundet hast.
Alles in allem eine gelungene Sache.
Nur eines musst du mir noch erklären. Mit was feuerte Amy in deinem ersten Konter den Warnschuss ab, wo sie doch einige
Sätze später deinen (richtigen) Angaben nach ihre Waffe nicht wieder aufgenommen hatte?

Lonesome Wanderer, du erinnerst mich an meinen ersten Kampf. Leider war dieser meiner Erinnerung nach auch mein einziger.
Ich hätte mir von Amy mehr Power gewünscht. Mehr Sprints, mehr Torpedohiebe, mehr präzise berechnete Tritte. Für einen Halbcyborg
kam sie zu sehr wie ein robuster Stahlkrieger rüber als wie eine menschliche Rakete. Ihre Waffe verlor sie gleich zu beginn was sie nicht
sonderlich eingeschränkt hätte, jedoch ließ sich Amy leider zu sehr von bloßer Gewalt lenken wodurch ihre Galantheit leider verloren ging.
Im Wesentlichen musste sie weniger einstecken als sie ausgeteilt hat was ich schade fand, da ich den ein oder anderen Systemabsturz
sicherlich interessant hätte finden können. Vor allem da sie sich von sich aus schon in ihre blinde Wut hat treiben lassen. Da hätte man
das sicher zu seinem Vorteil nutzen können. Der Schreibstil überragte Exats zwar nicht, war in sich aber weniger von Fehlern durchwachsen,
so schien es mir zumindest. Du bist noch nicht am Ende angekommen, in dir ist noch erweckbares Potenzial. =)


Kommen wir nun zur Punktevergabe:

Exat:
    Kreativität: 3/5
    Fairness: 4/5
    Schreibstil: 4/5

    Leider Abzüge in der B Note. ;D

Lonesome Wanderer:
    Kreativität: 3/5
    Fairness: 3/5
    Schreibstil: 3/5

Sieger nach Punkten ist somit Exat mit einem Punktestand von 11 zu 9.
Glückwunsch an den Sieger! Setzen wir das Spektakel mit der Vergabe der Preise fort.


Als Sieger des Duells stehen Exat 11 x 50 Gold zu was einen Gesamtbetrag von 550 Gold + 250 Gold Siegesprämie also 800 Gold ausmacht.
Der zweite Platz wird mit 9 Punkten á 50 Gold belohnt, also insgesamt 450 + 50 Gold Trostpreisprämie womit wir bei 500 Gold wären.

Der Preisgegenstand für den Sieger ist:
Ein Molotovcocktail der Marke Vladilov!
Wirf ihn, zertrümmer ihn, setz alles in Brand.
Nicht zum Verzehr geeignet.
Kann Spuren von Erdnüssen enthalten.


Der zweite Platz geht auch nicht leer aus. Viel Spaß mit:
Der Pfefferbombe!
Detonation nach nur 3 Sekunden. Deinem Gegner werden
buchstäblich Hören und Sehen vergehen!
Es wird eine Entfernung zur Detonation von mindestens 5 Metern empfohlen
.



Freigeschaltete Erfolge:

Exat ->

Kain
Für das Gewinnen der ersten Schlacht.

Lonesome Wanderer ->

Abel
Für das Verlieren der ersten Schlacht.

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